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bluemchen
   

Donnerstag, 28. August 2008

Handwerkermarkt Nachtrag

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Eine kleine Spielerei hatte sich auf dem Handwerkermarkt ergeben. Der junge Mann der mich am Stand besuchte, hat mir seinen Bogen verkauft und gleich zum Marktbesuch mitgebracht. Im Larp benutzt man zwar ganz "normale" Bögen, aber mit geringer Schußkraft. Dennoch kann man mit den gepolsterten Pfeilen blaue Flecken verursachen, würde man mit echten spitzen Pfeilen schießen... der Hase wäre tot.

Zu jedem Bogen gehört eine Sehne, logisch. Bei Ryans Bogen war natürlich auch eine dabei, aber da ich gerne solch losen Einzelteile verliere (wie bei meinem anderen Bogen ) musste ich mir was ausdenken. Bei einem anderen Bogenschützen habe ich einmal ein kleines Lederfutteral gesehen, mit dem man die Bogensehne am Bogen sichern kann, ohne den Bogen gespannt zu halten. Lagern darf man Bögen nämlich niemals im aufgespannten Zustand, da sie sonst ausleiern.

Das Futteral passt auf das eine Ende des Bogens und hält mit einer aufknöpfbaren Schlaufe die Sehne fest. Da auf dem Handwerkermarkt grade nichts zu tun war, habe ich dann schnell einen solchen Bogenhalter gehäkelt, um die Sehne ordentlich zu lagern.

Ich vermute dieser Häkeltipp wird den wenigsten nun interessant erscheinen, aber wer einen Bogenschützen kennt, kann die Idee ja weitergeben. Larper sollten es sich sowieso vormerken, früher oder später will jede(r) einen Bogen haben.

Man häkelt zunächst ein paar Runden im Kreis mit ein paar Maschen Zunahme, und dann grade runter. Dann eine Luftmaschenkette, und "probiert" diese einige Mal am Bogen an, damit die Kette die doppelte Länge hat die benötigt wird, die Sehne zwar ohne Spannung, aber dennnoch nicht zu locker am Bogen zu befestigen, sonst fällt die Sehne auf der gegenüberliegenden Seite ab, falls die Spannung gar zu locker ist.

Nun lässt man einige Luftmaschen unbehäkelt und häkelt auf der Luftmaschenkette zurück, diese ergibt ein Band mit einer Schlaufe. Dann häkelt man einige Maschen in das kleine Säckchen, dort wo der "Knopf" sein soll. In diese Maschen habe ich dann eine Scheibe gehäkelt. Wie man einen flachen Kreis häkelt wissen die meisten Häkler, wenn nicht fragt mich.

Wir hatten dann noch die Idee, an den Knopf ein Blümchen zu häkeln. Ausbauen kann man den Bogensehnenhalter noch auf vielerlei Art und Weise. Ich war zu faul die Idee nun weiter auszubauen, und überlasse dies eurer Phantasie.

Für Fotos runterscrollen

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Last weekend I had a booth on a local crafts fair. On the booth I met a nice visitor, a friend of my roleplay scotts group. He brought my new bow and while we chatted and had fun, I made a cozy for my bow string, lol. I crocheted some stitches to form a tip or a kind of tube, to fix the string halter on the one end of the bow.

Then I made a chain and formed a loop on one end, and made single crochet stitches on the chain to form a sturdy string. Back at the tube I fixed it with some stitches and then made a button with single crochet. Voila, a bow string holder!

This is a very special crochet idea, but for all archers out there, it may be a neat way to attach the string to the bow without tension.

If there is any interest in how to make such a holder thing, I can make a better instruction. Let me know. 

 

The pictures are bad, my old camera won´t make better ones, sorry

 

 

 

The side view:

 

 

 

An my bow, with the string and the holder

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 14:16 Uhr in Larp

Dienstag, 26. August 2008

Handwerkermarkt geschafft

Es ist geschafft! Der Handwerkermarkt ist erledigt und ich war es auch. Messestände habe ich schon viele gemacht, hatte aber im Vorfeld immer zahlreiche Helferlein. Diesmal kamen die Helferlein erst am Tag des Marktes, und ich musste ganz mutterseelenallein planen und vorbereiten. Na gut, nicht ganz allein, mein armer Ehemann musste den Pavillon, den ich als Stand vorgesehen hatte, einmal mit mir probeaufbauen und wieder abbauen und wieder aufbauen und wieder abbauen.

