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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Burda-Blog Tipps 1

Schönen guten Tag euch allen.

Ich wollte eigentlich mehr über das Projekt Runway erzählen, aber da Blognachbarin Elisabeth schrieb, sie müsse sich das Einstellen von Fotos hier im Blog aneignen, und auch einige damit schon Probleme hatten, erzähle ich dazu etwas, und stelle den Runway mal nach hinten.

Ich hole (mal wieder) etwas aus:

Ich hatte vor ca. 10 Jahren null Ahnung von dem Erstellen von Websites und den codes, die dafür verwendet werden. Auch jetzt würde ich mich als relativen Dummie bezeichnen, denn html als Grundlage von Websites ist ja schon lange überholt. Flash und Co regieren die Welt, und ich habe keinen Schimmer, wie sowas geht.

Aber ich habe ein bisschen html gelernt, grade genug, um Seiten zu verändern oder Elemente einzufügen. Im Moment bastele ich an einem selbsterstellten Blog herum, in dem ich mich mit php und Datenbanken rumschlagen muss, aber ich kann ja lesen, und zu jedem noch so blöden Problem gibt es Hilfeseiten im Netz.

Eine Seite, die Bloggerin Nowak mir einmal bei unserer ersten Begegnung genannt hatte (und die ich schon lange kannt, pah) ist diese hier: selfhtml. Dort findet man alles, was man braucht. Aber das findet man in einem Japanisch-Lexikon auch, wenn man japanisch sprechen will. Das Problem für mich war und ist: Wie wende ich all die schönen Codes an? Man muss sich wirklich sehr lange in die Materie einarbeiten, um durchzublicken. Anders als in unserer Schriftsprache kann der Browser nämlich nicht einen Befehl verstehen, wenn wir ein Komma weglassen!

Ich will euch nicht mit Details langweilen, heute geht es einzig und alleine um das einstellen von Fotos. Ich erkläre euch ausführlich das Prinzip, wie im Internet Bilder angezeigt werden (soweit ich es halt selbst kapiere)

Wenn euer Browser ein Foto anzeigt, dann ist das ja nicht auf eurer Festplatte. Logisch. Ich kenne nicht wenige Leute, die meinen ein Bild online anzeigen zu können, weil sie es auf der Platte haben! Das kann ja gar nicht funktionieren. Wie sollen andere Surfer denn auf eure Festplatte zugreifen können? Dann sehen sie ja auch die peinlichen Fotos vom letzten Strandurlaub... hihi. Scherz beiseite, man KANN eine Festplatte als "Server" einrichten, aber das übersteigt meinen technischen Horizont, also vergessen wir das.

Das Foto muss also irgendwo abgelegt werden. Für unsere Blogs tun wir das idealerweise bei Burda. Oder sonstwo. Nun müsst ihr aber bedenken, dass jedes Anschauen von Fotos ja "traffic" erzeugt. Das ist der Begriff für den "Verkehr", die Zugriffe, die auf einer Seite herrschen. Bei mir schauen angeblich rund 200 Leute am Tag ins Blog, wobei da eine Menge von Frau Google kommen.

Aber ein Zugriff auf ein Foto kann auch nach ausserhalb gehen, zum Beispiel wenn ich nur den LINK in meinen Text einfüge. Ein Beispiel: Ich weiss, ich habe ein Foto das ich hier benötige auf meinem eigenen, teuer bezahlten Webspace. www.baerbelborn.de habe ich gekauft und der gehört mir. Dort liegen Bilder in Ordnern, die ich dort abgelegt habe. An dieser Adresszeile seht ihr, dass vorne meine Domain steht und hinten ein "gif", das ist ein Grafikformat: http://baerbelborn.de/images/logo.gif. Mehr zu Grafik-Formaten hier: selfhtml-Grafiken.

Um das Bild nun anzuzeigen, brauche ich einen Code. und der sieht so aus:

<img src="http://webadresse/verzeichnis/bildname.format" width="100" height="500" alt="" border="0">

Die "width" legt fest, wie breit euer Bild wird, die "height" wie hoch. "alt" benennt einen alternativen Text, der erscheint wenn das Bild mal nicht angezeigt werden kann, und wenn ihr mit der Maus drüber geht, könnt ihr den auch lesen (praktisch um den Bildern zusätzliche Informationen zu verpassen) Benutze ich übrigens nie, ich bin zu faul dafür. 

Die "border" legt fest, wie groß der Rahmen um ein Bild sein soll. Mache ich nie, und kann man ausser Acht lassen.

Also dieser Code oben ist die Eintrittskarte zu schönen Fotos im Blog, oder wo immer ihr sie haben wollt.

In unserem Fall muss ich nun die Bildadresse meines Fotos dort einfügen, wo "bildname" steht. Das sieht dann so aus:

<img src="http://baerbelborn.de/images/logo.gif" width="100" height="500" alt="" border="0">

Das tue ich aber im html-Modus, in meinem Editor ist oben ein kleiner Button, mit dem ich zwischen dem normalen Modus und den Codes wechseln kann. Das mache ich mal, und füge meinen Coce ein. 

