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Montag, 31. Dezember 2007
Liegt es daran, dass das alte Jahr fast zu Ende ist? In den letzten Tagen habe ich so viel Handarbeiten rausgehauen, so viel schaffe ich sonst in 3 Wochen nicht. Das Häkel-Collier ist- bis auf ein paar Perlenverzierungen- fertig, der grüne Empire-Pulli ist verstrickt, so weit die Wolle reichte, und in einem Anfall von akuter Kreavitivitis habe ich einen ungeliebten Oversize-Mohairpulli-Fummel in die Waschmaschine gehauen, gekocht und nach dem Schock als das Teil aus der Waschmaschine kam eine Weste draus gebastelt. Und weil die Weste zu nix in meinem Kleiderschrank passt, habe ich aus einem Stoffrest von Tochters Pulli schnell ein Rock-Kleid genäht. Oder so. Zumindest hat das Rockding ganze 10 Minuten gedauert, und ist ausbaufähig. Aus Auds Meerjungfrauenwolle wurde zweimal ein Umhang, beziehungsweise der Anfang davon, und die Wolle liegt nun wieder fein säuberlich aufgewickelt auf der Fensterbank. Da mach ich noch was draus. Ach ja, und als ich gestern ins Bett ging, hab ich Wolle mitgenommen, und weitere Blüten-Experimente begonnen. Ich kann gar nicht mehr aufhören. Irgendwas muss ich ständig in den Fingern haben, um was draus zu basteln. Das schrecklich unkreative Schnippeln des Sylvester-Heringssalates war eine Tortur, lag doch die Mohairweste noch unfertig auf der NäMa. Und das Schlimmste ist: Ich kann euch meine kreativen Ergüsse nicht zeigen, ohne Kamera. So eine blöde Situation hatte ich in meiner ganzen Blogzeit noch nicht: Tonnenweise Kram für´s Blog, und keine Knispe. Und immer nur Handybilder sind so... unschön. Gleich kommt unser Besuch, und die Bude sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand. Aber Hauptsache, das neue Sylvesteroutfit ist fertig und ich habe es der Welt verkündet. (das war Ironie!) Noch gut acht Stunden und ein neues Jahr beginnt. 365 Tage Zeit zum basteln und nähen. Ob das wohl reichen wird? Hey, wir haben ein Schaltjahr, sagt mein Mann. Einen Tag mehr zum verbasteln. Na dann...
Geschrieben von snowwhite um 15:43 Uhr in Privates
Sonntag, 30. Dezember 2007
Schon wieder ein Feiertag! So langsam reicht es, immer lange schlafen macht träge. Aber wenigstens habe ich gestern etwas bekommen, was ich euch zeigen kann: Die Fotos der Weihnachtsgeschenke für die Hunde meiner Onkel. Meine Onkel Kurt und Gerd, ein Männer-Paar seit ich denken kann und verheiratet seit es legalisiert wurde, haben zwei supersüße Hunde. Die Bellos sind Bruder und Schwester und werden Femi und Falco gerufen. Eigentlich sind ihre Namen viel, viel länger, weil die beiden auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken können. Aber das "von und zu" schenke ich mir heute mal. Und diese adeligen Hunde hatten noch gar nichts modisches zum Anziehen, so geht das doch nicht! Nun, als ich meine Weihnachtsschürze mit den Schneekristallen zugeschnitten hatte, und dabei am Rand einen schmalen dreieckigen Streifen abgeschnitten habe, habe ich mit dem Stoffrest eine Testversion eines Hundetuchs genäht. Ich habe sowas mal irgendwo gesehen, aber nicht nach dem genauen Schnitt geschaut. Na ja, so schwer kann das ja nicht sein, also einfach ein Dreieck gesäumt und oben einen Tunnel genäht, den man über das Halsband ziehen kann. Dieser Tunnel war dann für das mächtige Halsband der beiden zu schmal, und ich habe Maß genommen. Dann zwei neue Halstücher genäht, aus einem niedlichen Weihnachtsstoff, den ich in meinem Fundus gefunden hatte. Dabei habe ich an der oberen Kante eine leichte Kurve geschnitten, denn vorne war bei der Anprobe der Halstücher zu viel Stoff, der sich unschön in Falten legte. An diese Kurve habe ich dann den Tunnel genäht. Da der rote Weihnachtsstoff so dünn war, habe ich ihn mit weißer Baumwolle gedoppelt, was auch nett ausschaut, sieht man die Tücher mal von hinten. Oh weh, ich weiß dass euch das furchtbar langweilen muss, denn gestandene Schneiderinnen nähen sowas ohne hinzugucken. Ich werde den Schnitt als Grundmuster nehmen, und immer wenn mal aus einem süßen Stoff zwei Ecken übrig bleiben, bekommen Femi und Falco was Neues anzuziehen. Oder ich teste neue Applikationen auf einem dreieckigen Stück Stoff und schwupps... hat Femi ein neues Frühjahrsoutfit. Mein Onkel hat netterweise die beiden für mich geknipst, passend zum Thema vor seiner schönen Holzkrippe. Sie die beiden nicht süß?
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Geschrieben von snowwhite um 12:55 Uhr in Werke
Samstag, 29. Dezember 2007
Liebe Aud! Endlich habe ich mal ein bisschen Ruhe um Dir zu schreiben. Das waren hektische Tage und wenig Schlaf, und daran bist nur Du schuld. Aber dazu später. Nachdem ich gestern wohlbehalten von unserem Köln-Bummel zurückkam, war ich immer noch wie im Rausch. Und habe mich nach ein wenig Entspannung am Computer an die Häkelarbeit gesetzt. Und erst als mir die Augen brannten, weil ich im Schummerlicht des Wohnzimmers immerzu auf schwarzes Garn sehen musste, habe ich sie beiseite gelegt. Aber da waren ja noch die 4 Knäuel mit den wunderschönen Meeresfarben, die Du mir gestern geschenkt hast. Die riefen ganz laut: "Wir wollen endlich ein Meerjungfrauen-Cape werden!" Nun, wer bin ich schon, ihnen das zu verweigern? Also hab ich meine dickste Häkelnadel rausgesucht- in meinem Chaos ein nicht ganz einfaches Unterfangen- und fing an zu häkeln. Bis 4 Uhr. Und schon wieder brannten die Augen, aber nicht einmal 2 Knäuel waren verhäkelt. Oh weh! Verstehst sich darum fast von selbst, dass ich schlecht einschlafen konnte. Und um halb elf fing der Tag schon wieder an (kicher). Aber nach dem ersten unvermeidlichen Tagwerk einer Hausfrau habe ich es nicht mehr ausgehalten. Ich musste zu einem Wollgeschäft und nach passender Wolle für die Meerjungfrau suchen. Vorher fuhr ich noch zum Leichlinger Bastelladen, um schwarze Perlen für meine Häkelarbeit zu kaufen. Der Bastelladen macht Betriebsferien und der Wollladen führt nur Rohwolle zum Spinnen. Dieser Laden "faser art", der erst kürzlich in Leichlingen eröffnet hat, ist ganz außergewöhnlich, und ich werde Dir ein andermal noch ausführlich darüber berichten. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass Du Dich zwischen Spinnrad und Webstuhl sehr wohlfühlen würdest. Doch auch dort wurde ich nicht fündig. Muss ich mein Meerjungsfrauen-Projekt verschieben... mal wieder. Aber die Häkelarbeit ist fertig! Lob mich mal! Nur noch den Knopf als Verschluss dran und ich habe mein erstes selbstgehäkeltes Collier. Ich will noch schwarze Perlen aufsticken, um es etwas wertiger zu machen. Ich schau mal, wo ich soetwas herbekomme, wenn schon nicht in Leichlingen. Ich werde die Tage ein Foto mit Olafs Handy machen, heute hatten wir keine Zeit dazu. Mein Ältester hat sich 3 Freunde eingeladen, und obwohl ich ein einfaches Essen für alle gemacht habe- Pizza- habe ich stundenlang dafür eingekauft, geschnippelt, geknetet und gebacken. Na ja, es hat allen geschmeckt, und das obwohl ich am Herd eine totale Niete bin. Aber an Blogfotos war nicht zu denken. Um so lieber denke ich an die vergangenen beiden Tage. Was war das schön mit Dir, in der Stoffabteilung vom Ikea zu wühlen. Sonst bin ich da die einzige Nähverrückte. Aber dass man mich dort um einen Meter Stoff besch****en wollte ist ein starkes Stück! Gut dass ich nochmal nachgemessen habe. Kann diese Waage wirklich aus 6,5 Metern Stoff 7,5 Meter wiegen? Man sollte es allen Hobbyschneidern sagen, dass sie vor Ort selbst genau nachmessen, und sich nicht auf die Ikea Waage verlassen. Nach dem Ikea-Stoffrausch kam gleich der nächste Hammer-Tag! Der Besuch in der Maschenkunst in Köln wär aber auch zu schön. War ja klar, hat