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Montag, 11. Februar 2008

hairpin lace

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Hi! You know what hairpin lace is? It is a crochet technique made with a tool, that looks like a huge, big hairpin. In german we call it "Gabelhäkeln", what means so crochet with a fork. Funny, eh?

But since I saw this technique in a Interweave Crochet magazine, I need to practice that, to be able to make a summers projekt before summer arrives: A meermaid skirt. When I saw that projekt, it was love on first sight. But when I checked the pattern, it seemed I have to get into that technique first. So I kept looking for an easy project. If you focus on hairpin lace, then you can find some really pretty projects out there! And since I bought my tool and made the first efforts, I have had so many ideas what to do with it, the possibilities are endless!

If you scroll down, you can see my very fist hairpin lace top, I took a pattern from an ONline Magazine. But the original "H"-shape of the top seemed to be old fashioned and boring, so I changed it a bit, and knitted a waistband to give it a more fitted shape. (The second picture is the baby rabbit, one of our cats catched today. Cross fingers we can nurse him so that he survives.)

....................................................... 

So, endlich habe ich meinen ersten Versuch mit Gabelhäkelei (englisch "hairpin lace" = Haarnadel Spitze) fertig. Ich fand es recht einfach, nur ein bisschen fummelig. Auf keinen Fall eine Technik für lange Busfahrten, da man die einzelnen Streifen auf einen Tisch vor sich legen sollte, wenn man sie zusammenfügt. Aber der Effekt ist zauberhaft, je nach Muster hat das Ganze wirklich etwas von Spitze, da haben die Engländer wieder den passenden Begriff gefunden. Eine sehr schöne Anleitung findet ihr hier und hier (beim zweiten sieht man auch mal ein hübsches Bild von der süßen Anne Liebler, auf dem offiziellen Burdabild sieht sie ja aus wie ihre eigene Oma, und das habe ich ihr auch schon gesagt!)

Ich wollte die Technik üben, um für den Sommer einen Rock zu häkeln, den ich in einer Interweave Crochet Zeitschrift gesehen hatte. Und bevor ich ein solch großes Projekt starte, sollte ich ja schon wissen, ob mir die Technik überhaupt liegt. Und sie liegt mir. Ich hatte beim häkeln jede Menge Ideen, was man noch alles damit anstellen kann. Richtig zur Geltung kommen die Muster erst beim Zusammenfügen. Je nachdem, wie man die Schlaufen zusammensetzt, ergeben sich völlig andere Effekte.

Das Top aus dem ONline-Heft fand ich allerdings etwas zu fade, so altbacken und irgendwie 70er, einfach grade runter, bäh. Ich mag im Moment alles was eng anliegt, und damit bin ich ja im Trend (argh). Also habe ich mein Gabelhäkeltop unter der Brust enden lassen, und habe ein langes Bündchen 2rechts, 2 links angestrickt bis das Knäuel alle war. Da ich mich beim aufnehmen der Maschen arg vertan hatte, musste ich am Bündchenansatz ein bisserl pfuschen, aber das stört kaum.

das Foto ist wieder grottig, meine Uraltkamera packt die Kontraste nicht. (Klickt auf Bild für die GROSSE Version)

 


 

Ein bisschen geärgert hatte mich bei der Anleitung von ONline, dass lediglich genannt wurde, man solle die Prym-Gabelhäkelnadel in der "breiteren" Breite benutzen. Aber es gibt mehr als "schmal" und "breit, die Gabel kann man variabel bis zu 10 Zentimeter Breite einstellen, was für das Top viel zu breit geworden wäre, dem Foto nach zu urteilen. Die Maschenprobe sollte auch inklusive den angehäkelten Stäbchen 9 Zentimeter werden, also sind 10 Zentimeter ja zu breit, gell? Also habe ich geraten und 7 Zentimeter ausgewählt. Ging ganz gut, aber eine genaue Angabe, die zum Werkzeug passt, wäre besser.