 

Hoppala, was ist das denn? Jau, ich hatte vergessen, die "width" und "height" an mein Bild anzupassen. Mach ich mal, indem ich die Werte einfach lösche, dann steht zwischen den Anführungsstrichen nichts mehr.   

 

Fein, was? Nun zeigt meine Blogseite ein Bild aus meiner Website an. Auf diese Weise verlinken wir hier Bilder von externen Seiten. Zum Beispiel aus der BuMo-Seite. Gemeineweise ändern die aber ab und zu die Adressen von Bildern, und man sieht dann in einem Blog-Eintrag Wochen später ein falsches Bild, that´s life.

Denn man muss bedenken, dass für jedes Biild, das ihr zeigt, wieder "traffic" entsteht. Wenn ihr das Bild aus meiner Homepage seht, greift euer Browser auf meine Seite zu. Und ich bekomme einen Zugriff auf die Seite. Bei Seiten mit begrenzter Traffic kann das schon mal dazu führen, das die Seite nicht mehr angezeigt wird. Man sollte also nur zu Seiten verlinken (obiges ist ein verlinktes Bild!), von denen ihr wisst dass der Besitzer der Seite das auch ok findet, oder wo es ausdrücklich erlaubt ist.

Viele kostenlose Anbieter  von Fotoalben mögen das nämlich nicht, also Obacht!

Auf der sicheren Seite sind wir, wenn wir nur Bilder zeigen, die wir auch HIER im Burda-Blog-Space abgelegt haben. Dafür müssen wir VOR dem Erstellen eines Textes die Bilddatei auf den Server laden.

Zu diesem Zweck haben wir eine Funktion "Weblog-Einstellungen" und dort "Dateien". Öffnet man diese, seht ihr (hoffentlich) eine Zeile in der ihr euren Computer durchsuchen könnt. Dort sucht ihr dann die Bilddatei, welche ihr hier zeigen wollt. Und ladet sie hoch. Es erscheint dann ein link. Den braucht ihr, um das Bild hier einzufügen. Ich behelfe mir immer damit, dass ich mit einem Rechtsklick die Datei in einem neuen Fenster öffne (ich benutze Firefox). Was dann oben in der Browserzeile steht, das kopiere ich mit "markieren, Steuerung-C" und füge es später ein mit der Kopierfunktion (Steuerung-V) Ich denke da gar nicht mehr drüber nach, man macht das irgendwann automatisch.

Nun habe ich die Internet-Adresse meines Bildes in meiner Kopier-Taste. Yeah! Aber wie bekomme ich es nun in mein Blog? Was ich euch oben erklärt habe, war das PRINZIP. Vergesst das wieder! Denn: Hier im blojsom-Blog (so heisst die Software die unseren Blogs zugrunde liegt) gibt es einen sehr praktischen Editor, mit dem ich auch grade schreibe. In den alten Burda-Blogs hatte ich Schwierigkeiten mit dem Editor, der von Firefox nicht korrekt angezeigt wurde. Darum kann ich nicht sagen, ob ihr das Gleiche seht wie ich!!!!

Aber wenn ihr mit einem Editor schreibt, also einem Programm das euch mit niedlichen Buttons die Arbeit des hmtl-codierens abnimmt, dann sucht bitte mal oben in der zweiten Zeile des Editors den kleinen Baum. Das soll ein Mini-Foto sein. Dieses Symbol bedeutet: Hier kann ich die Adresse eines Fotos einfügen. Wenn ihr darauf klickt, öffnet sich ein kleines Menü, in die OBERSTE Zeile gebt ihr die eben kopierte Adresse eures hochgeladenen Burda-Bildes ein. Oder eine andere Adresse, von der ihr wisst das ihr sie benutzen dürft (so wie ich das Foto von meinem eigenen Webspace)

Die zweite Zeile "image description" ist wurscht, sie erzeugt das "alt", welches dem Bild einen Namen zuweist. Muss man nicht unbedingt. Glaube ich. Das "Alignement" sollte dem Bild einen Platz auf der Seite zuweisen, aber ich habe es in all der Zeit noch nie geschafft, meine Bilder mit dieser Funktion in die Mitte zu bekommen. Ich mache das immer mit dem Textformat "align center" in der obersten Zeile des Editor. Geht auch. Ist nur Fummelei.

Die anderen Zeilen des Foto-Menüs kennt ihr ja schon. "Border", "width" und "height" geben die Größe und den Rahmen an. Wenn ihr dort NICHTS eintragt, wird das Bild so angezeigt wie ihr es raufgeladen habt.

Nun wäre das Bild im Blogeintrag. Aaaber man kann noch ein bisschen damit spielen. Theoretisch kann man aus einem Bild auch einen Link machen. Aber das ist eine andere Geschichte....

 

 

Geschrieben von snowwhite um 09:05 Uhr in Burda

Dienstag, 23. Oktober 2007

Project runway

Hi there! Back home safely but tired.