die Aud mich angefixt, und das wusstest Du auch ganz genau! Mit Deiner unheimlichen Menschenkenntniss entlarvst Du jede kleine Schwäche, und da ich derer viele habe, frage ich lieber nicht nach, welche DU siehst. Ich vermute es kommen viele hinzu, die mir gar nicht bewusst sind. ass ich eine Schnabbelschnüss habe weiss ich schon, hehe) Nun, Du weisst also ganz genau, wenn ich eine interessante Kreativtechnik sehe, ist es um mich geschehen. Das Häkeln von Schmuck wollte ich ja schon länger mal ausprobieren, und mit den tollen Tipps der Häkelprofis ging es ganz leicht. Ich werde mir noch feinere Wolle besorgen, und weiter experimentieren. Und Wolle für Blumen habe ich ja nun auch massig. Du weisst ja, welch süßes Projekt ich damit plane. Erinnere mich beizeiten mal dran, ja? Dass gestern die Goodie Bag von burdastyle ankam, habe ich Dir ja erzählt. Abends habe ich sie dann genüsslich geöffnet. Kein Schnitt, heul. Aber wie auch? Sind ja alles Downloadschnitte. Dafür einige "Karten" mit Werbung für burdastyle, ich mache noch Fotos damit ich sie Dir besser zeigen kann. Dann war ein Schlüsselanhänger-Maßband darin, sehr praktisch für so ein Verliererchen wie mich, nun kommt das Maßband (mit cm UND inch!) an den Schlüsselbund und kann nicht mehr verloren gehen. Dann noch ein Kreiderädchen zum Markieren von Nahtlinien. Praktisch, auch wenn man nicht mit zugegebenen Nahtzugaben näht, denn bei Abnähern muss ja nach wie vor markiert werden. Dann waren noch ein paar Buttons und Knöpfe in der Goodie Bag. Das Lustige: Überall ein großes rosa "B" für burdastyle, aber für mich ist es die Initiale meines Vornamens, logisch. Oh, und der gestrige Abstecher in den Stoffresteverkauf in der Kölner City war ein genialer Tipp. Haben die eine Internetseite? Aber so schnell werde ich nicht mehr mit Dir bummeln gehen! Das ist nicht gut für unser Konto. Mein erkälteter Männe hat sowieso schon üble Laune, wenn er den Kontoauszug von vorgestern und gestern sieht redet er gar nicht mehr mit mir. Jaja, ich MUSS ja nix kaufen, sagst Du immer. Aber ich kann an schönen Stoffen und nun auch Wolle- Dank DIR- nur vorbeigehen, wenn ich sie NICHT SEHE! Bevor ich es vergesse: Ich habe auch noch keine Nachricht bekommen, ob die bestellten "Altered Couture" nun vorrätig sind. Ich hoffe sehr, ich bekomme sie noch vor dem 06.01.08, damit ich sie mit zum Nähbrunch in Köln nehmen kann. Mir schwirrt immer noch der Kopf. Zwei Tage mit Dir und ich bin kurz vor dem kreativen Overkill. Nicht auszudenken, wenn Du mich öfters mitschleppen würdest. Dann höre ich auf zu atmen, weil ich das Luftholen vergessen habe! Ich drück Dich ganz feste, und sei Du nur fleissig mit Deinem Plus-Projekt, ich schicke Dir die Tage die besprochenen Blog-Dateien. Deine Bärbel
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Geschrieben von snowwhite um 20:03 Uhr in Privates
Dienstag, 25. Dezember 2007
Hach ist das schön. Es gibt keine schöneren Tage im Jahr, als die beiden Weihnachtsfeiertage. Alles ist sauber und gerichtet, die Verwandtschaft abgefüttert und es gibt keine Verpflichtungen. Als Kind durften ich und mein Bruder 2 Tage am Stück spielen und fernsehen. So muss das Paradies aussehen. Als Mama darf ich wieder spielen, fernsehen haben wir freiwillig abgeschafft, und mit dem Zeitgewinn habe ich persönlich nun 2 Tage, in denen ich sinnlosem Zeitvertreib nachgehen kann. Heute bestand dieser aus dem Sichten von 3 Kisten voller alter Schnittmuster, die mir meine Nähfreundin Aud neulich überraschend in die Hand gedrückt hat. Etwa 10 Hefte blieben in der engeren Auswahl, um sie demnächst als Quelle zukünftiger Nähorgien zu verwenden. Aber nach dem Sichten all der schönen Schnitte, dem schönsten Zeitvetreib überhaupt, habe ich meinen Mann gezwungen, die Ergebnisse seiner weihnachtlichen Handy-Knips-Session rauszurücken. Als er mich gestern das erste Mal sah, in meinem 2007er Xmas-Outfit, rannte er sein Mobiltelefon holen, mit den Worten "Das muss ich knipsen, das glaubt mir sonst kein Mensch!" Nun, dieses Jahr hatte ich mir in den Kopf gesetzt "Ich will eine Schürze". Seit ich beim surfen über diese Seite gestolpert bin: amerikanische Patchwork-Schürzen "aprons" bin ich am Beginn einer Schürzen-Sucht.Mir sprang als erstes die rückwärtige Schnürung ins Auge. Das ist zwar überhaupt nicht schürzenlike, aber soooo schön. Dann wollte ich auch so eine Schürze, logisch. Und hab überall nach geeigneten Schnitten Ausschau gehalten. Und nicht gefunden. Auch egal, mein erstes Schürzen-Experiment musste ja nicht gleich perfekt werden. Neulich war ich dann in dem Woll- und Quiltladen meiner Nachbarin, die nach 30 Jahren Ladengeschäft nun in den Ruhestand geht. Ich war auf den allerletzten Drücker dort, denn je weniger Stoffe zum halben Preis, um so besser für meinen Geldbeutel.Was soll ich sagen: Ich hätte sie ALLE kaufen können. Nach langem Hin und Her habe ich mich dann für einen süßen grüngrundigen Stoff mit weissen Schneekristallen entschieden. Da der Stoff schmaler liegt als bei "normalen" Stoffen habe ich zwei Meter mitgenommen. Frau De Ruiter meinte noch, das sei für eine Schürze völlig ausreichend. Pfff, sie kennt meine Schürzen ja noch nicht. Wie ihr im obigen Link sehen könnt, ist die "Schürze" fast ein Kleid, und nach unten ausgestellt. da braucht man schon mal etwas mehr Stoff, zumal meiner nur 1 Meter breit lag. Ich habe also die zwei Meter in zwei gleiche Teile geteilt, jeweils etwas an den Seiten abgeschrägt, und oben sowie unten leicht rund geschnitten und oben eingekäuselt. Für das Oberteil blieb nicht ein Fitzelchen mehr übrig. Was nun? Ich habe denn in meinem Stoff-Fundus gesucht und nichts gefunden. Als ich am Wäscheschrank stand, um Handtücher rauszuholen, fiel mein Blick auf eine Tischdecke mit Lochstickerei, die ich wegen einem Fleck der sich nicht entfernen lassen will nicht mehr aufgelegt hatte. Ich weiss selbst nicht mehr so genau was mich geritten hat. Wahrscheinlich diese "refashion"-Idee, aus alten Klamotten was Neues zu machen. Also: Altes Deckchen= neue Schürze. Und weil das Deckchen alleine so dünn war, habe ich es dreifach gefaltet und um mich herum drapiert. Dann die Brustabnäher abgesteckt, was nicht so ganz perfekt geworden ist weil man an sich selbst nicht gut abstecken kann. Und weil das Deckchen immer noch nicht so recht zu dem schönen Stoff passen wollte, habe ich in meinem Stempelfundus gewühlt und ein paar Stempel mit Schneekristallen raussucht. Einer davon wurde mit grüner Stoffmalfarbe auf das ehemalige Deckchen gedruckt. Ihr konntet mir soweit folgen? Gut, denn dann habe ich beim anprobieren gemerkt, dass mit meinem Pi-mal-Daumen-Schnit die Arme keinen Platz mehr hatten. Also musste ich Armlöcher reinschneiden. Dazu habe ich dann endlich mal die geschenkte Styroporpuppe meiner Tante aufgebaut, damit ich an dieser die Armlöcher anpassen kann. Das war sehr hilfreich, denn danach musste ich noch die Träger anstecken, was ich ohne Puppe niemals geschafft hätte. Nun, ich hab jetzt meine Schürze genäht, hinten passt sie überhaupt nicht, aber ich werde noch daran arbeiten. Ich plane viele weitere Schürzen. Wie Aud mir erzählte, und ich auch schon selbst gesehen habe, gibt es bei den Amis Blogs, die sich mit Nichts anderem beschäftigen, als dem Nähen einer neuen Schürze. Nun.... wie viele Schürzen braucht der Mensch? Seit ich meine habe, würde ich sagen: Ganz ganz viele! Ich habe also jetzt meine Weihnachtsschürze, klassisch in Grün, mit Schneekristallen und rüschig. Drunter habe ich was weisses, rüschiges angezogen, und dazu rote Rentier-Socken. Man gönnt sich ja sonst nix. Mein Mann hat mich dann vor unserer neuen Kaminattrappe und neben dem Tannenbaum geknipst. Der magere Baum wird von uns heiss geliebt, denn es handelt sich dabei um die Spitze eines der Tannenbäume, die unser Grundstück eingrenzen. Da wir davon eine ganze Menge haben, müssen die alle Jahre wieder für eine solch rüde Behandlung herhalten. Das wächst nach, glaube ich. Und weil die Spitze vor zwei Tagen noch in 10 Metern Höhe wuchs, hat er jede menge Zapfen, die nun im warmen Zimmer knistern, weil sie irrigerweise meinen es wäre Frühling und sich öffnen. Das zusammen mit den vielen Kerzen in unserer Kaminattrappe gibt eine Stimmung, in der meine Weihnachtsschürze nicht mehr ganz so albern aussieht. Trotzdem sagt mein Mann jetzt "Weihnachtselse...äh, -elfe" zu mir. Was soll´s. fest der Liebe, da trete ich ihn ausnahmsweise mal nicht vors Schienbein dafür. Hier nun Fotos, vom handy aber erkennbar. Zuerst die schönen Stempelchen auf dem Oberteil: Und nochmal ein paar Fotos im Ganzen, von meiner schönen Schürze. Mit Baum (sorry, kitschig) Posen macht Spaß: Und unser offizielles Weihnachtsbild 2007: In diesem Sinne: Ein wunderschönes Weihnachtsfest noch euch allen, ich gehe jetzt ins Kino. knuuuuutsch
