Freitag, 13. Juni 2008
Spül´s noch einmal
Hi there! (Germans scroll down)
Last month I was very quiet, and now I can show you some small and tiny stuff. But no matter how tiny it is, I have to tell a story about it.
First I want to show you my genius pan srcubber (picture on the bottom of this page). When I was on a craft show in April, I could lay my hand on a skein of a brandnew yarn from Anchor, a company held by Coats. This yarn called "Miro" is made with a high amount of Acrylic, and a bit of Polyster. I have no idea if this is good or bad but... I decided to give it a try. At he same time, I was experimenting with different types of sock toes. With the Miro yarn in my hands, thinking about sock toes.. I made a kind of "toe" with Miro and ended up with a scrubber, yeah.
I have not tested the scrubber yet, but I wrote up the pattern in german and english and put it into the ravelry database. Look for "3 fingers scrubbie". And try to make one and let me know if its good for your dishes. I intend to make me a larger version with more rounds, because this looks as it would make the perfect spa scrubbie if you put a soap bar in.
Second thingy I can show today is a dishcloth. This pattern is based on a sock pattern too, funny eh? When I made my very first sock, I learned how to make "extended single crochet". This pretty easy stitch makes the whole difference between stiff and soft. Because you add a chain stitch before you finish the single crochet, the stitch is as large as a double crochet but not that thick. Its stretchy lenghtwise, what makes it perfect for socks AND dishcloths, right?
So I made a quick dishcloth with my beloved extended stitch and got a very pleasing result. You cannot see how nicely it turned out, but if you try one yourself you will love it, I bet! This pattern is also as a free pattern in the ravelry database, german and english. Look for "another dishcloth" and have fun with it!
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Nein, ich bin nicht unter die Putzteufel gegangen, weil ich euch heute zwei Spülhilfen zeige. Kurioserweise sind beide Projekte quasi Folgeprodukte meiner Sockenproduktion. Im April konnte ich auf der Handarbeitsmesse in Köln ein Knäuel des neuen Garns von Anchor ergattern, namens "Miro". Dieses Garn besteht zum größten Teil aus Acryl, mit einer Beimischung von Polyester. Und wird von Coats als Sommergarn propagiert, weil es sich durch die Kunstfaser perfekt für Dekorationen und Accessoires im Innen- und Außenbereich eignet.
Mit diesem einen Knäuel in der Hand hatte ich grade meine Sockenphase, und habe dieser Tage alle möglichen Zehenspitzen durchprobiert. Und weil ich gedankenverloren eine Zehenspitze aus Miro gehäkelt habe, hatte ich auf einmal einen Pfannenschrubber in der Hand. Pfiffig wie ich nun mal bin, habe ich auch gleich eine Fingerschlaufe angehäkelt, damit man das Ding auch benutzen kann ohne es zu verlieren. Im Einsatz war er noch nicht, aber das kommt noch. Wenn alle Bilder sich gut verpackt auf meinem Blog befinden, kann ich es riskieren den Schrubber zu verhunzen.
Ich bin recht anspruchsvoll, was den alltäglichen Gebrauch angeht. So teste ich seit Wochen einen Seifensack auf Herz und Nieren, und bin bisher sehr zufrieden. Wenn ich ein Stück Seife durch hab, berichte ich davon. (Nein, das dauert nicht so lange weil ich mich nie wasche, sondern weil ich nicht jedes Mal den Seifensack benutze)
Übrigens würde der Pfannenschrubber vielleicht auch einen wunderbaren Peelingschwamm für die Dusche abgeben, wenn man ein paar Runden mehr häkelt und ein Stück Seife hineintut. Muss ich mal ausprobieren.
Aber zuvor noch ein zweites Nebenprodukt aus der Sockenproduktion, mein jüngster Spüllappen. Ja was hat ein Spüllappen denn mit Socken zu tun, denkt ihr jetzt bestimmt? Das kam so: Meine ersten brauchbaren Socken habe ich nach einer Anleitung einer amerikanischen Seite gehäkelt, und dabei einen mir unbekannten Häkelstich kennengelernt. Er ist so simpel wie clever, und ich frage mich warum ich den in noch keinem Heft oder Buch gesehen habe. Ich meine die "verlängerten feste Masche".
Darf ich vorstellen: Die verlängerte feste Masche ist eine feste Masche (wer hätte das gedacht) bei der man noch eine Luftmasche arbeitet, bevor man abmascht. Kleiner Aufwand, große Wirkung. Die vfM (mein ganz privater Kosename) ist in etwa so hoch wie ein Stäbchen, aber nur halb so dick. UND dehnbar. Was sich natürlich super für Socken eignet. Eine einzelne Masche dehnt sich natürlich nur wenig, aber viele davon machen den Effekt.
Ich wollte nun ausprobieren, ob sich die vfM auch für andere Dinge eignet, und der Spüllappen war das erste Experiment. Durch die vfM wird der Lappen....eh...lappig. Toll was? Ich habe zusätzlich noch eine viel zu große Häkelnadel verwendet, und erhielt einen tollen Spüli. Im Foto sieht man das nicht, aber wenn man den Lappen in die Hand nimmt steht er gestrickten Spültüchern in nichts nach, denn diese sollen ja sehr weich und lappig sein, damit man beim spülen und wischen alle Ecken erreicht.
Beide Miniprojekte habe ich als Anleitung in deutsch und englisch in ravelry eingespeist. Falls ihr dort mal vorbeischaut, gebt in die Patternsuche "another dishcloth" und "3 fingers scrubbie" ein und ihr werdet sie finden.
Viel Spaß beim häkeln und putzen, wünscht Bärbel Born