Die Messe war für mich ja nur kurz, aber lustig. Ich kann gar nicht alles erzählen, was in den zwei Tagen wieder alles passiert ist. Aber eines möchte ich euch nicht vorenthalten, und das ereignete sich am Samstagabend, nach Ladenschluss: Meine Tochter Farina, 21 Lenze jung, erzählte mir von einem ihrer youtube Favoriten. Na ja, ich halte mich da raus, denn mein Kind sitzt rund 18 Stunden am Tag vor dem PC und zieht sich ein blog, video und chat nach dem anderen rein. Kinder...

Aber was sie mir da erzählte, war sehr interessant: Es gibt wohl in verschiedenen Ländern eine neue Art Competition, ähnlich unseres "DSDS" ( = Deutschland sucht den Suppenstar ), aber mit MODE! "Holla", denk ich, "das klingt gut". Und die laut Meinung meiner Tochter beste Sendung dieser Art läuft in Canada. Und heisst "Project Runway".

Ich habe mich dann zunächst recht widerwillig neben sie gesetzt, um mit ihr die aktuelle Staffel anzuschauen. Und war hingerissen! Wie ich bereits sagte bin ich kein fashion victim, fashionista oder wie sie alle heissen mögen. Aber ich mag schöne Kleider und bin süchtig nach Kreativität. Und diese Sendung ist- lässt man mal die Jagd nach den Einschaltquoten beiseite- sehr, sehr anregend. 

Ich habe mir dann alle Folgen angeschaut. Und will.......etwas kaufen.....was.... oh weh, wenn ich das jetzt sage, ist der Überraschungseffekt weg. "Think green", sagt Moderatorin Iman.

Ich möchte euch genauso überraschen, wie meine Tochter mich überrascht hat. Also nehmt euch eine Stunde Zeit, macht euch einen Tee, holt ein paar Kekse, und schaut euch die ZWEITE Challenge des aktuellen Projekt Runway an. Die erste könnt ihr euch dann selbst raussuchen.

Hier sind die LInks:

Erste Folge, zweite Folge, dritte Folge, vierte Folge, fünfte Folge, sechste Folge.

Ein Tipp: Laden die Folgen langsam, dann klickt sie alle an, drückt auf den "Pause"-Button und wartet ein bisschen. Ist die erste dann geladen, lädt der Rest während ihr euch diese anschaut.

Ich bin gespannt, wie es euch gefällt. Ich mag eigentlich keine Verlinkung zu anderen Seiten, auf denen man dann endlos schauen muss, um etwas Interessantes für sich zu finden. Was mir aber an diesen Filmen so gut gefiel, waren zwei Informationen:

Im Project Runway muss der Designer auch sein Handwerk beherrschen. Er/sie muss nähen können! Und.... man kann aus ALLEM ein wunderschönes Kleidungsstück nähen, sogar aus...... aber seht selbst. 

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Geschrieben von snowwhite um 09:02 Uhr in Fashion

Samstag, 20. Oktober 2007

Ich bin gar nicht da ;-)

Holla, wenn ihr das lest, stehe ich an einem Demo-Tisch auf der Spielemesse in Essen.

Aber ich wollte das zeitversetzte Bloggen immer schon mal ausprobieren, also hab ich den Eintrag schon am Abend vorher geschrieben, und das Datum der Veröffentlichung auf den nächsten Tag datiert, mal sehen ob das klappt.

Im diesem Moment tue ich also, was ich am liebsten tue: Basteln und Reden. Über das Basteln.

Die Spielemesse ist dabei eine sehr fruchtbare Umgebung, denn naturgemäß kommen viele Besucher an unserem Stand vorbei, die im Leben noch keine Stempeltechnik gesehen haben. Leichtes Spiel für mich. Embossing und Co. Noch lieber mache ich Bastelmessen und Fachmessen, weil das Publikum dann einen höheren Level erwartet. Mit simplen Embossing kann man dann keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken, und man muss schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen.

Auf einer solchen Messe fallen mir die wildesten Idee ein, mitten in der Demo. Schwärm.

Aber wer sich am Samstag oder Sonntag auf der Spielemesse rumdrückt (LARPER immer!), der hält bitte Ausschau nach dem winzig kleinen Stand von Kaleidoskop in der Brettspiel-Halle. Neben Ravensburger und Co. sehen wir immer etwas lächerlich aus, aber das machen wir mit trotzigem Stolz wieder wett.

Wer nicht auf der Spielemesse ist, aber im Großraum Wiesbaden wohnt, der merkt sich schon mal die Kreativwelt vor, wo wir an allen Tagen sind und vorführen. Kommt vorbei und sagt Hallo, ich würde mich freuen! 

Geschrieben von snowwhite um 12:00 Uhr in Privates

Freitag, 19. Oktober 2007

Tutorial Blog

Meine Güte, die ersten Ideenfetzen hatte ich schon vor einer ganzen Weile. Aber ich musste erst immer wieder anders an die Sache rangehen, massenhaft Erfahrung sammeln und tagelang herumbasteln, und das mit Codes und Software. Virtuell eben. Und warum das Ganze? Nun, ich habe ja eine kleine Website, und eine Herzensangelegenheit von mir ist es schon seit vielen Jahren, Information weiterzugeben.