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Geschrieben von snowwhite um 15:56 Uhr in Werke
Montag, 24. Dezember 2007
Weihnachts-Outfit fertig, Hundehalstücher genäht, der Braten muss noch in den Ofen und der Baum steht schon. Keine einzige Karte geschrieben, keine email verschickt, aber wozu hab ich den mein Blog? Alle die bei mir dieses Jahr leer ausgehen (alle ausser den Hunden meiner Onkel) bekommen ein liebevoll eingefügtes Video von mir zu Weihnachten. Immerhin mit Liebe ausgesucht, und für fashionistas gibt es auch wunderschöne Kleider zu sehen. Vielleicht nähe ich mir die nächstes Jahr, das hatte ich sowieso schon ewig vor. Ich hab euch lieb, Bärbel
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Geschrieben von snowwhite um 09:30 Uhr in Privates
Freitag, 21. Dezember 2007
Das ist ja mal ein Kontrastprogramm: Gestern High Fashion, und heute Klimbim aus ein paar Quadratzentimetern Stoff. Auf der Kreativmesse in Wiesbaden Anfang November stolperte ich über ein nettes, kleines Schnittmuster. In den Auslagen eines Anbieters für Patchworkstoffe hockte ein niedliches Schaf aus Stoff. Und weil ich noch eine Kleinigkeit braucht, um bei der Weihnachtsfeier meiner Schotten-Larpgruppe etwas "schottisches" zu verschenken, hab ich das Schaf mitgenommen. Als Bausatz. In der Packung lag weisser Stoff mit einem putzigen Kringeldruck, Schaffell sollte das sein. Und schwarzer Stoff für den Kopf, sowie Filz für Ohren und Füße. Und Kordel für die Ärmchen und Beinchen. Und natürlich das Schnittmuster. Für Schnitte von Kuscheltieren bin ich ein bisschen zu blöd, die kann ich ohne Schnittvorlage nun überhaupt nicht selbst zusammenschustern. Mit Hilfe des Schnittes klappte es aber ganz vorzüglich, und ich hatte Ratzfatz das Tier zusammenge-määäääht, eh -näht. Aber bei mir sah es ein bisserl langweilig aus, ich hatte das vom Auslagentisch in Wiesbaden irgendwie pfiffiger in Erinnerung. Drum habe ich meinem Schaf noch vorne ein paar Haare verpasst, die zwar ganz und garnicht schafisch aussehen, aber immerhin aus echtem Schaf gemacht sind: Ein Fellrest. Gut, hier also mein Schaf. Irgendwie peinlich, sowas in einem Schneiderblog zu zeigen, das ist unterste Schublade. Aber ich dachte "Ist ja auch was Genähtes" und: Ich will mal, wenn mir langweilig ist, mehr Tiere und Puppen nähen. Die Tilda von Sonnenschein ist auch supersüß, aber ich möchte darauf hinarbeiten, typisch "deutsche" Figuren zu entwerfen. Und dafür brauche ich etwas Übung in der Schnittführung bei komplexen Figuren. Jaja, das setze ich nicht einmal auf meine "To Do"-Liste, ist alles noch gaaanz weit weg davon jemals Realität zu werden. Das Schaf aber wohnt nun bei Berry, einem Freund aus meiner Schottengruppe. Seine Frau hatte beim schottischen Wichteln mein Schaf gewonnen. (Wer nun nicht weiss, was "wichteln" ist, kann mich gerne fragen) Berry hat mit seinem Handy ein paar Schnappschüsse gemacht. Leider sieht man nicht den knuffigen kleinen Kopf, der sehr schaf-like ausschaut. Ich mache mal mehr davon und suche meine Kamera.... Und weil Berry ein ausgemachter Scherzkeks ist, hat er dem Schaf eine ordentliche Portion Glühwein eingeschenkt, und es völlig betrunken gemacht. Darum ist es ihm gelungen, das Schaf bei irrwitzigen Verrenkungen abzulichten: Unser Berry! Ich hoffe das Schaf ist wieder nüchtern und rächt sich nicht bei Berry für diese sehr unkameradschaftliche Behandlung.
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Schaf
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Kuscheltier
Geschrieben von snowwhite um 09:54 Uhr in Werke
Donnerstag, 20. Dezember 2007
-Deutsch ist ganz unten- Oh my god! My second favorite made it to the final of the canadian TV show "Project Runway Canada" PRC! After my beloved favorite Carlie Wong was eliminated, the show completely lost its attraction to me, because the judges decisions seemed to be really unfair. Well, sometimes they have been. But when I wrote a mail to Carlie, she told me to keep watching. And I did. After she had to go, I focussed on Evan Biddell, a really crazy but smart young guy, who was Carlies friend during she was in the show. Because Biddell was honest but rude sometimes, the audience seemed to dislike him more and more, his behaviour was discussed very controversial. I liked him. He was fresh and unique, whilst the other designer showed style, quality and elegance. But all this style and elegance is of little value, if there is nothing innovative in it, espacially in fasion. Well, I was really surprised to see him reaching the very end of the show. He was chosen to make a small collection, like two other two of the last remaining participants. He and the others have had 4 months to design their own fashion, show their idea of fashion and their unique ideas. On the last episode of PRC we could see, how the designers came up with scetches and fabrics, dress and mess. Two designers have been really serious and worked hard. Biddell seemed to play a game, was late with his artwork and thats what a lot people now blame him for. But.... what is fashion? Is it such a serious affair? The one and only business that a designers life depends on? Well, for me as a private hobby fashionista fashion is still fun. Yeah, its a tough business too. But why? Because we make it like that. The mass of people decides every single day to buy this or that, to make the one company rich and the other going down the drain. But this is really not my concern. The designers may have to watch out for reputation, marketing and all that kind of stuff. But I can enjoy fasion, as a kind of non-customer, non-consumer, a kind of hobby designer. I use pattern, yes. But I use my own ideas too. So such a competition of fashion designers is inspiration for me and all hobby sewers. Maybe it´s a source for their next wardrobe for all the people who love to buy and spent money on clothing. I don't care. I don't have to. I can lean back and enjoy the pure fashion ideas without caring where to buy. Fortunately. And I enjoyed Biddells collection. A lot people did on the L'Oreal fashion week. And most of them saw, that a new star was born in the skies of fashion. He has a new point of view, and he seems to love his job! That´s what everyone of us would like to do, eh? Well, ok, if you want to see Evan Biddell, who always looks a bit messy... (he should start to design for himself...lol), here he is: click. And his very first collection can be seen in the gallery of slice.ca: click. If you want to see