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Donnerstag, 23. Oktober 2008

Burda 11/2008

Ich habe lange nichts mehr über das Nähheft von Burda geschrieben. Warum auch? Kann ja erstens jede(r) selber kaufen, und zweitens hatte ich nichts dazu zu sagen. Ich fand seit einer Weile, dass die Fotos besser geworden sind. Extravagant. Ein wenig wie in der FirstRow, den einmaligen Versuchsballon von Burda.

Ob dieser im Verlag geplatzt ist kann ich nicht sagen, aber der frische Wind ist bis in die Burdamoden geweht. So mein Eindruck.

Von der Burdamoden Website bin ich in letzter Zeit etwas enttäuscht gewesen, die redaktionelle Seite dreht sich mehr und mehr um Kosmum, aber darüber habe ich ja schon gemeckert. Ich mecker nicht so gerne, um so lieber lobe ich. Wenn es ein Nomen für begeisterungsfähig gäbe, welches nicht mehr als 5 Buchstaben hat, dann setze ich das vor meinen Namen!

Heute will ich also wieder ein wenig lobhudeln, das macht am meisten Spaß. Die neue Burda 11/2008 gibt allen Grund dazu. Ausgefallene Schnitte, innovative Linienführung. Jedenfalls zum Teil, denn die Mode auf den Kopf stellen wird auch Burdamode nicht. ( das mache ich.... irgendwann) Aber die so allseits beliebte neue Form der Ärmel, so unziemlich als "Puffärmel" bezeichnet, gewinnt an Boden. Sogar ansonsten eher strenge Jackenschnitte werden nun beidseitig gepufft, schaut mal da:

Burdamoden 

Gleicher Schnitt, andere Stoffe, beides sehr schön. Und rechts die Trendfarbe der letzten Saison (laut Burda): Lila. Ich hatte im vergangenen Jahr schon festgestellt, dass ich immer noch uralte Wolle in eben jener Farbe im Fundus habe, aber verarbeitet habe ich sie immer noch nicht. Steht zu befürchten, dass ich das auch nicht mehr schaffe, bis Lila wieder out ist. Dann mache ich halt zum nächsten Lila-Hype was draus.

Das ganze November-Heft ist voll von solchen Schätzchen. Die Lifestyle und Kosmetikseiten ignoriere ich, weiterblättern kostet nix und geht recht schnell.

Die Modestrecken aber sind sehr inspirierend, ein 100 %iges Lob von meiner Seite. Blognachbarin Nowak wird das Heft wieder Seite für Seite analysieren, kicher. So viel Disziplin habe ich nicht, ich wollte nur der Welt mitteilen, dass ich dieses Heft liebe. Grade wenn man viele alte Jahrgänge gesammelt hat, kann man sehen wie sich Burdamoden entwickelt hat. Ein zeitgemäßes Heft. Lesenwert, und auch immer ein Spiegel des Modegeschmacks seiner Epoche. Erfahrungsgemäß war und ist Burdamoden den Kaufhäusern immer eine Nasenlänge voraus.

Was mir an diesem Heft aber am allerallermeisten gefallen hat, ist die Plus-Mode. Wie oft haben Leserinnen geschimpft, dass die Mode für mehr Figur an Frauen mit weniger Figur fotografiert wird. (Was in den letzten Ausgaben aber meiner Meinung nach nicht mehr ganz zutraf) Diese Plusmode hat Format! Auch wenn der Aufmacher ein wenig nach elegantem Beerdigungs-Outfit ausschaut: Das Model ist propper (und hat immer noch eine Bombenfigur) und der Kleiderschnitt liefert genau das, was die Plus-Leser immer gefordert haben: Geht auf Figur! Zeigt eure Kurven, falls vorhanden! In einer netten Farbe (lila?) ist dieses Kleid atemberaubend.

Na ja, wenigstens der Ballon ist lila, kicher. Wenn man sich die technische Zeichnung anschaut, bemerkt man auch eine sehr schöne Ausschnittlösung. Ich mochte ja in den vergangenen Jahren nie diese in Falten gelegten Ausschnitte und Taillen... aber hier finde ich es wunderbar! Ein Kragen, der in eine doppelte Falte ausläuft, sowas habe ich noch nie gesehen oder es wieder vergessen. Toll. Diesen Kragen sieht man dann in der Plusmode des Heftes noch öfter, aber immer schön.

