Samstag, 19. Juli 2008
Neue Design-Talente braucht das Land!
In diesem Jahr hat die Finesty-Getränke GmbH aus Großostheim bei Aschaffenburg zum ersten Mal einen Design-Wettbewerb veranstaltet. Das Unternehmen, das in Deutschland Lizenznehmer der beliebten US-Eisteemarke „Tradewinds“ ist, möchte damit junge Kreativ-Talente unterstützen und den Mode-Nachwuchs fördern. Passend zum Sommer hieß dann das Wettbewerbs-Motto auch „New Beach Fashion“. Insgesamt gingen über 130 Entwürfe junger Nachwuchsdesigner für die drei Kategorien „exotisch“, „futuristisch“ und „pure“ ein. Eine fachkundige Jury, darunter die Mode-Journalistin Ute B. Fröhlich, Barbara Lutz von der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung, Ute Pohl von der Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach, Lars Bökenkröger von der Handwerkskammer Rhein-Main und Friedbert Eder, Geschäftsführer der Finesty-Getränke GmbH, wählte unter allen Einsendungen 50 Kreationen für die Endrunde aus. In einer professionellen Fashion-Show mit anschließender Preisverleihung wurden die Finalbeiträge im Frankfurter Living XXL präsentiert und natürlich auch prämiert. 2000 begeisterte Gäste ließen es sich nicht nehmen, die fantasievollen Bademoden-Kreationen der Jungdesigner zu bestaunen. Durch die Show führte Patrick Urban, ehemaliger Mr. Germany und Mr. Intercontinental. Nicht nur für die glücklichen Gewinner (siehe Foto), die sich über Preise im Gesamtwert von 5000 Euro freuen durften, war das Event ein voller Erfolg, auch für den Veranstalter. Deshalb plant Finesty-Geschäftsführer Friedbert Eder auch für nächstes Jahr wieder einen „Tradewinds Creation & Style Award“, um talentierten Designern unter die Arme zu greifen – burdafashion.com wird natürlich wieder davon berichten!

Sabrina Fackler,
Online-Redaktion
Technorati Tags: Nachwuchsdesigner Tradewinds Eistee Design-Wettbewerb Frankfurt