his collection on youtube, here it is (please wait until video is completely loaded and his collection starts at 2:16!!!): youtube Biddells collection. Well, enough of canadian designer gods and goddesses, let´s crawl back to good old Europe and try to find some inspiration here. Sincerely, Baerbel Born Ich habe euch ja schon mehrmals von dem Project Runway Canada erzählt. Nun, es ist vorbei. Das Finale ist gelaufen. Und obwohl ja meine Favoritin Carlie Wong ausgeschieden war, hat sich doch noch alles zum Guten gewendet. Der kreative Kopf hat gewonnen, die durchaus sehr begabten Mitbewerber haben das Nachsehen. Da die wenigsten von euch die TV-Show verfolgt haben dürften, kann ich nicht verlangen, dass ihr die Akteure kennt. Zu guter Letzt blieben 3 Designer übrig, die in einer eigenen Kollektion zeigen sollten, was sie können. Dafür hatten sie 4 Monate Zeit und ein üppiges Budget. Zusammenfassend kann ich persönlich nur sagen, dass ich am Ende alle drei Kollektionen sehr schön fand, aber eines fand ich bemerkenswert: Lucian Matis, einer der Finalisten, hat wunderschöne Kleider geschneidert. Ein Traum aus Garn und Farbe. Als er dann sagte, er stelle sich bei seinen Kleidern eine "Fairytale" vor, war das ein Stich in mein Herz. Das wäre genau mein Ding. Als er seine Kleider in den Arbeitsraum trug, sahen die am Bügel hängenden Kleidungsstücke wirklich aus, als hätten Feendhände sie persönlich genäht, wunderwunderschön. Die Fummel die Evan Biddell zusammengekloppt hatte sahen am Haken aus wie Stoffresteverwertung. Grauslich. Dann hat Evan aus einem weiteren Stöffchen auf die Schnelle noch was zusammengebastelt. Ich denke, jeder der Anwesenden und auch Zuschauer dachte, das wars für ihn. Ich habe es ja auch gedacht. Und die Daumen gedrückt, damit ein Wunder geschieht. Vor der Runway Show achtete Lucian auf jedes noch so kleine Detail, Evan aber lachte und scherzte mit seinen Models. Und dann liefen diese wunderschönen, elfengleichen und magersüchtigen Models über den Laufsteg. Und zumindest in meinen Augen geschah das Wunder: Lucians Traumkleider, von Traumfrauen getragen, sahen... nun ja, allerhöchstens durchschnittlich aus. Und die wilden Stofffetzen von Evan, an klapperdürren Mädchenkörpern drapiert, rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. War das Magie? Für mich eindeutig ja! Ich habe mir immer und immer wieder diese Show angeschaut (na ja, im vorweihnachtlichen Zeitstress ein paarmal) und frage mich, wie dieser Evan Biddell das macht. Er kann zauberm. Alle anderen Designer des PRC waren kreative Köpfe und gute Handwerker. Aber Biddell hat diese Magie, die einen mitreissen kann. Er näht Kleider, die AM KÖRPER wunderschön sind. Lucian näht Kleider, die OHNE KÖRPER wunderschön sind. Und sollten Kleider nicht am Körper getragen werden, statt am Bügel? Seltsam: Die Kleider von Lucian würde ich mir nachschneidern (wohl eher häkeln, genau mein Ding), die von Biddell nicht. Trotzdem gibt jemand wie Biddell mehr kreative Energie von sich, als ein noch so guter Handwerker, wie Lucian es ist. Oh weh, am späten Abend hab ich mich mal wieder völlig verquasselt. Schaut euch die show von Biddell mal an: Biddells Kollektion, wichtig: Bitte erst das ganze Video laden lassen, denn Biddells Klamotten starten ab Zeitschiene 2:16!!! Ihr könnt dorthin vorspulen, wenn alles geladen ist. Vorher sieht man andere Kleider (Insider sehen das natürlich sofort, hehe) Und wenn ihr euch die komplette letzte Episode anschauen wollt, sucht bitte vom obem verlinkten Video aus nach den anderen Teilen, das sind eine Menge Einzelteile, Danke. Und wer kein schnelles Internet hat, der kann sich die Kleider hier anschauen: klick. Die Kollektionen folgen immer jeweils auf das Bild des Designers. Zumindest im Moment. Diese TV Show hat so richtig Spaß gemacht! Mit all ihren Höhen und Tiefen, und ihren Zuschauern, die auf der Seite des Senders großen Anteil an den verschiedenen Episoden genommen haben. Bleibt nur zu hoffen, dass es in Deutschland sowas auch mal gibt. Ich kann es mir nur überhaupt nicht vorstellen. Kennt jemand von euch junge Designer? Ausser denen, die Burda ab und an vorstellt? Und gibt es in Deutschland profilierte Designer, deren Namen wie Edelsteine funkeln? Gott, ich habe ja keine Ahnung. Nichtwissen kann manchmal ein Segen sein. Doch gäbe es bei uns Menschen wie Carlie und Biddell.... ich würde mir glatt wieder einen Fernseher anschaffen um ihnen beim schneidern über die Schulter zu schauen. Und sogar mal ein paar Namen auswendig lernen. "Was ist ein Name? Was uns Rose heisst, es würde lieblich duften, wenn es auch anders hieße"
Geschrieben von snowwhite um 23:22 Uhr in Fashion
Sonntag, 16. Dezember 2007
Erst einst, dann zwei, dann drei dann vier.... dann steht das... Waaas? Bald steht schon wieder das Christkind vor der Tür? Haaalt! Warte. Bitte noch 2-3 Wochen, dann bin ich fertig. Jede(r) kennt das: Man weiß es, seit man in der Schule bis 24 zählen gelernt hat: Am 24. 12. eines jeden Jahres ist Weihnachten. Und um sich darauf vorzubereiten, hat man- theoretisch- 364 Tage Zeit. Soweit die Theorie. In der Praxis beginnt die Jagd schon im August. In meinem Stempel-Bastel-Laden fragten die ersten nach den neuen Weihnachtsstempeln schon, wenn draussen die Sonne knallte. Man kann mit den Weihnachtskarten ja nie früh genug anfangen. Wenn dann im September die ersten Dominosteine in den Regalen liegen (und dort lasse ich sie auch liegen) dann wissen wir: Das Fest der Liebe naht. Wobei in der Welt des Business die Liebe nicht mehr viel zählt. So war neulich in dem Weih-Nachts-Prospekt eines Discounters zu lesen: "Früher war Weihnachten ein christliches Fest. Heute feiern wir es immer mehr wegen der Dekoration" Ich dachte ich kippe vom Stuhl. Ja, wenn die gesagt hätten "wegen der Geschenke", das wäre wenigstens ehrlich gewesen. Aber wegen der Dekoration? Meine Güte, all die Jahre ist der wa(h)re Sinn von Weihnachten an mir vorübergegangen. Meine Xmas-Deko hängt meist bis kurz vor Ostern, aber nicht weil es sich so gehört, ich bin einfach zu faul zum Wegräumen. Und Christbaumkugel sehen auch im Osterstrauss ganz phantastisch aus (Ostereier im Christbaum auch, ich spreche aus Erfahrung) Aber warum feiern wir Weihnachten? Nun, zunächst natürlich weil vor 2007 Jahren.... der Heiland geboren wurde. Glaub ich persönlich nicht dran. Aber es geht um das Symbol. Heiland. Heilen. Liebe. Nächstenliebe. Warum dann nicht das ganze Jahr? Ach, Hand auf´s Herz: Kann man 365 Tage an den Nächsten denken? Ich jedenfalls nicht. Aber am 24.12, da schaffe ich das. Und weil wir in Deutschland GOTT SEI DANK (ja, an DEN glaube ich) nach dem 24ten zwei schöööne lange Feiertage haben, können wir auch mit unseren Nächsten zusammen sein. Meine Nächsten sind meine Familie. Mama, Papa, Kind. Oma, Opa. Bruder. Tante, Onkels. Alle halt. Und weil wir es ohne diesen Stichtag zur Wintersonnenwende niemals auf die Reihe bekommen würden, uns regelmäßig ALLE zu treffen, darum brauche ich Weihnachten. Dekorieren tu ich auch sehr gern, aber das gilt für´s ganze Jahr. Meine Familie sehe ich auch regelmäßig, aber nur einmal im Jahr im geschlossenen Rudel. Und nochmal Hand auf´s Herz: Spätestens am Weihnachtsmorgen, wenn die allerletzte Hektik uns durch die halbleeren Supermarktregale rennen lässt, auf der Suche nach dem letzten Liter Frischmilch oder den übrig gebliebenen Dosen Katzenfutter.... dann überkommt es mich: Dann weiss ich, in ein paar Stunden steht das Essen auf dem Tisch. Wir sind zusammen. Und freuen uns. Reissen gierig die Pakete auf. Die Pakete brauche ich nicht. Aber die Leute, die sie auspacken. Und eingepackt haben. Um anderen eine