Ich weiß nicht, ob sich alle jenseits von Größe 44 über diese knackige Hose freuen:

Aber ich finde sie toll! Lila, hehe. Ich hoffe, die Plus-Mädels zollen dieser Modestrecke den gebührenden Respekt, damit Burda mehr davon macht.

Schönes Heft, ich muss mal ein paar Klebezettelchen raussuchen, um alle Wunsch-Schnitte zu markieren. Denn solch ein Rock fehlt schon ewig in meiner Sammlung, wenn auch nicht in Gold.

Ach, wenn ich doch alles schon im Schrank hängen hätte! Stoff genug habe ich für 10 Hefte.

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Geschrieben von snowwhite um 14:01 Uhr in Burda

Montag, 1. September 2008

O´zapft is

Jodeldijodeldijodeldidüüüüü!

Nächsten Monat ist Oktberfest. Und da ich hier in meinem eigenen Blog schreibe, kann ich es ja sagen: Ich mag Bayern eigentlich gar nicht. Ich hoffe SEHR, ich habe keine bayrischen Nähfreunde, denn ich schau nie wo jemand herkommt, wenn ich virtuellen Kontakt aufnehme.

Aber Bayern ist nicht grade mein Traumland. Die Sprache, die Traditionen, nee. Aaaaaber ich liebe Dirndl. Und diese kessen Kniebundhosen aus Leder für den Mann. Oder- noch besser- den Lederrock für Männer: klick. Bei Männer in Röcken bekomme ich weiche Knie, aber dieses Thema werde ich ein andermal ausweiten.

Ein klassisches Dirndl muss ja eine Reihe von Kriterien erfüllen, die mir herzlich gleichgülitg sind. Wo die Schnürung sitzt, wie tief der Ausschnitt geht, welches Blüschen drunter getragen wird, Schürze, Kropfband und all der Kram, mir doch wurscht.

Trotzdem fiel mir vor Jahren auf, dass all diese mittelalterlich angehauchten Mieder einiges mit einem Dirndl-Schnitt gemeinsam haben. Mit ein bisschen Phantasie beim nähen könnte man ein Dirndl auf jeden Mittelalter-Markt anziehen ohne groß aufzufallen.

Und ebenfalls schon eine Weile her ist der Tag an dem es mir dann wie Schuppen von den Augen fiel: Ein Dirndl ist eine geniale Möglichkeit meinem Faible für historisch inspirierte Mode zu frönen, ohne dabei aufzufallen! Das ist der Dreh!

Darum will ich schon seit Jahren Dirndl nähen. Klassische, flippige, welche in groben Stoffen und gedeckten Tönen, welche in ganz neuen Stoffkombinationen oder ultrakurz.

Burda ist mir da weit voraus: Schon im vorletzten Jahr kam ein Burdamoden-Heft heraus mit 3 Wies´n-varianten: BuMo 09/2006.

Ich wollte ja ein Dirndl nähen, aber hab´s irgendwie verschoben und dann vergessen. 2007 ebenso. Aber 2008 wird mein Dirndl-Jahr! In der aktuellen Burda ist sogar ein Dirndl gezeigt, dass man sich downloaden kann:

 

 

Aber eine Leserin kommentierte auf der Website, dass der Tellerrock nicht grade einem klassischen Dirndl entspricht, und dem kann ich nur zustimmen. Das Mieder ist nett, aber ohne die Frisur des Models und die witzige Schürze würde ich nichts mehr vom Dirndl erkennen.

Also welches soll ich nähen? Ich habe bei Burda 2 ausgesprochene Dirndl-Schnitte gefunden:

Bei beiden geht das Mieder bis weit über den Busen. Ich hätte aber viel lieber einen Balkonette-Ausschnitt. Wenn ihr euch nun fragt, was ein Balkonette ist... googelt man nach diesem Begriff, landet man mehr Dirndl-Treffer als alles andere. Dabei ist ein solcher Ausschnitt kein typisches Dirndl-Attribut, sondern halt einfach nur ein bisschen mehr sexy als andere.