Und ich habe auch gleich eine Menge Fehler gemacht, und habe jetzt Stand-Verbot von meinem Gatten bekommen. Verständlich, denn der von mir auserkorene Stand war eigentlich ein Gartenpavillon, der Wind und Wetter trotzen soll, und nicht nur einem kleinen Regenschauer. Also muss man das Ding so aufwendig aufbauen, dass es fast schon einen Schlosser braucht. Nie wieder einen schmiedeeisernen Gartenpavillon als Marktstand. Aber dafür hatte unser Stand viel Stil!

Gefüllt haben wir ihn mit allerlei schönen Dingen. Traumhaften Pullovern, ulkigen Mützen und hübschen Wollknäulen. Die beiden Bücher vom frech-Verlag, von denen ich in den letzten Wochen so viel erzählt habe, lagen zum Verkauf bereit, Michael Weinreich hat signiert. Und gestrickt. Doch davon später.

Mit von der Partie neben Michael war auch meine liebe Aud. Und weil Aud eine perfekte Planerin ist, wollte ich auch alles so gut wie möglich vorbereiten: Tische, Stühle, Essen, Kaffee, Tassen, Tischtücher, Stand-Deko... alles dabei. Aber wie immer fand sie wieder ein Detail das ich vergessen hatte. "Wo sind denn Deine Sachen?" Meine Sachen? Ich habe Infozettel geschrieben und kopiert, Werbung für Strickforen und Initiativen vorbereitet, alles nett hergerichtet, aber warum um Himmels willen soll ich meine Sachen da hinstellen?

Ok, ich bin doof. Bisschen mehr Eigenwerbung wäre nicht schlecht gewesen. Aber wofür bloß? Das 1-Knäuel-Buch lag auf dem Tisch, meine blog-Adresse auf dem Infozettel. Also wird es hier in Kürze noch mehr Leser geben, lach.

Aber mir war es wichtig, für "die Sache" Werbung zu machen. Die Sache ist das Selbermachen. Selbermachen in all seinen Spielarten ist meine Manie und mein Fokus. Selbermachen ist Ausdruck meiner Selbst und Mittel zum Zweck. Selbermachen ist schön und soll es für andere auch sein. Darum kann ich es nicht lassen, andere zum Selbermachen zu überreden.

Am Sonntag lag das Augenmerk auf dem Selbermachen von gestrickter und gehäkelter Kleidung und Accessoires. Dabei habe ich das große Glück, liebe und fachkundige Menschen zu kennen. Aud und Michael verstehen ihr "Handwerk" und können es anderen näher bringen. Ich habe versucht es den beiden gemütlich zu machen, damit sie "meinen" Leichlingern die Leidenschaft für´s Selbermachen näher bringen.

Aber was soll ich sagen? Bis auf ein paar sehr, sehr nette Leichlinger und Marktbesucher von außerhalb, war ich sehr enttäuscht von den Blütenstädtern. (Unsere Stadt nennt sich auch sehr selbstbewusst "Blütenstadt" ) Wie oft haben wir "Oh, der Mann strickt ja" gehört. Sowas Unverschämtes. Als wenn ein Mann zu blöd, ungeschickt, unmotiviert oder was auch immer zum stricken wäre! Männer dürfen Herztransplantationen durchführen, aber stricken ist zu schwierig? Oder liegt es daran, dass stricken, häkeln, nähen eine "Frauen"sache ist? Mädels, ihr seid es ja selber schuld wenn Männer im Gegenzug EURE Hobbies nicht ernstnehmen, wenn ihr die Kerle nicht heranlassen wollt.

Ich wäre froh, wenn mein Mann über meine Häkeleien nicht mehr milde lächeln würde. Aber so lange das Hobby fest in weiblicher Hand bleibt, wird sich daran auch nichts ändern. Weiberkram halt. Darum ging es mir runter wie Öl, wenn wieder ein blöder "Guck mal, der Mann kann stricken"-Spruch kam. Denn dann konnte ich erwidern: "Ja, und er hat DIESES Buch dort drübern geschrieben". Weiber!

Gut, aber abgesehen von geschlechtsspezifischen Kleinstproblemen war der Tag wunderschön. Liebe Freunde meines Schotten-Clans kamen von weit her (Bergheim und Engelskirchen!) eigens für uns nach Leichlingen, und haben uns den Tag verschönt. Ein Jung-Mitglied der Gruppe hat sich sogar von Aud das Stricken und von mir das Häkeln zeigen lassen, wobei Aud die bessere Lehrerin ist.