Freude zu machen. Und wenn wir das hinter uns haben, dann haben wir uns. Und DANN ist für mich Weihnachten. Oh weh, es hat mich wider weggerissen. Raum und Zeit, Luft und Liebe. Dabei wollte ich euch von einem anderen Aspekt von Weihnachten erzählen: Freunden. Denn die hatte ich gestern, und zwar mit weihnachtlichem Aspekt. Im Forum der Hobbyschneiderin hatte Anne Liebler zu einem Adventsnähen in Brühl aufgerufen. Und im Burda-Forum habe ich dann Dank Anne davon Wind bekommen. Weil ich in diesem Jahr so wenig Zeit für meine nähenden Freundinnen hatte, habe ich mich in Schale geworfen, und bin kurzerhand hingefahren. Gastgeberin "kitoma" Kristina, die praktischerweise ein Hotel hat, welches sie kurzerhand zum Schneiderstübchen umbauen kann, war leider nicht dabei, da sie kurzfristig erkrankt ist. Schade, ich hatte mich auf sie auch schon gefreut, habe ich doch schon seit einer Ewigkeit kreative Ideen mit ihr auszuhecken. Geheckt habe ich dann mit Anne und Sylvia Scherzkeks, aber darüber sage ich nichts! Das soll unser süßes Geheimnis bleiben. Ebenfalls geheim halten muss ich mein schneiderisches Ergebnis des Treffens, denn dem Himmel sei es getrommelt und gepfiffen: Ich habe was winzig Kleines genäht beim Nähtreffen. Das war eine Art Premiere, denn da ich ausser einer Pfaff 260 keine funktionierende Maschine besitze, kann ich bei Nähtreffs nie mitmachen. Nur mitquatschen. Aber das mache ich ja sowieso am liebsten. Meine Pfaff ist aus einem Metall-Vollguß, oder wie das heisst. Und wiegt über 20 Kilo. Ich bin froh, dass ich sie in meinen Nähtisch eingebaut bekommen habe, die nehme ich da niemals wieder raus. Aber ich hab ein bisschen gestickt, mit der Hand! Ja, ihr Lieben, das geht. Da braucht man keine Maschine für. hihi. Aber zeigen kann ich euch das leider nicht, es soll doch für jemanden eine Weihnachtsüberraschung sein! Nur ein bisschen "Bärbel- mit- verkniffenem- Gesicht- und- schlecht- sitzendem- Mart-Visser- Kleid- bei- der- Arbeit". ( Danke Anne, für das Bild) Und an einem UFO gestrickt. Immerhin habe ich nun das Vorderteil fertig, das werte ich als persönlichen Erfolg. Aber der Nähtreff hat mir auch einmal mehr bewiesen, dass ich nicht quatschen und nähen kann zur gleichen Zeit. Ich musste zwei Mal das Gestrickse aufribbeln, weil ich mich beim quasseln verzählt hatte. Also zum nächsten Nähtreff komme ich ohne Nähzeug. Und warum gehe ich dann überhaupt hin? Denkt an Weihnachten. Familie. Ich zähle Freunde zur erweiterten Peripherie der Familie. Und was ist schöner, als so nah am Weihnachtsfest liebe Freunde zu treffen? Das ist ein wenig wie auftanken. Neue Energien laden. Damit die Batterie mal wieder ein bisschen im positiven Bereich läuft, denn nach diesem Jahr war sie doch arg aufgebraucht. Weihnachten ist ein schönes Fest. Und wenn man keine Familie hat? Oder gar Freunde? Nicht einmal dann ist man ganz allein auf der Welt, ich bin mir ganz sicher es sitzt irgendwo jemand herum, der genauso alleine ist, und sich nach Freundschaft sehnt. Und in der heutigen Zeit sollte es nicht allzu schwer sein, diese Person in den Weiten des world wide web zu finden. Ich wünsche viel Glück dabei, und ein wunderschönes Weihnachtsfest, ob mit Deko oder ohne. Bärbel
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Weihnachten
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Advent
Geschrieben von snowwhite um 19:27 Uhr in Privates
Freitag, 14. Dezember 2007
Woah, eigentlich wollte ich heute von der Weihnachtsfeier meiner Larp-Gruppe erzählen, aber dann schaute ich kurz nochmal bei burdastyle rein, der amerikanischen Seite von Burdamoden. Ich nehme seit einer Weile an dem Adventsquiz teil, das dort- ähnlich wie auf unserer BuMo-Seite- jeden Tag veranstaltet wird. Bei den Amis sind aber die Teilnahmebedingungen viel schwieriger. Hier bei uns reicht es, das "Türchen" zu finden und seinen Namen richtig zu schreiben. Bei burdastyle erscheint jeden Tag eine neue Blogseite, auf der eine kniffelige Frage zum Thema Mode und Nähen zu finden ist. Guckst Du hier: Adventquiz. Da muss man nicht nur seinen Kopf anstrengen, und ein gutes Übersetzungsprogramm haben, sondern auch die ERSTE sein, die die Frage richtig beantwortet. Das ist kniffelig, denn um die (oder der) Erste zu sein, muss man ja schauen wann die Frage online geht. Ich hab im Forum von burdastyle auch schon gemeckert, dass ich diese Art der Gewinnermittlung blöd finde, weil dann manche Leute rund um den Globus zu den unmöglichsten Uhrzeiten am Rechner sitzen müssen. Besser wäre es, alle Antworten des Tages abzuwarten, und dann eine(n) Gewinner(in) daraus zu ziehen. Aber vielleicht machen die es ja im nächsten Jahr so. Hoffen wir mal. Dann hätten wir Nicht-Amis auch eine Chance, diesen Wettlauf zu schaffen, denn wegen der Sprachbarriere braucht ein "Ausländer" einfach länger, die englische Frage zu entschlüsseln. Für mich war aber die Uhrzeit sehr bequem, denn um ca 9 Uhr morgens deutscher Zeitrechnung gehen die Blogseiten mit dem Adventskalender meist online. Ausser gestern. Ich habe fast 8 Stunden alle paar Minuten die Seite neu geladen. Falls die irgendwann mal ihre Hitliste auslesen: Die Hälfte der Zugriffe auf die Seite kamen von mir. Kurz bevor ich am Nachmittag aus dem Haus musste, war die Frage dann endlich da. Und ja, ich gebe es zu, ich habe die Frage googeln müssen, denn ich hatte keine Ahnung was eine "capsule wardrobe" ist. Ich hatte in den Tagen zuvor schon ein paarmal Pech mit meinen Übersetzungen. Wenn es an schwierige Fachausdrücke aus dem Schneidersektor geht, da ist mein Wörterbuch völlig überfordet. Ich denke mal, es ist legitim, wenn man in den Weiten des Internet sucht. Und ich finde, die vielen Stunden, die ich vor dem Computer gesessen habe, um überhaupt an die Frage heranzukommen, die rechtfertigen diesen kleinen Kniff. Aber was soll ich sagen: Ich hab ja auch was gelernt. Dass vor Donna Karan in den 90ern anscheinend kein Modedesigner auf die Idee gekommen ist, den Frauen schlichte und gut kombinierbare Kleidungsstücke in den Schrank zu legen. Die Frage nach der "capsule wardrobe" hat mich heute, nach der Auflösung, nochmal ins Schwitzen gebracht, denn ich wollte euch das Ganze schön auf deutsch erklären und finde beim besten Willen keine deutsche Übersetzung für diesen Begriff. (Ich wette Nowak weiß ihn). "Capsule" kann man am besten mit "Kapsel" übersetzen, das ist ja kein Kunststück. Und sucht man nach dem kompletten englischen Begriff, bekommt man sich wiederholende Vorschläge in Blogs und Websites, wie man sich eine solche "Capsule wardrobe" zusammenstellt. Ich würde diese Idee mit "Basics" beschreiben, schon wieder ein englisches Wort. Man nehme eine Hose, eine Shorts, ein neutrales elegantes Kleid, 2 Paar Schuhe die zu allem passen und so weiter und so fort.... so genau mag ich das gar nicht auseinander nehmen, denn ich "basiere" sowieso nie. Auf jeden Fall hat Donna diesem Kochzezept der Mode als erste einen Namen gegeben. Seht ihr, das wissen wir jetzt. Und weil man, wenn man etwas im burdastyle Adventskalender gewonnen hat, nicht mehr mitmachen darf, um anderen auch eine Chance zu geben, rate ich euch allen, dort doch mal vorbeizuschauen. Weil ich nicht mehr mitmache, ist eine Konkurrenz weniger. So gegen 9 Uhr morgens, also zur besten Kaffeepausenzeit. Und wenn man nichts gewinnt, hat man immer noch was gelernt. Bussi-Bär(bel) PS: Boah, ich freu mir einen Knubbel an den Bauch! Ich hab was gewonnen! PPS: Im Adventstürchen bei BuMo ist heute endlich auch was Brauchbares für Schneider. Zweimal Glück hatte ich noch nie, aber mitmachen kostet ja nix. Also ran ans Türchen Nummer 14! 14? Ist in 10 Tagen Weihnachten?????????????