In einem youtube-Beitrag der Deutschen Welle kann man erfahren, dass grade bei jungen Frauen der Trend zum tief ausgeschnittenen Mieder geht, also zum Balkonette. Jung bin ich nicht mehr, aber Balkonette mag ich trotzdem. Nur leider hat Burda bisher lediglich einen einzigen Balkonette-Schnitt herausgebracht, von dem ich weiß, und der war in einem Heft von 1967 oder 68. Und da ich das Dirndl für das sewalong nähen möchte, scheidet dieser alte Schnitt erstmal aus.

Nach langem, sehr langem Surfen auf der Burdaseite und ewigem Schnitt-vergleich wollte ich dann eins der Burda-Dirndl aus dem aktuellen Schnittprogramm kaufen. Als ich im Laden stand, sahen die im Katalog ganz anders aus! Und ich hab beide Schnitte gekauft. Außerdem noch einen Kleiderschnitt aus dem neuen Programm, und zwei Fasching-Schnitte. Die "Fee" wollte ich schon länger im Fundus haben, und beim Blättern im Katalog habe ich einen ulkigen Magiermantel gesehen, bei dem ich vor allem die Kapuze benötige.

So wurden es summasummarum fünf Burdaschnitte und ein Meter Leinenstoff für´s Dirndlmieder bei meinem heutigen Besuch im Stoffgeschäft. Wenn mein Mann die Rechnung sieht gibt´s Mecker, aber wenn ich dann mein Dirndl trage wird er wieder lieb, jedeWette.

 

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben von snowwhite um 13:09 Uhr in Burda

Samstag, 16. August 2008

Noch vier Tage

Warum kann bloggen schwer sein? Erstens: Man hat nix zu erzählen. Zweitens: Man hat mehr zu erzählen als man erzählen kann. Ich erlebe das Zweite.

Der Tag hat 24 Stunden, im Idealfall verpennt man acht davon. Macht 16 zum leben. Essen kann man beim bloggen, trinken auch. Der schnelle Gang zur Mikrowelle und zur Senseo (meine ist von Burda, hab eine Freundin für ein Abo geworben, hehe) ist schnell gemacht. Also warum nicht 15 Stunden bloggen?

Tja, weil das worüber man bloggen könnte in der restlichen Zeit "passiert". Drachenfeste, Kinder, Ehemänner, Handarbeitsforen... alles will beachtet sein und frisst Zeit. Auf angenehme Art. Heute haben ich und meine Larp-Gruppe einer Freundin beim Umzug geholfen, das war zwar weniger angenehm aber nach getaner Arbeit hatten wir alle ein wohliges Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben. Morgen geht es auf eine Bastelmesse, über die allein es wahrscheinlich schon wieder was zu bloggen gäbe... würde da nicht der nächste Tag, die nächste Woche neue Inhalte bringen.

Wie der heutige Nachmittag. Nach Umzugs-Spaß zu Hause angekommen, lag ein großer Briefumschlag von Burda in meinem Kasten. Ich war nicht wenig überrascht, und hab ihn neugierig geöffnet: Die neue Easy Fashion. Hä? Hab ich die bestellt? Ich fand die Vorschaubilder auf der Website so uninteressant, dass ich mir das Heft weder kaufen noch überhaupt ansehen wollte. Schliesslich hat der Tag ja auch nur - wie bereits festgestellt - 15 verfügbare Stunden.

Aber man schickte mir das Heft als Dankeschön für eine Wettbewerbsteilnahme. Wow! Dann hab ich das schrille Ding natürlich auch gelesen. Und was soll ich sagen? Ihr kennt mich... ich bin total begeistert! Das Heft hat Strecken, die einfach nicht meinen Geschmack treffen, oder Dinge zeigen die ich in den letzten 30 Jahren zu Genüge gesehen habe.

Aber was seh ich da noch? Zwei dicke Seiten über Refashion. OK, Burda nennt das "Customizing", auch gut. Für mich ist das Refashion, wenn man einen alten Blazer vom Flohmarkt zerschnippelt und abolut genial aufpeppt. Rettet den Blazer! Oder was auch immer. Geil. Wie würden Larper sagen: "Huld, Huld, Jubel!"