Das ist ja an sich nix Neues, aber ebenso lange gehe ich immer wieder an die Sache ran, mit wechselnden Vorgehensweisen. Als ich vor ca. 10 Jahren meinen Stempelladen gegründet habe, hat mir noch eine Stempelfreundin eine kleine Website gebastelt. Damals musste man nicht online präsent sein. Heutzutage denkt kaum noch jemand darüber nach, ob man online erreichbar ist oder nicht. Es ist zur Normalität geworden.

Und ebenso normal sind auch die vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Aber trotzdem: Ohne dicken Geldbeutel (um Profis anzuheuern) oder einen Kurs in Webdesign ist jede Seite harte Arbeit. Jedenfalls für mich. Mir der kleinen Stempelseite meines Laden hatte ich angefangen, mich in html einzuarbeiten. Mehr schlecht als recht, aber ich verstehe das Grundlegende.

Meine homepage baerbelborn.de hat mich viele Tage lang beschäftigt. Und seit sie steht, habe ich nichts mehr dran gemacht, denn für einen html-Dummie wie mich ist jede Änderung mit viel Denk- und Programmierarbeit verbunden. Meine Tochter kann gar nicht verstehen, wieso ich mich da so schwer tue. Ich tröste mich damit, dass ich nicht alleine bin im Boot der Internet-Doofies.

Ich komme zum Punkt: Ich will- wie damals auf meiner Laden-HP- Foto-Workshops online stellen, aber schnell und unkompliziert. Und hier war mir das Burda-Blog mehr als hilfreich. Ich habe zwar über 1,5 Jahre gebraucht (!), um zu kapieren, dass Blogs NICHT nur als Tagebuch fungieren, aber die Erkenntnis ist nun endlich zu mir durchgedrungen. (Es darf gelacht werden)

Und so kam es, dass ich gestern endlich angefangen habe, Blogs zu einer Kurs-HP umzubasteln. Dabei muss das Blog einige Vorraussetzungen erfüllen: Die "Kategorien" sollten als Menüpunkte dienen, um die Kurse zu sortieren und leicht auffindbar zu machen.

Allein diese Vorgabe macht das Burda-Blog unbrauchbar für diesen Zweck. Ausserdem ist mein Burda-Blog mein gemütliches Wohnzimmer und kein Arbeitsplatz.

Ich habe zur Zeit ein noch kostenloses Blog beim gleichen Anbieter wie meine Freundin Aud, die mir ihr Blog sehr empfohlen hat. Leider wird dieses irgendwann kostenpflichtig, ausserdem kämpfe ich mit dem Design, der Editor macht nicht was ich will und überhaupt... das wird bald gelöscht. Trotzdem als erster Arbeitsschritt, ein Vormittag ging dafür drauf: Designblog (hässlich), Testversion.

Als meine Tochter dann meinte, ich solle mir ein kostenloses Blog besorgen, habe ich diesen Anbieter gefunden, und gleich ein zweites Tutorial-Blog gebastelt: Kostenloses Blog. Dieses Blog-Template hatte eine Unmenge Bugs und ich habe den ganzen Nachmittag gebraucht, um im CSS rumzuprobieren. Trial and Error, anders kann ich das nicht. Ich finde das angepasste Design mit meinem Banner traumhaft schön, aber dann las ich einen Kommentar einer Stemplerin hier in meinem Blog und wurde an eine ganz andere Lösung erinnert: Wordpress.

Die Wordpress Blogsoftware ist, wie ich vermute, die weltweit am meisten verwendete. Nur... man braucht einen eigenen Webspace (oder nutzt einen mit Werbung) und muss es schaffen, die benötigten Einstellungen in der Software selbst vorzunehmen. What the hell is a datenbank? Jaja, werdet ihr sagen, eine Datenbank ist eine Bank für Daten. Aber wie bekomme ich die auf meinen Webspace?

Ich habe bis 3 Uhr nachts und den ganzen Vormittag gebraucht, mein Wordpress Blog anzuschmeissen, hinzubiegen und mit einigen ersten Tutorials zu füllen.

Und ich habe ein gutes Gefühl, denn erstens finde ich es sehr hübsch, und zweitens ist es auf MEINEM Webspace (den ich sowieso bezahle) und drittens kann mir niemand doofe Werbebanner einblenden.

Hier findet ihr meinen aktuellen Blogversuch, als...... TADAAAAAAAAA:  Tutorial-Blog.

In den Workshops ist nichts, was es nicht vorher schon mal von mir gegeben hätte. allerdings endlich an zentraler Stelle. Ich musste mir meine ganzen Anleitungen und Tipps überall im Internet zusammensuchen, hehe. Aber da ich sie ja irgendwann mal geschrieben hatte, ist das ja kein Problem, ich hab ja nix geklaut.