Außerdem kam später eine Leichlingerin mitsamt ihrem Strickzeug zu uns an den Stand und gesellte sich zu uns. Leider habe ich kein Foto gemacht, und auch die restliche Bilderausbeute ist Dank meiner Uralt-Kamera nicht so dolle geworden, aber immerhin sieht man ein bisschen. Ich hoffe ich finde die spontane Leichlinger Strickfreundin wieder, ich weiß wo sie arbeitet. Denn wenn wir EINE neue Strickerin in unseren Kreis der Selbermacher bringen können, dann hat sich der Stand ja schon gelohnt.

Und vielleicht liest ja hier auch die eine oder der andere mit und bekommt Lust aufs Selbermachen. Und wer immer noch zögert, der sollte bald wieder reinlesen, denn dann drucke ich hier den pathetischen Text ab, den ich auf die Rückseite des Infozettels gedruckt hatte. Denn wenn man DEN gelesen hat, dann kann man gar nicht mehr anders, dann MUSS man einfach selbermachen. Jede Wette!

So, und hier noch ein paar Fotos, vom Stand auf dem Leichlinger Handwerkermarkt. Seht ihr die Blümchen? (klick aufs Bild und ihr seht eine größere Version)

 

 

Die Aud, oder auch Susanne:

 

 

Michael in seinem Element (Gott, ist mir die Bildqualität peinlich... und klick aufs Bild für eine größere Version)

 

 

Und eine Ravelry userin, die sich ihr Autoren-Autogramm von Michael abgeholt hat:

 

 

Und unser Ryan MacMahoon, alias Stefan, der sich von Aud das Stricken zeigen lässt! Ich fand es sehr mutig, dass er trotz seltsamer Blicke auf die strickenden Männer und ohne es je ausprobiert zu haben, zu den Stricknadeln gegriffen hat!

 


 

Ein großer Dank geht an die Initiative Handarbeiten, die mir Musterstücke zum Ausstellen überlassen hat. Klickt euch da mal rein, denn es gibt unzählige kostenlose Anleitungen dort.

Und den fleissigen Helfern Aud, Michael und meinem Ehemann kann ich gar nicht genug danken. Ich hab euch lieb.

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Geschrieben von snowwhite um 13:15 Uhr in Kreativität

Dienstag, 19. August 2008

Nichts vornehmen für den 24.08!

Ihr Lieben!

Ihr solltet euch für den kommenden Sonntag, den 24.08.08 nichts vornehmen, vor allem nicht wenn ihr in NRW wohnt.

Dann findet in meinem geliebten Heimatkaff Leichlingen ein Bürgerfest statt.

Nun, davon gibt es viele. Aber dieses soll anders werden. Es ist als Handwerkermarkt geplant, und an zahlreichen Ständen zeigen Profis und Privatleute ihr Handwerk.

Hier ist der LINK.

Ich werde einen Stand zum Thema Handarbeiten aufbauen, und den Besuchern Stricken und Häkeln zeigen. Mit von der Partie sind Blognachbarin Aud, sowie ein Buchautor, den ich für das Fest gewinnen konnte, Michaeel Weinreich.

Ich muss euch noch ausführlich von Michaels Buch "Männermaschen" erzählen, aber wer ihn persönlich kennenlernen möchte, der sollte am Sonntag nach Leichlingen kommen.

In einem wunderschön bebilderten Buch hat Michael eine tolle Auswahl an "herr"licher Maschenmode zusammengestellt. 

 

 

Da Michael alle Modelle selbst erdacht und angefertigt hat, kann er mit Fug und Recht behaupten, sein Metier zu kennen. Und ich bin sehr gespannt, wie die Resonanz der Besucher ist, wenn sie einen Kerl stricken sehen. Ich wünschte, sie werden ihn mit Fragen löchern, denn vom stricken kann ich nicht viel erzählen.

Eine Leseprobe findet ihr hier: klick 

Wollt ihr wissen wie Michael aussieht? Auf der letzten Seite des Buches ist ein sehr hübsches Autorenfoto, das leider in der Mitte abgeschnitten wurde, so dass man Michaels tollen maschinengestrickten Pullover nicht sehen kann. Aber ich kann Abhilfe schaffen, denn das Originalfoto ist auf meinem Computer. Und nach dem Copyright muss ich nicht fragen, denn das gehört mir! ;-)  (Also nicht benutzen ohne zu fragen, gell?)