Und die Seiten, die man in der Vorschau nicht sah sind der Hammer! Ein traumhaftes Strickkleid (da könnte ich glatt wieder die Nadeln klappern lassen) ist als kostenloser Download ausgewiesen. Strick-Stulpen machen eine Jacke mit 1/3 Ärmeln erst komplett und überhaupt sind jede Menge gute Ideen für Accessoires im Heft.

Und da will ich gleich auf die Burda-Seite gehen, und nach diesen kostenlosen Strick-Downloads gucken, da muss ich feststellen, dass es das Heft erst in 4 Tagen gibt. So lange soll ich warten? Nägelknabber. Ja was? Wenn ich nun davon ausgehe, dass die Burda-Website nicht schläft, sind das vier mal 24 Stunden. Argh!

Also üben wir uns alle in Geduld, und zählen die Tagen bis zum Verkauf des Heftes, der ist am 20.08. Und auf dass dann der download online geht, denn auch wenn ich nicht stricke, würde ich gern diese Anleitung für das tolle Strickkleid allen Strickerinnen vor die Nase halten. Und Burda bei den Mitgliedern von ravelry bekannt machen. Denn dort ist Burda glaube ich noch nicht angekommen. Bei der Pattern-Suche nach "Burda" kamen 3 Seiten Deckchen raus, harr harr. Und ein Sommertop.

Bald auch ein Strickkleid, und das wurde ja auch Zeit.

 

 

PS: Liebe Bettina. Ich melde mich noch bei Dir, bin im Stress. Abgesehen von unerwarteten Glücksfällen (Easy Fashion Heften) muss ich einen Handarbeitsstand vorbereiten, Möbel schleppen und auf Messen rumwuseln. Aber ich hab Dich nicht vergessen! 

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Geschrieben von snowwhite um 18:13 Uhr in Burda

Montag, 23. Juni 2008

Burda am Montag

Ja ist denn heut´ schon Mittwoch? Es ist Wochenanfang und das dicke Etwas, das der Briefträger so lieblos in meinem Briefkasten gequetscht hatte, war tatsächlich die neue Burda! Was für eine schöne Überraschung zum Wochenstart.

Mit einem wunderschönen Titel, dessen Bild ich hier leider nicht verlinken kann... doofe flash Seiten! Nur die Miniausgabe:

 

Aber ein größeres Bild des Titelkleides habe ich gefunden:

 

 

Wenn ich das Foto einer schönen Frau im langen Kleid und mit Sonnenhut am Strand sehe, muss ich immer an dieses Bild denken:

 

 

Einmal soll ein Kerl so hinter mir herlaufen! So lange ich noch Zähne im Mund habe, heisst das.

Für mich wäre diese Bluse nett:

 

 

Aber ich glaube, die Hüte in dieser Ausgabe reizen mich zum nachhäkeln.

 

Arbeit sparen kann ich mir bei diesem Kleid:

 

 

Ein beinahe indentisches habe ich seit 15 Jahren im Schrank. Wie gut, dass alles wiederkommt ;-) 

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Geschrieben von snowwhite um 20:43 Uhr in Burda

Donnerstag, 17. April 2008

Blogaversary verpennt

Im Januar hatte ich noch dran gedacht. Im Februar auch. Und dachte dann irgendwie ich hätte im April 2006 mein Blog begonnen.

Heute habe ich nochmal danach gesucht, und musste feststellen, dass ich es mal wieder verpennt habe: Mein Blogaversary, den Blog-Geburtstag.

Der erste Eintrag war am 9ten März 2006: ich bin neu hier

Ein Satz, noch dazu kurz! Davon könnt ihr heute nur noch träumen.

Dann habe ich zaghaft eine Hose aus Ikea-Stoff gezeigt, und auch gleich mit meinem Larp-Hobby angefangen. Natürlich mit Burda, was sonst?

Im Laufe der Zeit habe ich immer wieder an meinem Blog gebastelt, und manches Mal hat das bloggen mehr Zeit in Ansruch genommen als das Ereignis, über das es zu berichten galt. Viele verquirlte Gedanken musstet ihr ertragen, aber auch meine Anhänglichkeit an Burda verstehen: Warum ich bei Burda blogge.