Endlich habe ich ein Instrument, das sich schnell und simpel bedienen lässt. Und wenn ich alle alten Tutorials online habe, und die Seite stabil läuft, sowie noch einige Änderungen im Design erledigt sind... dann mache ich mal was Neues, auf das die Welt davon erfahren möge. Falls ihr mit dem Wordpress-Blog irgendwelche Probleme habt oder Bugs findet, lasst es mich wissen. Es läuft für mich noch als Beta.

Bis dahin, verbleibe ich mit ganz dicken Bussis, eure Bärbel Born 

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Geschrieben von snowwhite um 12:03 Uhr in Projekte

Donnerstag, 18. Oktober 2007

BuMo 11/2007

Hallo ihr Lieben!

Grade las ich bei Blognachbarin Doro, dass sie vergeblich auf ihre BuMo 11/2007 gewartet hat. Normalerweise kommen die Hefte im Abo 2 Tage vor dem Erstverkaufsdatum. Und der ist am 19.10.07, heute ist der 18.10 und eigentlich hätte das Heft gestern im Briefkasten sein sollen. 

Es kommt schon mal vor, dass das Heft einen Tag Verspätung hat. Ist ja auch nicht so schlimm, schliesslich habe ich noch nie am gleichen Tag angefangen zu nähen, wer tut das schon? Aber dennoch hätte es heute morgen eintrudeln sollen.

Hat die Druckerei wohl zu viel 1St Row-Hefte drucken müssen und sind im Verzug, hehe. Aber eigentlich muss ich gestehen.... ich hätte die Verspätung ohne Nowak gar nicht bemerkt. Jeden Monat wundere ich mich über das Heft im Kasten, denn ohne nachvollziehbaren Grund kommt es mir vor, als käme jedes Heft ein bisserl früher.

Hauptsache es kommt überhaupt! Denn in der Vorschau auf der Burda-Seite hat mich das Titelbild magisch angezogen. Ein wunderschönes Mädchen, engelsgleich und in einem wunderbaren Kleid- zumindest was man davon sieht. Ein sehr schöner Titel. Die letzten Front-Cover fand ich ein ums andere schön und schöner. Ob sich das noch steigern lässt?

Gut, ich will nicht noch mehr blabla schreiben, um nur eins zu sagen: Morgen kommt die neue Burda! Mit Festtagsmode. Und Engeln. Ist ja bald Weihnachten.

Ich freu mich schon, auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe, ob ich überhaupt noch Abonnentin bin. Mein Abo habe ich ja seinerzeit gewonnen. Und bin ziemlich süchtig danach geworden. Das wär ja mal ein Weihnachtsgeschenk: Ein weiteres Jahr BuMo. Nur schade, dass mein Mann hier nicht mitliest.

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Geschrieben von snowwhite um 22:05 Uhr in Burda

Montag, 15. Oktober 2007

Blauer Montag

Warum sagt man dass Blau eine Farbe ist, die Traurigkeit suggeriert? Denn Blau ist meine Lieblingsfarbe. Grün ist meine Lebensfarbe, aber in Blau bin ich verliebt. Trotzdem muss ich heute die Farbe Blau bemühen, um meine Stimmung zu beschreiben.

Wer mich kennt, weiß, dass ich oft und gern lache. Und es liebe, wenn andere fröhlich sind. Und kann mich nicht erinnern, jemals meinen Frust hier in meinem Blog rausgelassen zu haben. Aber heute brauche ich ein Ventil. Wer es nicht lesen mag, klickt weg.

Ich habe mich vor Wochen bei einem Bastelbuch-Verlag beworben, weil die eine Promoterin für den Raum NRW suchten. Das haben ich bereits vor rund 2 Jahren einmal getan, und nach einer schriftlichen Bewerbung nie wieder was von denen gehört. Vor cirka 5 Jahren sagte man mir dort einmal, ich wäre ich das Autorenverzeichnis aufgenommen worden, da ich mich dort mit einem Video als Stempel-Fachfrau beworden hatte. Nur leider wollte der Verlag nie ein Stempelbuch drucken. Schade.

Als Promoterin führt man die Themen der Bücher vor und gibt Kurse. Und als ich neulich mehr zufällig auf der Homepage des Verlages war, sah ich deren Suche nach einer zweiten Kraft in NRW, und habe schnell eine email geschrieben. Ich bekam auch Antwort. Und eine Einladung zu einem Gespräch, nach Stuttgart. Sowie 2 Bastelsets, damit ich zwei Themen aus dem Verlagsprogramm üben konnte.

Nun, das habe ich dann auch, habe Muster angefertigt und die beiden zugehörigen Bücher quasi auswendig gelernt, in selbigen Schreibfehler entdeckt und eine Technik bis zur guten Beherrschung geübt. Ich kann jetzt perfekt Kumihimo! (Was ich vorher nicht kannte, lach) Dann habe ich Wochen vorher nach und nach meine privaten Dinge auf ein Minimum reduziert, nur noch leichte Kost für´s Brain, um mich von dem wichtigen Vorstellungstermin nicht ablenken zu lassen.