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Geschrieben von snowwhite um 10:18 Uhr in Burda
Donnerstag, 13. Dezember 2007
So, wieder was geschafft. Meine Tochter hatte sich ein Top gewünscht. Als wir neulich im Stoffladen meiner Wahl zu Besuch waren (Stoffdschungel) hatten wir einen traumhaften Strickstoff gesehen. Inhaber Jens Bederke erläuterte uns, dass es sich dabei um reine Wolle handelt. Ich bin zu blöd allein vom "Griff" zu merken, ob ich Poly oder Schaf vor mir habe. Aber Herrn Bederke glaube ich alles. Ich habe dann reichlich mitgenommen, und meine Tochter druckte ihren Wunsch-Schnitt aus: Idit, Schnitt Nummer 6003 von der amerikanischen burdastyle-Seite. Seit ich im deutschen Forum und in meinem Blog von den amerikanischen Schnitten mit integrierter Nahtzugabe geschwärmt habe, wurden ja zum Teil auch recht kontroverse Meinungen laut. Nun.... es wäre auch verwunderlich, wenn alle meine Meinung hätten. Und langweilig dazu. Ich bin im Vorweihnachtstrubel geistig nicht in der Lage, in Wort und Bild zu beschreiben, warum ich nun diese integrierte NZ (Nahtzugabe) so zu schätzen gelernt habe, aber ich werde im neuen Jahr ein "how to" machen, nur damit alle die es nicht kennen sich eine eigene Meinung bilden können. Es hängt sehr davon ab, wie man näht, wieviel Übung man hat, wie man arbeitet. Und in meinem Fall sind die eingebauten NZ nun mal ein Segen. Aber das muss jede(r) selber wissen. Nun, ich habe dann zwei Tage statt Hausarbeit das Top meiner Tochter genäht. Da sie auf dem Promotion-Foto von burdastyle gesehen hatte, dass das arme, leicht magersüchtige Model das Top mit sehr durchhängender Frontpartie trug (Foto klick) hatte ich ihr erklärt, dass das Top nicht so geschnitten ist. Der "Durchhänger" kommt einzig und allein von der nach vorne gebeugten Haltung des Mädchens. Oder von der nicht vorhandenen Figur. (ich plädiere für Models mit menschlichen Maßen) Aber weil Farina es sich so gewünscht hat, habe ich das Top abgewandelt. Um diesen Hängeeffekt zu erzielen, habe ich die vordere Kante des Tops "aufgedreht". Sprich: Auseinandergeschnitten und auseinandergezogen, da wo ich mehr Weite wollte. Das war in diesem Fall nur an der vorderen Kante, nicht jedoch in den Seitennaht. Auf dem Foto sieht man es gut, ich habe das eingesetzte Dreieck rot eingefärbt: Auf diese Weise hat die Bluse vorne mehr Weite, logisch. Die vordere Kante musste dann noch angepasst, begradigt werden. Mit Schneiderlineal kein Problem. Beim Bügeln mit Dampf hat es mich dann aus den Socken gehauen: Ich hab vergessen, den Stoff vorzuwaschen oder zumindest mit Dampf zu bügeln, bevor ich ans Zuschneiden ging. Vor meinem entgeisterten Auge schrumpfte der Stoff sichtbar, und die Schnittteile verkleinerten sich von Größe 46 auf 34..... Schock. Aber beim Nähen dehnte sich der Stoff wieder, zumindest an den Kanten. Mit ein bisschen bügeln hier und bügeln da passte der Fummel wieder. Das Bündchen dehnte sich mehr als es mir lieb war, und das Ganze wurde am Podex etwas labberig. Hätte ich Zeit, würde ich ein breites Gummiband einziehen, aber da das Top Idit morgen nach England fliegt, muss es wohl so bleiben. Und- Überraschung- die verlängerte Vorderkante reichte so grade eben, und passt meiner Tochter perfekt, nix mit schlabber. Hätte ich die Änderung nicht eingebaut, das Ding hätte vorne sehr gespannt. Für Größe 46 oder viel Oberweite ohne die Änderung nicht sonderlich gut geeignet. Aber egal, das Ding passt und sitzt. Und steht ihr sehr gut. Aber ich finde meine Süße ja sowieso immer hübsch, bin ja auch die Mama. Und das Posen hat sie von Mama: Noch ein "best of" zum Schluß, nur für Mama: Und bevor ich es vergesse: Auf der Burdastyle-Seite sind noch viiiieeeel mehr schöne Schnitte zum download. Jipeee. Und jede Woche kommt ein neuer dazu.
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Geschrieben von snowwhite um 09:00 Uhr in Werke
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Je mehr ich zum Thema Mode Videos schaue, Blogs lese (sehr sehr selten, ich gebe es zu) oder websites durchstöbere... um so mehr habe ich ein für mich neues Schlagwort im Genick: Refashion. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, ist das eine neue (?) Bewegung im Handarbeitssektor, der sich wie ein roter Faden durchs Internet zieht. Zu meiner Großmutters Zeiten hätte man dazu "Aus alt mach neu" gesagt. Berufen durch den Wunsch, Mode neu zu erLEBEN, möchte ich da gern mitmischen. Zuerst habe ich es in der TV-Serie Project Runway Canada gesehen: Die Modedesigner wurden angehalten, aus dem Koffer der Mitbewerber ein Kleidungsstück zu klauen, und es umzustylen. Auch was Otto von Busch in einer seiner Aktionen versucht hat, war ja im Grunde nichts anderes, den Teilnehmern wurden Berge alter Klamotten hingeschmissen. Mach was draus, war die Devise. Irgendwo in den Weiten des Internet habe ich auch eine Aktion gefunden und wieder verloren, in der es hieß: refashoning saves the environment. Oder so ähnlich. "Aus alt mach neu rettet die Umwelt". Das liegt ja auf der Hand, dass es die Umwelt schont, wenn man aus Kleidern, die bereits fertig produziert und transportiert wurden, etwas Neues macht. Seit sich bei mir diese Idee festsetzt, schmeiß ich GAR NICHTS mehr weg. Ich habe sogar den Altkleidersack, der beim Umzug noch nicht seiner Bestimmung zufgeführt wurde, wieder ausgepackt. Könnte ja was dabei sein, was man "refashionen" kann. Was für eine Wortschöpfung. Otto von Busch macht das in einem seiner Tutorials ganz forsch: Aus 2 Blazern macht er einen Neuen, indem er die Ärmel bei beiden abschneidet und nach dem Tauschen wieder zusammennäht. Mir persönlich ist das zu öde. Hat man dann was "Neues"? Nö. Nur was Altes neu zusammengenäht. Finde ich. Weit interessanter fände ich es, wenn man aus einem langweiligen, idealerweise sogar billigen, Fummel was Flippiges macht, idealwerweise mit einer Aufwertung verbunden. Wäre es nicht witzig, daraus eine Art "round robin" zu machen? Ich kenne das aus Stempelzeiten: Man gibt was in eine Kiste, schickt die an jemand, der was rausnimmt und was reintut, der schickt es weiter etc. Am Ende bekommt der erste Absender das Paket mit völlig anderem Inhalt zurück. Der Haken an der Sache ist der Transport. Will man Klamotten verschicken, damit andere sie neu gestalten, dann hat man ja wieder die Transportwege, die man der Umwelt zuliebe ja vermeiden wollte. Will sagen: was ich mir umnähe, muss nicht aus China zu mir transportiert werden. Und dann ein Paket quer durch Deutschland schicken? Nee. Bleiben Nähtreffs. Jeder bringt was mit. Ich denke da vor allem an unseren Aachener Nähbrunch. da würde sogar ich mich mal an die Nähmaschine setzen, wenn es um höhere Ziele geht. Aber egal wie und wo, jede(r) hat garantiert das ein oder andere Teil im Kleiderschrank, das eine Umgestaltung vertragen könnte. Ich muss im Moment erst mal ein Top für die Tochter fertig bekommen, und dann ist fast Weihnachten. Aber danach richte ich mir hier eine neue Rubrik ein. Refashion. Und durchforste den Altkleidersack. Das wird Spaß machen. Eure Bärbel
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refashion
Geschrieben von snowwhite um 10:40 Uhr in Projekte
Freitag, 7. Dezember 2007
Ich bin ein Träumerle. Ich träum von den schönsten Klamotten, aber zum Nähen bin ich de facto zu faul. Dann träum ich gleich weiter, und vor meinem geistigen Auge tauchen ganze Heerscharen reizender Helferlein auf, die bienenfleissig meine spinnerten Ideen umsetzen. Träumen ist ja erlaubt ;-) Zurück in der Realität muss ich wohl oder übel an die Nähmaschine. Die wieder unter einem Berg Klamotten, Kisten und Krempel vergraben ist. Das hat Ähnlichkeit mit einer Sisiyphos-Arbeit, die immer und immer wieder neu getan werden muss. Seitdem träume ich von einem eigenen Atelier, in dem keine Stempelkisten, Bügelwäsche, Flickarbeiten oder Kinderklamotten rumliegen, und in dem man eine angefangene Arbeit auch mal liegen lassen kann. Mensch, ich träum schon wieder! Ich muss mich mal selber kneifen. Drum mache ich hier seit ein paar Tagen eine To-Do-Liste. Kneifen reicht nämlich nicht mehr, es muss schon ein handfester Tritt in den Podex sein, damit ich mal was anfange. Unter diesen Umständen zumindest. Seit heute morgen schaufel ich- mal wieder- die Nähecke frei. Meine Tochter hat den Schnitt für ihr Top endlich ausgedruckt. Sie hat sich von der Burdastyle-Seite diesen Schnitt ausgesucht: Klick. Sieht fesch aus. Oder so. Auf jeden Fall hat der Schnitt... Trommelwirbel..... Nahtzugaben. Seit ich in den 90ern mit amerikanischen Schnitten genäht habe, finde ich Schnitte ohne NZ (Nahtzugabe) unerträglich. Jeden Schnitt ohne eine solche, den ich nun kopiere, ergänze ich schon VOR dem Zuschnitt mit den gewünschten 1,5 Zentimetern. Voller Tatendrang fragte ich dann heute meine Tochter, ob wir nicht ein kleines Video über das Nähen mit NZ machen sollen. Sie rollte mit den Augen und entschwand schleunigst. Aber das ist auch nicht weiter schwer. Auf den Stoff stecken, ausschneiden an der Papierkante, Nadeln quer rein, an der Nähmaschine eine Markierung (bei mir Tesafilm) anbringen, wo der 1,5 Zentimeter-Abstand zur Nadel gut zu sehen ist, Stoff dort anlegen und losnähen. That´s it. Kein umständliches Übertragen der Nahtlinien mehr mit Kreidepapier, denn so habe ich es damals gelernt. Und kein umständliches Stecken mehr mit ständiger Kontrolle, ob die Nahtlinien sich auf beiden Seiten treffen. Wie konnte ich nur jemals sowas machen? Seit ich mit NZ nähe, nähe ich doppelt so schnell. Immerhin. Natürlich gibt es auch bei diesen Schnitten Markierungen, die man übertragen muss. Aber das ist schnell gemacht. Wo Markierungen an einer Naht aufeinandertreffen sollen, schneide ich ein kleines Dreieck an der Schnittkante aus, das kann man wunderbar aufeinanderlegen. Nur Obacht, dass man nicht zu weit einschneidet, gell? Wo ich hier so sitze und tippe... müsste ich eigentlich an der Nähmaschine sein. Und vorher den Schnitt ausschneiden und zusammenkleben. Schade, dass ich mich dabei nicht selbst fotografieren kann, gibt es halt keine Fotos von dem Entstehungsprozess des "Idit"-Oberteils. Es sei denn, jemand näht für mich und ich bediene die Kamera! Das wär wie im Traum. Bussi-Bär(bel)