Na ja, über 2 Jahre bloggen ist ja nicht die Welt. Und nach dieser Zeit ist das Burdablog mehr und mehr meine Gedächtnisstütze geworden. Wann habe ich noch gleich dieses rote Abendkleid genäht? Und welchen Schnitt habe ich für diese Hose verwendet? Ein Kleid hat es sogar in ein Burdamoden-Heft geschafft: Erotisch.

Und ohne die Blogsuche, die Burda mir eingebaut hat, käme ich überhaupt nicht mehr klar. So finde ich auch längst vergessene Projekte, und den Beginn meiner ständigen Absichtserklärungen! Was habe ich nicht alles zusammengeschrieben in diesen 2 Jahren. Und vieles doppelt und dreifach. Ich schreibe wie ich spreche: Unaufhörlich und wiederholt.

Und wenn das niemand lesen würde, ich würde es trotzdem schreiben. Gelesen ist es aber netter.... Danke an DICH, der dies grade liest. 

 

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Geschrieben von snowwhite um 10:14 Uhr in Burda

Mittwoch, 2. April 2008

Große Größen Kleid

Hi!

Das wird heute sehr kurz, aber ich habe grade etwas gefunden, was alle Mädels mit mehr Figur interessieren dürfte: 

Einen kostenlosen Schnitt zum Download in den Größen 46 bis 60! Ihr glaubt es nicht, wo ich den gefunden habe... bei Burda!

Es wird so viel gemeckert, dass Burda falsche Größen produziert. Zu klein, zu groß... aber hier ist ein Burda-Schnitt für proppere Mädels. Na gut, es ist die amerikanische Schwester von Burda, aber ich wette was die dort mit Erfolg machen, werden wir irgendwann auch hier bei uns bekommen.

Burdastyle-Kleid

Wer ein bisschen Erfahrung im Nähen hat, der wird mit dem Downloadschnitt bestimmt klarkommen. Bei dem Amis muss man nur daran denken, dass die Nahtzugaben schon im Schnitt anthalten sind.

Mir fiel der Schnitt deshalb auf, weil ich diese Schnittform so mag, ich habe schon einige Kleider mit den Prinzess- oder Wiener Nähten ( verlaufen über die Brust von oben nach unten) genäht. Für eine genaue Begriffsklärung schaut bitte selbst in der fashionpedia oder Wiki. Ich jedenfalls mag die Passform.

Schaut euch auch unbedingt die Fotos zu dem Schnitt an, wie ich sehen kann wurde dort WIRKLICH ein Plus-Model angeheuert. Zumindest hat die Frau eine normale Figur, auch wenn sie ein bisschen in dem Kleid versäuft. Wenn ihr euch bei burdystyle anmeldet um den Schnitt runterzuladen, hinterlasst doch mal einen netten Kommentar, wie gut ihr das findet. Meckern kann man immer (und über große Größen nebst deren Problematik in der Modeinustrie wird dauernd gemeckert, mich eingeschlossen) . Da wollen wir doch Burdastyle auch mal loben, gell!

PS: Ihr könnt ruhig deutsch schreiben dort, es sind viele Deutsche da und die Admins sind Deutsche ;-) Sag ich jetzt mal so. 

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Geschrieben von snowwhite um 14:04 Uhr in Burda

Samstag, 26. Januar 2008

Karneval is coming

Does anyone know what "Karneval" means? As far as I know, americans celebrate something similar, called Mardi Gras, and Halloween has a bit of Karneval too. In Germany it is celebrated in different ways. Southern Germany dresses as demons and northern Germany won´t dress at all. I live in the middle, and a region called "Rheinland" is going crazy during Karneval season. We dress in all different ways, very close to Halloween costumes, but never scary. We dress as clowns, sexy or funny. A very classic costume is the "Funkemariechen", who has traditional origins in the historical past of the Rheinland. Burda offers a cute pattern, check this.