Dann fuhr ich in Begleitung meiner Tochter nach Stuttgart, 800 Kilometer hin und zurück. Ich war ganz schrecklich aufgeregt. Aber eigentlich habe ich mir keine großen Sorgen gemacht, dass die Dame im Marketing, die mich begutachten sollte, an meinen Fähigkeiten zweifeln könnte.

Denn.... basteln.... das kann ich. Wenn ich auch zu sonst nicht viel tauge, basteln ist mir angeboren. Malen, zeichnen, nähen, drucken, kleben. Ich sage immer, es gibt nichts was ich nicht kann, und wenn ich es nicht kann, kann ich es lernen. Das klingt arrogant, ist aber eine reine Erfahrungssache. Ich bin 46, und bastele seit ich 5 bin Also... 41 Jahre müssen doch zu was gut gewesen sein. Wenn ich an einem Ort bin, wo nichts zu gestalten ist... ich finde was.

Und ich kann anderen zeigen, wie es geht! Ich habe bereits unzählige Kurse gegeben, auf einer Stempelmesse sogar den ersten Platz in der Besucherabstimmung der besten Demo ergattert! Bisher hat noch JEDER, dem ich eine Technik gezeigt habe, diese auch verstanden. Jawohl! 

Die vergangene Woche habe ich auf ziemlich heissen Kohlen gesessen. Und abgewartet, was der Verlag zu meiner Bewerbung sagt. Nachdem meine Vorstellung überstanden war, habe ich erst einmal durchgeatmet und meine alten Freunde wieder gesehen. Gestern habe ich dann meinen Larp-Clan zu mir eingeladen, in das immer noch nicht fertig renovierte Haus, aber lieber im Chaos sitzen als bis 2008 warten. Es war ein wunderbarer Tag. Wir haben gelacht und ich konnte nachholen, was ich an Neuigkeiten in den Wochen verpasst hatte. Stellt euch vor: Eine Clan-Schwester hat nach meinem "Muffinhat"-Video sogar einen Hut genäht! Und der ist super geworden. Ich Doof hab verpennt, Fotos zu machen, aber ich war viel zu aufgekratzt von den Freunden, die ich so lange nicht gesehen hatte und all den lustigen Gesprächen.

Eben nun kam der Anruf vom Verlag. Die möchten mich nicht. Nun gut, ich habe nicht fest mit einer Zusage gerechnet, denn ich habe wieder viel zu viel geredet vor Ort. Aus dem geplanten Gespräch von 45 Minuten wurden 1,5 Stunden! Ich hatte die Befürchtung, ich bin als Promotionkraft zu unruhig, wirr und lärmig. Aber auch wenn ich versucht habe, mich anfangs gesittet zu benehmen... nach einer halben Stunde habe ich wieder alles mit meinem Wortschwall überrollt. Mist.

Nur... was mich heute morgen so traurig macht: Man sagte mir, meine Kenntnisse der Bastelthemen würden nicht ausreichen.

Waaas?

Ich verstehe es nicht. Kreativ sein, etwas gestalten, ein eigenes Werk entstehen zu lassen, aus "etwas" etwas "anderes" zu machen... das ist mein Leben. Und ich habe in meinem Leben eigentlich ausser Windowcolor und Formsand schon alles, wirklich alles gemacht. Aber meine Kenntnisse sind nicht ausreichend.

Ich hoffe, niemand denkt nun ich sei in meiner Eitelkeit gekränkt, oder beleidigt weil man mich abgewiesen hat. Meine lärmige Art kann ich nicht abstellen, wem die nicht gefällt der muss sich jemand anderes suchen. Aber jemandem, der für sein Leben gern gestaltet... dieser Person zu sagen sie kann es nicht. Das tut weh.

Gut, vielleicht habe ich auch die Aussage falsch verstanden und die mangelnden Kenntnisse beziehen sich auf das Verlagsprogramm. Das macht in meinen Augen keinen Sinn. Denn das lerne ich in kürzester Zeit, so wie ich immer alles schnell gelernt habe.

Ach Mensch, warum blubbere ich hier vor mich hin? Auskotzen nennt man das, oder? Und bitte sage jetzt niemand "Oh, Du armes Hascherl" oder etwas in der Art. Das brauche ich wirklich nicht. Wenn jemand ein nettes Wort übrig hat, dann versichere er/sie mir bitte bitte, dass ich Kenntnisse habe. Kenntnisse. Von was auch immer.

Ein blauer Montag! Aber wisst ihr was? Blau ist heute auch der Himmel, klar und rein. Keine Lust zum Trübsal blasen. Mache ich halt was anderes. Selber Bücher schreiben. 

Geschrieben von snowwhite um 10:15 Uhr in Privates

Samstag, 6. Oktober 2007

TGIF, die dritte

So, es war mal wieder Freitag. Heute ist Samstag. Und irgendwie bin ich schon wieder spät dran, die Beiträge für die wöchentliche Stempel-Challenge "Thank God it´s Friday!" trudeln schon Stunden nach der Ausgabe ein. Eigentlich wollte ich diese Woche gar nicht mitmachen, erstens weil ich heute nach Paris fahren wollte, und zweitens hab ich Burzeltag. 06.10.61 ist eine magische Zahl. Rechnen könnt ihr jetzt selber.