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pattern
burdastyle
Nahtzugabe
seam allowance
Geschrieben von snowwhite um 20:03 Uhr in Burda
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Eigentlich habe ich bei youtube nur mal wieder nach Ideen für Klamotten gesucht, und nebenbei checke ich alle 30 Minuten den Kanal der Dame, die Project Runway Canada online stellt. Na ja, wie immer stolpert man dann über allen möglichen Unsinn. So habe ich was Nettes für euch zum Gucken gefunden, die Klamotten sind auch sehr schön ;-) Bei der Gelegenheit teste ich gleich mal diesen youtube Bilderrahmen, den habe ich eben erst entdeckt. Wahrscheinlich gibt es den schon seit Jahren, aber ich brauche halt immer etwas, bin ein L-a-n-g-s-a-m-Merker. Hier also: Weihnachten bei den Spice Girls.... (kicker)
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spice girls
christmas advert
Geschrieben von snowwhite um 18:51 Uhr in Fundstücke
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Man sollte sich wirklich alles aufschreiben. Vor Monaten stolperte ich über einen schönen Satz über Mode, in einem der Burda Laufsteg-Videos. Ein Designer sagte diese Perle der Weisheit, die so vieles sagt mit nur wenigen Worten. Ich kann nicht zitieren, denn ich habe einige Abende nach dem Video gesucht und nichts gefunden. Darum muss ich es aus dem Gedächtnis zusammenbasteln, und meines ist bekanntlich sehr schlecht. Der etwas ältere, und somit gewiss weise Modedesigner sagte: "Heute folgen Frauen nicht mehr der Mode, sie suchen sich selbst aus was ihnen gefällt". Falls das Video jemand findet, her damit. Dieser Satz hat sich festgesetzt. Ich rede ja endlos über meine eigene kleine modische Weltanschauung, aber ich vermute ich bin damit nicht alleine. Und diese pfiffige Aussage bringt es auf den Punkt: Frauen (und natürlich auch die Kerle) sind selbstbewusst und suchen ihre eigene Individualität. Heutzutage. Und folgen keinem Modestrom, der ihnen nicht gefällt. Sehr schön! Na ja, und weil ich dieses Video nun so lange gesucht habe um euch diesen kurzen Satz belegen zu können, lasse ich es nun sein. Aaaaber beim suchen fand ich eben das Video von Bottega Veneta. Ist das ein Name? Nette Kleider, bisschen brav. Aber die Frisuren! Endlich weiss ich, wo Burda die Frisuren für die 1st Row Models geklaut hat. Guckst Du: Zöpfchen-Babes. Und ich klaue den Link, Burda sei Dank dass die so viel Kram online stellen. Zufällig bin ich auch über den Menüpunkt "Foto-Shows" gestolpert. Bisher fand man dort irgendwelche Laufsteg-Bilder wenn ich mich recht erinnere. Eben sehe ich da die ersten Modelle der nächsten Burda. Hoppla. So früh? Und an dieser Stelle? Jeden Tag ist die BuMo-Website ein bisschen anders. Und ich bin so schrecklich neugierig, drum schaue ich brav jeden Tag hinein. Hooked. Jaja. Aber damit wir auch noch was zum Gucken haben, hier mein neues Objekt der Begierde, von der BuMo-Seite geklaut: Klick. Ist das schön? Mal sehen wie lange es dort gelagert wird. Aber auch egal, in einer Woche liest hier eh kein Mensch mehr. Bussi-Bär(bel)
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Burdamoden
Burda
Geschrieben von snowwhite um 21:25 Uhr in Burda
Dienstag, 4. Dezember 2007
das Internet- eine endlose Reise. Ohne Anfang, ohne Ende. Ohne Karte, ohne Ziel. Keine Wegweiser, oder feste Routen. Heute geriet ich wieder auf eine dieser unerwarteten Reisen, bei denen man an Orten landet von denen man zu Beginn der Reise nicht einmal etwas geahnt hat. Meine Tochter schaute sich mal wieder online eine ihrer Serien an, diesmal "The IT crowd". Urkomisch. Wer nicht recht gut englisch versteht, muss es sich nicht antun, ich verstehe auch nur die Hälfte. Aber die eine Hälfte ist gut. Mitten in einer Folge reissen wir beide die Augen auf: Ein Plakat. Darauf steht "Home sewing is killing fashion" Kennt ihr dieses Jux-Plakat, in dem behauptet wird dass das heimische Aufzeichnen von Musik die Musikindustrie tötet? "Home taping is killing music" heisst es da, und es gibt sogar einen Wikipedia-Eintrag dazu: Klick. Nun, wie jedermann weiss hat die Aufzeichnung von Musik auf Kassetten diesen Industriezweig nicht getötet, und mit Downloads werden heutzutage wahrscheinlich sogar mehr Umsätze gemacht als in der guten alten Zeiten des Grammphon. Also alles Mumpitz. Und dass nun das "Nähen zu Hause die Mode tötet" ist natürlich auch nicht ernst gemeint. Wenn ihr auf das Logo rechts klickt, kommt ihr zum Urheber des Spruches, Otto von Busch. Ich kenne den Herrn erst seit ein paar Stunden, was nicht auf Gegenseitigkeit beruht. ;-) Aber was er sagt, das klingt hochinteressant. Die herkömmliche Art von "Mode" finde ich ohnehin gähnend langweilig und überholt. Laut Wikipedia unterliegen Moden einem Wandel aufgrund gesellschaftlicher Prozesse. Aber warum muss ich mich dann so und nicht anders kleiden? Ihr kennt ja meine Marotte, sich JEGLICHER Modestile bedienen zu wollen, egal wann und wo. Ausschlaggebend ist NUR mein eigener persönlicher Wille, mein Geschmack und meine Laune(n). Mit Schleppe in den Aldi oder im Badeanzug zur Oper, warum auch nicht? So lange ich kein öffentliches Ärgernis errege, soll es meinen Mitmenschen doch egal sein. Und ein solches zu erzeugen, das dürfte in der heutigen Zeit schwer sein. Wer hat in der Geschichte die Mode vorgegeben? Erstens: Die Witterung. Die alten Griechen wären schlecht beraten gewesen, sich statt in einer lustigen Toga in Fell und Filz zu kleiden. Und im den dunklen Wintern Skandinaviens ist ebendiese Toga tödlich. Dann kam die Oberschicht. Und wollte sich abgrenzen. Seitweise war es sogar verboten, die gleichen leuchtenden Farben wie der Adel zu tragen, unteren Schichten waren unansehnliche Stoffe und Farben vorgeschrieben, ja sogar die Menge des verwendeten Stoffes. Wer würde sich heutzutage noch vorschreiben lassen, welche Farbe er tragen soll? Oder wieviel Stoff? Niemand, würdet ihr sagen? Ja, aber warum rennt denn dann alles in die Läden und kauft lang, kurz, orange mit braun oder Lila? Ich weiss es nicht. Um sich abzugrenzen. Aber wovon? Von den anderen, von der Masse jedenfalls nicht, denn die kaufen ja alle das gleiche Zeug. Da hilft nur... ja was? Woanders kaufen? Natürlich nicht. Selbermachen. Jau! Aber bitte was anderes, nicht was alle machen. Oder was alle machen, wenn man wie alle sein will. Doch niemand ist wie alle, jeder Mensch ist einzigartig. Darum sollte das auch jeder ausdrücken. Wenn er/sie kann, heisst das. Nun, wir Hobbyschneider können. Und irgendwie hoffe ich ja auch, dass der Spruch sich bewahrheitet. Dass das "heimnähen" die Mode tötet. Damit sie auferstehen kann. Der Phönix aus der Asche sozusagen. Jeder hat seine eigene Mode. OK, bei 8 Milliarden Menschen (wo stehen wir überhaupt im Moment?) ist es schier unmöglich, etwas zu gestalten, was kein anderer hat, ist ja logisch. Aber wir müssen auch nicht alle gleich rumlaufen, gell? Schaut euch mal den Link vom "home sewing is killing fashion" an. Ich bin mir momentan nicht ganz sicher, ob es eine Verballhornung ist, oder ob dieser Otto das ernst meint. Je mehr ich drüber nachdenke, finde ich man sollte das in die Tat umsetzen. Burda kann dabei helfen, wenn sie nicht immer so am Rockzipfel der Modedesigner kleben würden. Aber ich sehe auch, dass die Community hier und in USA (burdastyle) daran arbeitet, die fashion zu verändern, eine eigene, sehr individuelle Kreation daraus zu machen. Mag Otto von Busch diese Mechanismen wissenschaftlich erforschen, was sehr lobenswert ist, mich persönlich interessiert nur meine eigene Sicht auf Mode, und die ist ebenso naiv wie anders. Prinzessin oder Fee, Hauptsache hübsch. Warum auch nicht? Kein Modelabel mit Gewinnabsicht oder kein Hochadel kann mir vorschreiben, was ich anziehen soll. Höchstens die Jahreszeit. Wie sagt man so schön? "Es gibt kein falsches Wetter, nur die falsche Kleidung" In diesem Sinne gehabt euch wohl, und zieht doch an was ihr wollt. Und dann erzählen wir es Otto. Nicht dem Versand. Die wollen nämlich, dass wir alle gleich aussehen. ;-)
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Geschrieben von snowwhite um 18:10 Uhr in Fashion
Montag, 3. Dezember 2007
Hurra, die BuMo 12/07 geht wieder. Es gab wohl technische Probleme, aber was soll´s... kann ich euch nochmal von meinem geplanten Mantel erzählen. Wie ich bereits beim letzten Eintrag erzählt hatte, mag ich einige der Kinderkleider aus den 2007er BurdaModen sehr. Und in der aktuellen Ausgabe sind zwei wunderschöne Mäntel, die natürlich sehr "aufgrüscht" und Kindergerecht sind, aber für mich olle Mudda könnte ich mir sowas auch vorstellen. Meine letzte Stoffsuche war ergebnislos, aber ich gebe nicht auf. Ich denke, schöner Samt oder Cord wird im Moment ja einfach zu bekommen sein. Ich möchte mir etwas in diesem Stil machen: Und in einer anderen Farbe sieht es so aus: Ulkigerweise habe ich in meinem Kleiderschrank noch ein altes Wollkleid in exakt diesem Schnitt gefunden: Und zwar in dieser Farbe: Das wird ganz hervorragend zu meinem Mantel passen! Bleibt nur zu hoffen, dass sich ein passender Stoff noch in diesem Winter findet. Mein altes Wollkleid ist von Gudrun Sjöden, die damals wie heute ganz traumhafte Mode im skandinavischen Stil schneidert. Die neuen Kleider gefallen mir zwar auch alle sehr gut, aber die nähe ich nun doch lieber selber.... Die Kinderkleider sind aus BuMo-Heften diesen Jahres. Für mich haben sie alle etwas von antiken 1900er Gören. Wunderschön. Manches kommt halt nie aus der Mode. Zum Glück.