This year I choosed a costume, I have talked about before: Little red riding hood. I knitted stockings and crocheted a red cap for that purpose. Yesterday I sewed a skirt and a petticoat, plus a tight bodice. Really sexy, yeah. I made some pictures of the skirt and bodice, you can see them if you scroll down. The bodice was a Burda pattern, check this: bodice. I altered the neckline, and added an extra centimeter on both edges. The original patterns shoulders looked to small for me. And I choosed a size smaller than mine (I actually wear 40, and took 38) so that the bodice is really tight. Worked good for me.

I cannot show the stockings, because I have not been able to finish them, I will explain why in another blog post. And the cap I showed you last time. I hope you enjoy, and all people tonight on the party I will visit. Cake and vine for grandma! I am coming!!!

...................................................... 

So, heute abend geht´s zum Karneval, und gestern hab´ ich endlich das Kostüm genäht. Reicht doch, oder? Ich habe das Mieder nach dem Burda-Schnitt "Piratenbraut" genäht. Aber mit ein paar Besonderheiten: Zunächst habe ich- wie ich es immer mit Schnitten ohne Nahtzugabe (NZ) mache- an den rauskopierten Schnitt die NZ angezeichnet. Dabei habe ich Dussel diese NZ auch an die obere Ausschnittkante und die Ärmelausschnitte angezeichnet. Gewohnheit eben. Später fiel mir auf, dass dort keine NZ notwendig sind, denn da ist ja auch keine Naht (die Kante wird mit Schrägband eingefasst). Mööp. Nun hatten wir das Mieder ja bereits einmal für meine Freundin genäht, ich hatte euch im Blog davon erzählt. Dabei hatte ich gesehen, dass diese Extra-Weite dem Mieder sehr gut stand, und meiner Ansicht nach die Passform verbessert hat. Darum habe ich es dann bei meinem Mieder genauso gemacht.

Schaut man sich nämlich das Modelfoto von Burda an, sieht das Mieder ziemlich blöd aus... das schlabbert. Mag sein, es ist schlichtweg zu weit, aber das kann ich nicht nachprüfen. Da wir das Mieder für meine Freundin in Größe 38 gemacht hatten, konnte ich es auch in dieser Größe anprobieren. Ich selbst habe eher 40-42. Laut der Burda Maßtabelle, die im Schnitt enthalten ist, hätte ich 44-46!!!!!! Die sollten ihre Maßtabellen mal überdenken. Kein Wunder, dass das Mieder an dem Model schlabbert.

Ursprünglich hatte ich einen schönen Miederschnitt von Butterick für dieses Mieder gekauft. Dummerweise kam KURZ nach dem Kauf des Schittes der Burda-Schnitt heraus, und da ich wie immer nach Möglichkeit Burda-Schnitte verwenden möchte, habe ich trotz der schlechteren Passform dann den Burda-Schnitt benutzt. Nun, wenn ihr beide Schnitte vergleicht, sieht man minimale Unterschiede, und ich finde den Butterick-Schnitt nach wie vor etwas schöner, vielleicht nähe ich ihn mir irgendwann und vergleiche.

Gestern habe ich dann also das Burda-Mieder, oben breiter und in einer "zu kleinen" Größe genäht. Vorne habe ich wie angebeben ein Miederstäbchen eingearbeitet, leider nur eines aus recht dünnem Plastik, zum Durchnähen.  Die Miederstäbe, die ich Anfang der Woche zusammen mit Dirndl-Ösen in einem Shop bestellt hatte, sind nicht rechtzeitig angekommen, was mich ziemlich böse macht. Egal, irgendwie wird es auch mit dem dünnen Miederstäbchen klappen. Beim ersten Schnüren zog sich dann die vordere Front unschön zusammen, die obere Kante beugte sich durch die Zugkraft nach unten, und die untere nach oben. Darum schnüre ich das Mieder nun durch jede Öse mit einem separaten Band, so zieht nichts nach oben oder unten, und die vordere Kante bleibt grade.

Den Rock habe ich aus rotem Lackstoff zugeschnitten, einfach einen Teller, oben in einige wenige kleine Falten gelegt und an einen graden Bund genäht. Säumen muss man nichts, der Lackstoff kann nicht ausfransen. Um dem Rock den gewünschten Stand zu geben, habe ich aus einem alten Bettbezug und Faschingstüll einen kleinen Pettitcoat gebastelt. Der musste nicht gut gearbeitet sein, er verschwindet ja unter dem ganzen Rest. 