Aber zu erstens: Der Trip fiel ins Wasser. Zu zweitens: Zum Feiern bin ich nun nicht mehr "in the right mood", wie man im englischen so schön sagt. Und drittens ließ mir das tolle Thema der TGIF-Challenge keine Ruhe mehr. "Das geschriebene Wort" gilt es diese Woche umzusetzen. Uff. Ideen gibt es viele. Aaaaber ich wollte ja schon seit der letzten Burda-Ausgabe was ausprobieren. Auf den Kreativ-Seiten der Burda sah man diese geniale Idee:

 

 

So einfach, so anders. Nur leider... mit einfachen Dingen tut man sich oft schwer. Und weil ich zu faul (oder zu stolz) war, die Schnitt-Vorlagen für die Rose aus der Burda zu übernehmen, habe ich eigene Formen ausgeschnitten. Und zusammengeklebt. Aber nicht von irgendwelchen Zeitschriften! Ich habe die März 2007 Ausgabe der InStyle verwursch...äh...wiederverwertet. Zwei der kleinen Rosenblätter (siehe unten) sind das Titelblatt, das "Herz" der Rose ist das Gesicht von Drew Barrymore.
Und weil wir in der Challenge ja auch einen Stempel einbauen sollen (was diese Woche nicht mehr explizit erwähnt wurde) habe ich mir ein paar Blätter rausgesucht und die Blume damit ergänzt.
Ich finde meine Rose völlig überladen und kitschig. Die stelle ich mir nie und nimmer in die Wohnung. Aber Papier ist ja bekanntlich geduldig, und im Papiercontainer ist noch Platz.
 
Liebe TGFL´ler: Zeitungs-Schnipsel von InStyle, Blätter von Rubber Stampede, Home Decor.
 
 

Das Ding sieht aus wie ein Blumenkohl!  


 

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Geschrieben von snowwhite um 13:14 Uhr in Kreativität

Freitag, 5. Oktober 2007

Ich hab sie!

Den Namen des Chefredakteurs musste ich im Impressum nachschlagen. Ich bin keine Fashionista, die alle Namen kennt. Wozu auch. Armin Morbach heisst der Glückspilz, der das neue Burda-Heft "1st Row" mit seinem Team konzipieren durfte. Team? Da basteln so viele Leute dran? Glaubt man Herrn Morbach, hatten diese Leute sogar schlaflose Nächte. War es das wert? Das Team wollte eine "Neuinterpretation der Magazinidee" erreichen. Das Rad neu erfinden? Nun, es ist ein Hochglanzmagazin im gehobenen Segment würde ich sagen.

Aber was tut man nicht alles, wenn "Burda" draufsteht? Ich habe das Editorial bis zum Ende gelesen. Aenne Burda sei Dank, denn Editorials lese ich sonst nie zur Gänze, es sei denn, sie hatte es geschrieben. Und als Herr Morbach zum Ende kommt, bleibt mir der Mund offen stehen! Der Typ hat meine Gedanken gelesen (und als Trend-Mensch wahrscheinlich auch die einer Million anderer Leute). Seit Jahren suche ich nach den richtigen Worten, um die "Lust des Selbermachens" zu beschreiben. Dieser Gedanken-Dieb sagt es in einem Satz! Zieht es euch rein:

"In einer Zeit, in der vieles austauschbar und alles schnelllebig daherkommt, etwas zu tun, was unsere Mütter und deren Mütter schon taten, etwas zu besitzen was nur ich habe, weil ich es selbst geschaffen habe, hat eine besondere Qualität."

Das hat er schön gesagt. Für mich hat Selbermachen sehr viel mit Lust zu tun. Die Lust beim Machen, die Lust eben etwas zu haben, "was nur ich habe" UND was ich geschaffen habe, nicht weil ich es geschaffen habe. Mit dieser kleinen Änderung wird für mich der fast perfekte Satz daraus. Hut ab, Herr Morbach.

Nun, das Heft ist wirklich, wirklich schön. Hochglanz, Mode ohne Ende, etwas unterkühlte Pics (=Pictures=Bilder) bisweilen, aber man hält es aus. Was mich unglaublich angemacht hat, ist das Layout mancher Seiten. Wie ich schon vermutete: Sophisticated. Solche Layout-Spielchen haben wir in den 80ern an der Uni gemacht, aber ohne jemals an deren Verwirklichung zu glauben. Aber jetzt...2007... ist es erfrischend neu. Anders. Finde ich. Und nur mein Auge zählt, nur damit sehe ich. Also keine Diskussion wie andere es finden.