Mit einer spektakulären Modenschau präsentieren 42 Schülerinnen und Schüler der internationalen Modeschule ESMOD vergangene Woche ihre Diplom-Kollektion in Berlin. Unter dem Motto „Me, Myself & We“ vereinten die jungen Kreativen Futurismus, Avantgarde und Extravaganz und
überwältigten die internationale Jury – unter dem Vorsitz der Stardesigner A. F. Vandevorst – mit modischer Raffinesse.
Im Norden viel Neues: Skandinavische Designer boomen zur Zeit an der Seine. Die derben Holz-Clogs der Schwedin Kerstin Adolphson aus der gleichnamigen Boutique (157, Boulevard Saint Germain) z. B. laufen den Repetto Ballerinas fast den Rang ab, der Konzeptstore Plagg von Barbara Kurdziel (Foto links) im Maraisviertel (mit 100 % skandinavischer Mode) zählt bereits zu den Insideradressen an der Seine.
Neu im Angebot: Anikalena Skärstrom. Die Esmodabsolventin (Foto rechts) aus Schweden hat soeben ihre eigenen Boutique im Epizentrum der Mode (nördliches Maraisviertel), in der rue du Pont aux choux eröffnet. Auf dem Programm:
nordische Coolness (ihre Wildleder-Mantelkleider sind unwiderstehlich) gemixt mit Pariser Eleganz (Foto links)! Für den kommenden Winter (die Winterkollektion trägt den vielversprechenden Namen recious times) hat sie eine Überraschung für alle ihre Modefans geplant: ihre erste eigene Stiefelkollektion!
Noch bis zum 7. September lädt Mode-Ikone Karl Lagerfeld zur königlichen Foto-Ausstellung nach Versailles. Rund 40 großformatige Schwarz-Weiß-Motive zeigen eine einzigartige Foto-Auswahl, auf der das Schloss und die Gärten von Versailles in ihrer märchenhaften Schönheit zu sehen sind. In den Gemächern von Madame de Maintenon, der Lieblingsmätresse von Ludwig XIV., sind die Werke zu sehen.
Das beliebte Mutter-Tochter PAP-Label Comptoir des Cotonniers (Markenzeichen: Partnerlook für Mutter und Tochter) lanciert nun sein hauseigenes Fahrrad, das natürlich perfekt zur Mode passt: ein eleganter Drahtesel als Tandem, im Retro-Look, inklusive Rattankorb für eventuelle Einkäufe. Zur Beruhigung: Das Modell gibt's auch in der Solo-Version (für alle diejenigen, die sich bereits abgenabelt haben).
Können Kulturbeflissene und Museumsmuffel gemeinsam Urlaub machen? Die Antwort lautet: ja! Denn Shoppen im Museum ist IN. Hier also ein Shoppingtipp für Intellektuelle. Wie wär's also z. B. mit Schmuck von Kleopatra? In den Pariser Museumsshops finden auch Fashionvictims ihr Glück. Seine Souvenirs im Museum zu kaufen, gehört an der Seine jedenfalls zum „dernier cri”. Bestseller sind zur Zeit die aegyptischen Amulette, Armbänder und Ohrringe aus dem Louvre Museumsshop. Die exakten Kopien der Schmuckstücke aus dem alten Agypten sind zum Teil aus Messing, einige wie den Anhänger (rechts) gibt's auch in der „goldigen Version”. Natürlich geht auch hier nichts ohne Symbolik: Der Amethyst der Messingkette stand im alten Agypten für Weisheit.
Nur noch wenige Stunden, dann ist endlich Wochenende! Falls Sie noch keine Idee haben sollten, wie Sie den morgigen Samstag verbringen könnten, dann kommt hier noch ein Last-Minute-Tipp: Im Mannheimer Jungbusch findet an der Hafenpromenade ab 20.00 Uhr eine Modenschau statt, für die sich 18 junge Leute, darunter Modedesign-Studenten und Kommunikationsdesigner, mächtig ins Zeug gelegt haben. Seit Anfang des Jahres sind die Kreativen aus Mannheim, die ihre Projektgruppe "Vermöbelt" getauft haben, mit der Konzeption, Organisation und Realisation der Fashion-Show beschäftigt. Und der Projektname ist Programm, denn die gezeigte Mode-Kollektion ist stilistisch mit antiken Möbeln verbunden! Die Zuschauer dürfen sich also auf eine außergewöhnliche Modenschau mit circa 30 Modellen freuen, die dazu noch liebevoll und aufwändig inszeniert sein wird. Also nichts wie hin nach Mannheim!
Ob Casual oder Business, Shopping-Trip oder Lunch – jetzt gibt’s eine Tasche für alle Gelegenheiten: der Finchley Shopper von filofax. Mit einem einfachen Handgriff lässt sich das Multi-Talent aus hochwertigem Leder zur XXL-Bag umfunktionieren, in der sogar ein Laptop Platz findet!
Pariser Chic und spanische Theatralik à la Almodovar - verkörpern die Schuhe der spanischen Designerin Maloles, die hier in Paris mittlerweile Kultstatus besitzen. Achtung, ich warne vor: Dieses Schuhwerk ist NICHTS für Minimalisten und Humorlose (ok wer gibt schon zu, keinen Humor zu haben, aber trotzdem). Die kommende Herbst/Winter-Kollektion zeigt auch einige Retro-Glamour-Modelle in XS – im Partnerlook mit Mama also.
Die Zutaten für den typischen Malolesschuh: Samt, Lackleder und ab und zu darfs hier und dort auch ein Schleifchen sein. Außerdem denkt Maloles ans perfekte Styling und liefert die passende Tasche zum passenden Schuh (von Clutch bis Shopper); Für alle die permanent unter Zeitdruck stehen!
Pünktlich zur Berlin Fashionweek – am 19. und 20. Juli – lädt „Wedding Dress“ zum dritten urbanen Mode- und Lifestyle-Festival. Zwei Tage lang wir die Brunnenstraße in Berlin zum Treffpunkt der Modeszene. In 25 Ladenlokalen und im ganzen Außenbereich präsentieren sich Designer und Labels von Marcel Ostertag über Mayer Berlin bis zu Sensonia. Außerdem gibt’s einen großen Outdoor-Fashion-Bazar, Konzerte, eine Modenschau und vieles mehr.
Toll, was Praktikanten so alles draufhaben ... Zum Beispiel unser „Neuer“ in der Grafik: „Ich habe ein eigenes T-Shirt-Label“, verriet uns Marius Jopen ganz nebenbei in der Mittagspause. Seine Motive? „Alles Mögliche: Von bunten Monstern bis zu komischen Außerirdischen – Hauptsache fantasievoll und farbenfroh!“ Deswegen hat er sein Label wohl auch Farbenbaden getauft.
Wie man eine (Welt-)Reise mit Kids ohne Schaden und vor allem stilvoll überlebt, zeigt uns das Label Little Anh-Em. Die süßen Accessoires aus Biobaumwolle bzw. Seide nach dem Motto „In 80 Tagen um die Welt” gibt's jeweils im Kit – je nach Ferienziel z. B. Kit Kimono (links), Kit Djellabah (rechts), Kit Thai. 


Männern sind sie oft suspekt, Frauen gehen nicht ohne aus dem Haus: Die Rede ist von Handtaschen! Ob groß oder klein, mit Trägern oder ohne, aus Leder, Stoff oder Lack, für abends zum Ausgehen oder für tagsüber als Einkaufshilfe, Handtaschen sind so vielseitig und dabei nützlich wie kaum ein anderes Accessoire. Schließlich passt in so eine Handtasche das halbe Leben. Geldbeutel, Lippenstift, Stadtplan, Schlüsselbund, Handy, Kaugummis, Haarklammern, Blasenpflaster, Regenschirm - ein Griff genügt und schon hat frau die gewünschte „Problemlösung" zur Hand. Grund genug, die Handtasche einmal so richtig zu feiern. Die junge Accessoire-Designerin und bekennende Handtaschen-Fetischistin Karen Ly (Foto) hat daher den „Tag der Handtasche" ins Leben gerufen und präsentiert am 7. Juli ihre neueste Kollektion in ihrem Showroom in der Frankfurter Goethestraße. Bei einem Meet & Greet mit der Designerin können sich Handtaschenliebhaberinnen von den aktuellen Modellen inspirieren lassen. 
... ist in Paris zur Zeit die Ausstellung „A photographer’s life 1990-2005” von Annie Leibovitz im Pariser Fotomuseum (Maraisviertel). Ihre Highlights von VIPs in allen Positionen sind hier natürlich zu sehen (von der hochschwangeren Demi Moore über
Nicole Kidman in Glamourrobe (rechts) bis zu Mick Jagger einsam im Hotelzimmer ). Besonders berührend sind jedoch die zahlreichen Fotos aus ihrer privaten Sammlung, die die Starfotografin erstmals in Europa öffentlich zur Schau stellt (ihre 3 Töchter, ihre ehemalige Lebensgefährtin Susan Sontag, die 2002 an Krebs starb, ihre Eltern und Geschwister, kurz DER Clan, der hinter der Fotografin steht)!