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Geschrieben von snowwhite um 15:12 Uhr in Privates
Samstag, 1. Dezember 2007
Ich habe ja ab und an mein Blog benutzt, um Dampf und Frust und Ärger und Traurigkeit abzulassen. Reden hilft. Und zuhören tut hier immer irgendwer. Zum Glück. Doch heute geht es mir gut. Und weil man die gute Laune ja auch teilen sollte, tue ich das mal. Gute Laune ist ja auch nicht schwer, wenn Monatsanfang und somit alle Konten frisch gefüllt sind. In meinem Fall hieß das: Endlich Stoff kaufen! Und zwar hier: Klick. Jedes Mal das Gleiche: Ich finde immer was. Drum geh ich nicht mehr hin, wenn Ebbe in der Kasse ist, und genieße es um so mehr, wenn ich mir ein kleines Extra leisten kann. Stimmt also: Geld macht nicht glücklich.... sondern lediglich der Stoff, den ich dafür kaufen kann. hehe. Gesucht habe ich nach was...was...Altem. Ich sagte ja bereits mehr fach, mir gefallen manche Kinderkleider so gut in der BuMo. Zum Beispiel das hier: Ist das nicht hübsch? In meiner Größe? Mein Ding, genau mein Ding. Oder das hier: Ein Traum! So wie dieses hier auch: Ich hoffe mal wieder, Burda verschiebt die Bilder nicht, ich habe sie alle aus dem BuMo-Archiv geklaut. So richtig erfreut haben mich aber die Kinderkleider der aktuellen BuMo, 12/07. Aber die will sich grade im Moment einfach nicht anschauen lassen online, die muss ich dann wohl nachreichen. Mäntelchen im Stil der obigen Kleider, aber- angesichts der nahenden Festtage- in Samt und Glanz. Meins! Pour moi! Für Mama, nicht die Kids! Und darum habe ich gestern im Stoff-Dschungel nach samtigem Zeug Ausschau gehalten. Und nicht gefunden. Dafür aber einen traumhaften Stoff im Folklore-Muster sowie einen süßen Samt-Print mit kleinen Streublümchen. Und schwarzen Schleierstoff habe ich eingepackt, um den zu nähenden Röcken (siehe Kinderkleider oben) die Rüschen zu verpassen. Und einen Schnitt: Das Fotostyling der Young Fashion ist in meinen Augen grauslich, aber ich bin ja auch nicht young. Irgendwie werde ich immer an die Carinas der 70er erinnert, und da war ja noch keiner der Youngsters geboren, also ist es für die neu. ;-) Der Schnitt ist süß, weil er halt sowas Mädchenhaftes hat und mich an diese Jahrnhundertwende-Silhouette der Kindermäntel erinnert. Ich hatte zwar noch diverse Redingote-Schnitte auf Lager, aber alle fast 20 Jahre alt und abgelagert, und mit den abartigen Riesenschultern der 80er. Muss ich mal beizeiten entsorgen. Man sagt ja, alles kommt wieder. Diese Boxer-Schultern hoffentlich nicht! Ich weiß noch nicht so recht, aus welchem Stoff ich den Mantel nun machen soll. Der ideale Stoff ist noch nicht in meinem Fundus. Außerdem muss mein Mantel bodenlang werden, knielang ist für Stoff-Sparer. Bin ich nicht. Im Mittelalter musste man mit Stoff geizen, weil er wertvoll war. Heute machen 10 cm Saumlänge vielleicht 10 Euro Unterschied. Damit kann ich leben. Und mitten in meinen Mantelträumereien besuchte mich heute meine nähende larpende Freundin Aud. Ihr Blog findet man: Hier. Sie hat sich eine neue Nähmaschine gekauft, die ich mir mal in Ruhe anschauen wollte. Aud hat dann behauptet, ich würde mir ein Kleid nähen wollen. Nun ja... das stimmt, ich will irgendwie IMMER ein Kleid nähen. Aud meinte dieses eine, ultimative, tollste Kleid aller Zeiten. Und weil ich mittlerweile eingesehen habe, dass es das nicht gibt, nähe ich mir ein Kleid, das ich SCHÖN finde. Dummerweise habe ich dann ausgeplaudert, dass ich für alles einen Tritt in den Podex brauche, und so hat Aud unsere kleine, feine Challenge erfunden: Born to be Aud Das ist der Arbeitstitel. Wir haben uns noch eine Menge anderer ausgedacht, die ihr gar nicht wissen wollt. Wir haben eine putzige, niedliche Challenge gestartet, die nur eins im Sinn hat: Ein SCHÖNES Kleid zu nähen. Bis zur nächsten Larp-Taverne. Und diese nächsten "Katakomben" finden am 22.12.07ab 18 Uhr statt. Mehr Infos findet ihr, wenn ihr auf das hübsche Bild klickt. Und irgendwie juckt es mich in den Fingern, euch ALLE einzuladen, unsere Challenge mitzumachen. Vorgaben? mal sehen......... Ein SCHÖNES Kleid. Welches irgendwie in eine mittelalterliche Umgebug passt. Nähen Männer auch? Dann sollen sie sich halt was für Männer nähen, ein Kleid sähe doch etwas komisch aus. Ich weiß, da macht keiner mit. Immerhin müsstet ihr dann am 22ten in diese Taverne kommen. Die ist in Köln. Und 2 Tage vor Weihnachten. Und larpen solltet ihr auch wollen. Was das ist findet ihr: Hier. Macht alle mit! Das wird spassig. Aber erstmal muss ich mich selber sputen. Aud hat mir heute dabei geholfen, die Richtung festzulegen. Dabei haben wir uns durch Unmengen von Stoffen gewühlt, gesichtet, gesammelt und verworfen. Mit 2 Kisten voll Stoff kamen wir aus meinem Lager, und davon blieben ein grüner und ein goldener übrig. Oder so. Und den Schnitt hatte ich auch schon länger auf Halde. Es ist ein Mc Calls Schnitt, den ihr HIER sehen könnt. Ist der schön? Na? Naaa? Ja, er ist schön. Nur nicht in weiß, verheiratet bin ich schon. Ich muss sagen, in letzter Zeit fehlt mir das visionäre Auge, und Aud hat sich schlapp gelacht, weil ich so gar keine Ideen hatte. Nach ihrer Anweisung haben wir dann die Stoffe auf die Schnittteile aufgeteilt, und einen ersten Teil des Kleides genäht, bei dem jede Schneiderin Hilfe braucht: Das körpernahe Oberteil. Alleine abstecken ist sehr schwierig, aber siehe da: das Oberteil passte wie angegossen, mit Gewalt ging auch die noch zu eliminierende Speckrolle rein und fertig war das Mieder-Futter. Passt. Wird so genäht. Morgen. Oder Mittwoch. Auf jeden Fall bald, denn am 22ten ist "Abgabe"-Termin. Und wie ich Aud kenne, erledigt sie ihre Challenge mit links. So nebenbei. Auch wenn es noch nicht vorüber ist: Ein wunderbares Wochenende, ich bekomme ein neues Kleid und werde darin tanzen, irgendwann.
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Alicyn
challenge
Taverne
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