Genug geredet, ich muss mich auch bald fertig machen für die Larp-Taverne heute abend. Denn meine Larp-Gruppe will ausnahmsweise mal nicht mittelalterlich gekleidet in die Taverne gehen, sondern karnevalsitisch. Immerhin sind wir in Köln! Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Grins.

Die Fotos sind wieder nicht so berauschend, die Kamera ist immer noch uralt, mit der ich knipsen muss. Die weisse Bluse (gekauft) überstrahlt etwas, sorry. Man sieht auch kaum etwas von dem wunderschönen Muster des Mieders. Wir hatten einen traumhaften Stoff im Stoff-Dschungel gefunden, mit einem floralen Samt-Ornament. Erst von vorne:

 

 

Dann von der Seite:

 

 

Und von hinten, man sieht sehr schön ein kleines Detail, den dreieckigen Einschnitt an der unteren, mittigen Kante. Keine Ahnung, wozu die gut sein soll, aber es schaut nett aus, also habe ich es so gelassen.

 

 

Jetzt suche ich nur noch jemand, der MICH in dem Fummel knipst, mit roter Kappe und einem Körbchen. Schliesslich bringe ich heute abend der Oma Wein und Kuchen. Und wenn ich einen bösen Wolf sehe, dann laufe ich! 

 

Nachtrag am "Tag danach": Zwei Bilder gibt es schon: Ganzfoto und mit Oma. Die Oma ist jünger als ich, aber Dank moderner Schminktechnik sehe ich keinen Tag älter aus als 12, und meine junge Freundin wie 120. Jetzt muss ich mich morgen (lachende Köln-Arena) mal vor einen hellen Hintergrund stellen, damit man die untere Hälfte von mir auch sieht.

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Geschrieben von snowwhite um 14:24 Uhr in Burda

Freitag, 18. Januar 2008

marketplace, finally

Gosh! I was looking for a pattern on Burda, and stumbled over a tiny button "marktplatz" on the website. That means marketplace. Last year Burda, the company behind that brand to be exact, started a cooperation with etsy, the leading selling platform for handmade item. But I never made it to sell on etsy, its no local thing, and I always prefer german companies, if I have a choice.

However, DaWanda was originally german, as far as I know. Forgive me if I am wrong. So I created an DaWanda account ages ago, and put one test item in, way to expensive and ugly, to try the features. Then I forgot the whole thing.

But now that I saw that new button "marketplace" on the Burda site, my first thought was "Ah, etsy", but what a surprise! It was DaWanda. Thanks Burda. My upcoming weekends will be filled with activity, to make some neat and tiny things to sell. DaWanda, here I am! btw: My DaWanda name is "heathergem". I have a sweet fairytale for you, why I have choosen that name, but this is another story. 

 

Heureka! Ich hab´s gefunden. Da will man nur mal eben was in den Burda-Schnittmustern suchen, und was sehen meine übermüdeten Augen: einen neuen Button auf der BuMo-Website. "Marktplatz". Ich denke simultan "etsy?", weil der Burdakonzern ja im vergangenen Jahr Anteile bei etsy gekauft hatte. Und etsy wiederum ist der führende Online-Marktplatz für Selbstgemachtes.

Ich habe mich dort seinerzeit angemeldet, aber bis zu einem Verkauf kam es nie, etsy liegt mir nicht. Viel schöner (weil ohne Kreditkarte möglich, wozu habe ich paypal?) fand ich es bei DaWanda, einem deutschen Anbieter eines Onlineportals zum Kaufen und Verkaufen von Selbstgemachtem aller Arten.

Ich hatte einen kleinen Testartikel angelegt um die Funktionen zu testen, und das dann wieder völlig vergessen...bis eben. Klick ich auf "Marktplatz" oben rechts, schön klein damit man es kaum sieht, und lande bei DaWanda. Als ich einloggen will, fragt mich diese neue Burda-DaWanda-Seite nach meinen Daten. Ich gebe sie ein und...voila, da ist Burda-aholic Bärbel als heathergem, denn so heisse ich dort, in DaWanda eingeloggt.  Jessas!