 

Michael Weinreich, Copyright Bärbel Born
 
Kommt also zahlreich nach Leichlingen und sucht nach einem Stand voller Pullis und Kinkerlitzchen, gestrickt und gehäkelt. Ab 11 Uhr, bis 18 Uhr. Ich freu mich schon!

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Geschrieben von snowwhite um 11:53 Uhr in Häkeln

Samstag, 16. August 2008

Noch vier Tage

Warum kann bloggen schwer sein? Erstens: Man hat nix zu erzählen. Zweitens: Man hat mehr zu erzählen als man erzählen kann. Ich erlebe das Zweite.

Der Tag hat 24 Stunden, im Idealfall verpennt man acht davon. Macht 16 zum leben. Essen kann man beim bloggen, trinken auch. Der schnelle Gang zur Mikrowelle und zur Senseo (meine ist von Burda, hab eine Freundin für ein Abo geworben, hehe) ist schnell gemacht. Also warum nicht 15 Stunden bloggen?

Tja, weil das worüber man bloggen könnte in der restlichen Zeit "passiert". Drachenfeste, Kinder, Ehemänner, Handarbeitsforen... alles will beachtet sein und frisst Zeit. Auf angenehme Art. Heute haben ich und meine Larp-Gruppe einer Freundin beim Umzug geholfen, das war zwar weniger angenehm aber nach getaner Arbeit hatten wir alle ein wohliges Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben. Morgen geht es auf eine Bastelmesse, über die allein es wahrscheinlich schon wieder was zu bloggen gäbe... würde da nicht der nächste Tag, die nächste Woche neue Inhalte bringen.

Wie der heutige Nachmittag. Nach Umzugs-Spaß zu Hause angekommen, lag ein großer Briefumschlag von Burda in meinem Kasten. Ich war nicht wenig überrascht, und hab ihn neugierig geöffnet: Die neue Easy Fashion. Hä? Hab ich die bestellt? Ich fand die Vorschaubilder auf der Website so uninteressant, dass ich mir das Heft weder kaufen noch überhaupt ansehen wollte. Schliesslich hat der Tag ja auch nur - wie bereits festgestellt - 15 verfügbare Stunden.

Aber man schickte mir das Heft als Dankeschön für eine Wettbewerbsteilnahme. Wow! Dann hab ich das schrille Ding natürlich auch gelesen. Und was soll ich sagen? Ihr kennt mich... ich bin total begeistert! Das Heft hat Strecken, die einfach nicht meinen Geschmack treffen, oder Dinge zeigen die ich in den letzten 30 Jahren zu Genüge gesehen habe.

Aber was seh ich da noch? Zwei dicke Seiten über Refashion. OK, Burda nennt das "Customizing", auch gut. Für mich ist das Refashion, wenn man einen alten Blazer vom Flohmarkt zerschnippelt und abolut genial aufpeppt. Rettet den Blazer! Oder was auch immer. Geil. Wie würden Larper sagen: "Huld, Huld, Jubel!"

Und die Seiten, die man in der Vorschau nicht sah sind der Hammer! Ein traumhaftes Strickkleid (da könnte ich glatt wieder die Nadeln klappern lassen) ist als kostenloser Download ausgewiesen. Strick-Stulpen machen eine Jacke mit 1/3 Ärmeln erst komplett und überhaupt sind jede Menge gute Ideen für Accessoires im Heft.

Und da will ich gleich auf die Burda-Seite gehen, und nach diesen kostenlosen Strick-Downloads gucken, da muss ich feststellen, dass es das Heft erst in 4 Tagen gibt. So lange soll ich warten? Nägelknabber. Ja was? Wenn ich nun davon ausgehe, dass die Burda-Website nicht schläft, sind das vier mal 24 Stunden. Argh!

Also üben wir uns alle in Geduld, und zählen die Tagen bis zum Verkauf des Heftes, der ist am 20.08. Und auf dass dann der download online geht, denn auch wenn ich nicht stricke, würde ich gern diese Anleitung für das tolle Strickkleid allen Strickerinnen vor die Nase halten. Und Burda bei den Mitgliedern von ravelry bekannt machen. Denn dort ist Burda glaube ich noch nicht angekommen. Bei der Pattern-Suche nach "Burda" kamen 3 Seiten Deckchen raus, harr harr. Und ein Sommertop.

Bald auch ein Strickkleid, und das wurde ja auch Zeit.