Und: Eine Hommage an Aenne Burda findet Platz in einem richtungsweisenden Hochglanzmagazin des 21ten Jahrhunderts. Danke. Eine zweite Hommage: Die Schnittmuster. Burda goes 21th century. Selberschneidern im Cyberspace, denn alle Schnitte sind als Download zu haben. Freilich auch zum Bestellen (alle? Keine Ahnung), doch ich bin sicher, der Weg in die Zukunft geht online. Hey, wir SIND online. Jetzt in diesem Moment. Ich. Ihr. Alle die hier sind. Warum nicht online schneidern? Gut, ich arme Socke habe keinen Drucker mehr, aber ich kenne jemand der einen hat. Ich mache eine Wette: In 10 Jahren weiss kein Nachwuchs-Hobbyschneider mehr, was ein Papierschnitt ist. Oder ganz papierlos: Mit Beamer die Linie gleich auf den Stoff projezieren. Die Tantiemen für diese Idee bitte auf mein Konto.

Alt ist die Idee, die Hälfte der Seiten mit teurer Werbung zu füllen, doch weniger davon hätte zu einem starken Seitenverlust geführt und niemand würde für ein so dünnes Heft dann noch 4,50 Euro bezahlen. 

Mein Fazit: 1st Row wird mein neues Lieblingsmagazin. Ich mag die Idee der Downloadschnitte. Ich genieße die Layouts. Der Heftinhalt ist ok. Die Modefotos sind Geschmackssache. Manche Stylingideen sah man im letzten Jahr in der InStyle schon, aber man hat sich immer noch nicht daran sattgesehen. Wurde die Magazinidee neu interpretiert? Nun ja, so ganz neu nicht, aber neuere sehe ich zur Zeit nicht. Mag ich auch nicht, mir reicht BuMo und 1st Row. From now on.

 

Meine Tochter sagt: Es ist ein bisschen wie die Vogue, aber mit ein paar Schnittmustern drin. Mama: Die muss man downloaden oder bestellen. Tochter: Oh. 

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Geschrieben von snowwhite um 15:12 Uhr in Burda

Donnerstag, 4. Oktober 2007

1st row

Bin ich blind? Habe ich die Werbung in den letzten Wochen übersehen? Als ich heute bei meinem alltäglichen Klick auf die Burdamoden Website versuchte, einen lästigen Flash-Film zu umgehen, musste ich am Ende begreifen: Es handelt sich um ein neues BURDA-HEFT!.... da bin ich fast aus den Socken gesprungen. Vergessen die Plackerei des Tages, Bastelzimmer umgeräumt, 4 Umzugskartons ausgeräumt, 2 Maschinen Wäsche gewaschen und getrocknet, neuen Autoreifen gesucht, Rose gepflanzt.... alles Mumpitz.

Meine Gedenken drehen sich seit 30 Minuten um ein Modeheft. 1st row. Ja, da wollte ich immer schon mal sitzen. In der ersten Reihe.

Noch ein Lifestyle-Magazin? Bitte nicht! Aber nein- es gibt Schnittmuster. Eine vage Hoffnung keimt auf: Erinnert ihr euch noch an die Burda-International? Dieses geniale Magazin- ich glaube es erschien vierteljährlich- mit einer Unmenge von Modefotos und am Ende des Heftes avantgardistische Mode zum Nachschneidern. Das Heft der Hefte. Besser ging´s nicht. Aber alles hat ein Ende, auch diesem Magazin schlug irgendwann die Stunde.

Neben der Burda für die Schnittmuster lese ich noch ab und an "InStyle", auch ein Heft aus dem Hause Burda. Warum? Nun, die paar Seiten Kosmetik und Taschen-Kauf-Tipps sind schnell überblättert. Aber man sieht Mode. Seitenweise. Mein Mann fragte mich, warum ich mir ein Heft voller Promis in Klamotten anschaue..... da sind Promis? Ist mir nie aufgefallen! Ich will die Klamotten sehen. Kreativität muss fliessen. Raus UND rein. Drum mag ich Input. Und "InStyle" gibt Input. Mir doch egal, wenn da Promis zu sehen sind (nackig sehen sie alle gleich aus)

Burda verspricht mit 1st Row ein Lifestyle-Magazin? Gott, NOCH eins? Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben. Und die sagt mir, eines fernen Tages gibt es ein Heft voller Klamotten. Zum einen als Anregung, um die Kreativität zum Fliessen zu bringen. Zum anderen zum Selbermachen, mit Schnitten, bitte. Ein modernes Burda-International? Halb InStyle, halb BuMo?

Ich spekuliere mir einen Wolf, Leute. Erstverkaufsdatum ist der 05.10.2007. Heute ist der 4te Oktober. Wann macht morgen der Kiosk auf? Zeitschriften kann ich am besten im Kaisers kaufen, 5 Minuten von hier. Der macht um 8 Uhr auf. Morgen. Bis dann.

Oh, und eins haben sich doch immer wieder alle Hobbyschneiderinnen gewünscht: Männermode! Ich finde die 1st Row-Modelle genial, genial einfach und dennoch witzig. So wie DIESE Männermode hier: 

 

 

Mann! Das könnt ihr doch selber nähen, Jungs! Selbermachen macht Freude und Freunde. Und die Freundin hat Zeit für einen Minirock. DAS ist Lifestyle!

PS: Schade, einen Tag später und es wäre mein Geburtstagsgeschenk gewesen........ 

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Geschrieben von snowwhite um 23:25 Uhr in Burda
   

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