Das zweite Foto ist... nein, nicht der Osterhase (obwohl ich heute auch endlich Osterglocken gesehen habe, und nicht mehr neidisch auf Nowak sein muss. Und als der Hase im Haus eintraf, dachte ich gleich "ICH hab den Osterhasen zuerst gesehen, Marion! ÄTSCH!"/images/emoticons/mozilla_wink.gif

Heute sass ich an meinem Gabelhäkeltop und hörte aus der Küche merkwürdige Geräusche. Als ich ging um nachzusehen, dachte ich zunächst,eine unserer Katzen hätte wieder eine Maus gefangen. Unter dem Küchentisch lag etwas pelziges, mit dem sie "spielte". Aber für eine Maus war das viel zu groß. Mit einem gehörigen Schock dachte ich sogleich an eine Ratte. Aber stellt euch meine Verwunderung vor, als ich sah dass es ein winzig kleines Hasenbaby war! Ich habe ihn schnell vor der Katze gerettet und in die Badewanne gelegt, in ein warmes Handtuch und den Raum vor den Katzen gesichert.

Ich habe nun alle Tier-Pfleger im Bekanntenkreis gefragt, aber keiner gibt unserem kleinen Osterhasen eine Überlebenschance. Um zum Tierarzt zu gehen bin ich ehrlich gesagt zu geizig, die letzte Rechung für 2 Katzenkastrationen waren schon exorbitant! Aber wie ich nun erfahren habe, kann ein so junges Wildtier nicht gesund werden, der Schock allein ist schon zu groß. Drückt die Daumen für ein kleines Osterwunder.

Zurück zu seiner Mutter können wir ihn nämlich nicht bringen, da ich nicht weiss, wo die Katze ihn gefangen hat, und sie ihn wohl auch nicht annehmen würde, nachdem die Katze ihn herumgetragen hatte.

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 19:26 Uhr in Werke

 

Kommentar: Garnprinzessin am Mon, 11 Feb 21:41 Uhr

Es gibt wohl auch Tierärzte, die so Findeltiere kostenlos behandeln... Herumtelefonieren? Tierschutzverein anrufen evtl.? Amer Hase...

Liebe Grüsse von der

Garnprinzessin

Kommentar: nowaks nähkästchen am Mon, 11 Feb 23:03 Uhr

Oh je, armes Häschen... aber so süß.

Kommentar: Sonnenschein am Tue, 12 Feb 09:58 Uhr

Oh Bärbel, wie fies bist du denn??? Ich weiß schon nicht mehr wo ich die Zeit her nehmen soll und jetzt kommst du mit so einem Traumteil um die Ecke! Im Fundus meiner Mama habe ich auch so ein Ding gefunden, wußte aber nicht wofür das gut ist. Nun ja, nun weiß ich es.... Einfach klasse dein Teil. Wie lange hast du dafür gebraucht?

Liebe Grüße, Evelyne

Kommentar: Fa am Tue, 12 Feb 15:45 Uhr

Das Kleid in deiner To-Do-Liste ist cool! Am tollsten waere es wenn es nachher so aussieht: http://www.burdastyle.com/assets/images/f17db19f630b7bd34f839cdec72219b7c6dab8d3/400x555.jpg?1202180476

Kommentar: Bärbel am Wed, 13 Feb 08:25 Uhr

@Sonnenschein: Ich hatte mit 2 Tagen gerechnet, aber ich habe eine ganze Woche gebraucht. Nähen ist viel schneller, diese Langsamkeit beim stricken und häkeln ist echt nervig.

PS: Der kleine Hase ist noch in der Nacht gestorben. :-( Wir haben ihn im Garten beerdigt.

Kommentar: Susan am Mon, 18 Feb 20:08 Uhr

So wie du den Pulli gearbeitet hast -mit Strickbund - finde ich ihn auch viel flotter als das Original.VG
Susan

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