 

 

PS: Liebe Bettina. Ich melde mich noch bei Dir, bin im Stress. Abgesehen von unerwarteten Glücksfällen (Easy Fashion Heften) muss ich einen Handarbeitsstand vorbereiten, Möbel schleppen und auf Messen rumwuseln. Aber ich hab Dich nicht vergessen! 

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Geschrieben von snowwhite um 18:13 Uhr in Burda

Dienstag, 12. August 2008

Langsam normal

So, in NRW hat die Schule wieder angefangen und alles geht langsam wieder zurück auf normal. Also früh aufstehen, Kind(er) aus dem Bett werfen in die Schule schicken und ran an den PC. Dann können endlich auch mal die eine Million Fotos vom Drachenfest gesichtet werden, was aber angesichts der Größe der Datenmenge noch eine Weile in Anspruch nehmen wird.

Dabei habe ich nicht ein einziges Foto selbst gemacht. Sollte es Digicams vom Himmel regnen gelobe ich Besserung, bis dahin muss ich leihen.

Auf dem Drachenfest hab ich ja in diesem Jahr lediglich die Schankmaid gespielt. Muss auch mal sein. Aber ein Dauerjob wird das nicht. Es macht zwar Spaß, so zu sein wie man halt auch im wirklichen Leben ist: Laut und frech. Aber nach so viel laut und frech hab ich das echt über, und trauere meinem alten Job als hoheitsvolle Druidin nach. So viele spielen im Larp etwas, was ihnen im real life fehlt. Vielleicht verstehe ich dieses Konzept mal irgendwann und kann auch mitspielen.

In den letzten Tagen stiegen darum wieder neue Kostümphantasien hoch. Lang und wallend. Mal sehen ob und wann ich die umsetze. Denn von 100 Ideen kommen bei mir nur 10 zum Zuge. Was soll´s, immer noch mehr als Null, gell?

Und musikzieren. Singen. Trällern. Ich kann das nicht so dolle, aber für einen Chor reicht es. Keltische Lieder. Wer singt mit?

Und um heute mal was zum zeigen zu haben, ein superlustiges Gruselbild. Entstanden bei der "Endschlacht" des Drachenfest, wo alle Drachenlager mit allen anderen kloppen. Im letzten Jahr hatte "mein" Drache, der grüne, gewonnen. Diesmal war der rote dran. Auch gut. Und weil wir Schottenspieler zu viel Braveheart geguckt haben, liefen alle Kelten mit blauer Kriegsbemalung rum.

Ich finde das make up schick. So möchte ich mal einkaufen gehen:

 

 
Die Zähne sind übrigens Natur, jeder Vampirdarsteller/-spieler beneidet mich darum! 

 

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Geschrieben von snowwhite um 11:54 Uhr in Larp

Montag, 4. August 2008

müüüüüüde

Drachenfest vorbei. Sonne und singen. Wenig Schlaf. müüüüüüde

Aber während des Drachenfestes ist ein Buch in den Handel gekommen, über dass ich schon seit vielen Wochen hätte reden wollen, es aber nicht konnte, eben weil es noch nicht erschienen ist.

 

Schaut mal da, das ist eine Musterseite als pdf: klick

Über dem "i" von Musterseite.... na, seht ihr es? Uff, ich bin so stolz, aber immer noch zu müde es überall laut rauszuposaunen, dass mein Häkelkram endlich in einem Buch gelandet ist. Ich versuche nun mehr in dieser Richtung zu machen, und Michael Weineich nachzueifern, der sogar ein ganzes Buch verfasst hat: Männermaschen.

Wie ich Michael kenne, hat er das Buch geschrieben um Männer an die Stricknadel zu bekommen. Leider richtet sich die Werbung des Buches an Frauen, die natürlich ebenfalls gern ihren "Liebsten verwöhnen" können mit Selbstgestricktem. Aber wenn sich mehr Männer zu diesem Hobby bekennen, wäre Michaels Buch mehr als "nur" ein Handarbeitsbuch, es wäre ein kleiner Beitrag zu einer weiteren Annährung der Geschlechter.

Nein, Mann und Frau sollen sich nicht gleichmachen, aber wenn sie das Gleiche machen, wächst das Verständnis. Immerhin säge ich auch Bäume und kann Spinnen töten, warum sollen die Kerle dann nicht ihren Pulli selber stricken?

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Geschrieben von snowwhite um 09:38 Uhr in Häkeln
   

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