Ich wollte schon lange, sehr lange, mal was von meinem selbstgemachten Kram verkloppen. Habe mich nie getraut, denn- unter uns- finde ich meine eigenen Sachen immer völlig hässlich. (drum schreibe ich auch soviel darüber, das nennt man schönreden)

Na ja, was soll ich sagen? Ich glaube ich werde mal schnellstmöglich ein Paar Kleinigkeiten produzieren, damit ich sie im neuen "Burda-Marktplatz" anbieten kann. Ich finde, das ist Ehrensache. Und die neue, übergeordnete DaWandaseite von Burdamoden ist auch recht praktisch angelegt, mit zusätzlichen Infos über Verkäufe etc, ich muss mir das demnächst einmal genau anschauen.

Muss meine Idee mit einem Burda-Sewalong-Blog noch warten (meine Anfrage bei Burda ist wohl eh im Nirvana gelandet)

Hier die Nachricht des Tages, heute schon eine Woche alt, bei DaWanda: 

DaWanda german Blog 

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Geschrieben von snowwhite um 00:58 Uhr in Burda

Freitag, 14. Dezember 2007

Jipeeeeeee!

Woah, eigentlich wollte ich heute von der Weihnachtsfeier meiner Larp-Gruppe erzählen, aber dann schaute ich kurz nochmal bei burdastyle rein, der amerikanischen Seite von Burdamoden. Ich nehme seit einer Weile an dem Adventsquiz teil, das dort- ähnlich wie auf unserer BuMo-Seite- jeden Tag veranstaltet wird. Bei den Amis sind aber die Teilnahmebedingungen viel schwieriger. Hier bei uns reicht es, das "Türchen" zu finden und seinen Namen richtig zu schreiben.

Bei burdastyle erscheint jeden Tag eine neue Blogseite, auf der eine kniffelige Frage zum Thema Mode und Nähen zu finden ist. Guckst Du hier: Adventquiz. Da muss man nicht nur seinen Kopf anstrengen, und ein gutes Übersetzungsprogramm haben, sondern auch die ERSTE sein, die die Frage richtig beantwortet. Das ist kniffelig, denn um die (oder der) Erste zu sein, muss man ja schauen wann die Frage online geht.

Ich hab im Forum von burdastyle auch schon gemeckert, dass ich diese Art der Gewinnermittlung blöd finde, weil dann manche Leute rund um den Globus zu den unmöglichsten Uhrzeiten am Rechner sitzen müssen. Besser wäre es, alle Antworten des Tages abzuwarten, und dann eine(n) Gewinner(in) daraus zu ziehen. Aber vielleicht machen die es ja im nächsten Jahr so. Hoffen wir mal. Dann hätten wir Nicht-Amis auch eine Chance, diesen Wettlauf zu schaffen, denn wegen der Sprachbarriere braucht ein "Ausländer" einfach länger, die englische Frage zu entschlüsseln.

Für mich war aber die Uhrzeit sehr bequem, denn um ca 9 Uhr morgens deutscher Zeitrechnung gehen die Blogseiten mit dem Adventskalender meist online. Ausser gestern.

Ich habe fast 8 Stunden alle paar Minuten die Seite neu geladen. Falls die irgendwann mal ihre Hitliste auslesen: Die Hälfte der Zugriffe auf die Seite kamen von mir. Kurz bevor ich am Nachmittag aus dem Haus musste, war die Frage dann endlich da. Und ja, ich gebe es zu, ich habe die Frage googeln müssen, denn ich hatte keine Ahnung was eine "capsule wardrobe" ist. Ich hatte in den Tagen zuvor schon ein paarmal Pech mit meinen Übersetzungen. Wenn es an schwierige Fachausdrücke aus dem Schneidersektor geht, da ist mein Wörterbuch völlig überfordet. Ich denke mal, es ist legitim, wenn man in den Weiten des Internet sucht.

Und ich finde, die vielen Stunden, die ich vor dem Computer gesessen habe, um überhaupt an die Frage heranzukommen, die rechtfertigen diesen kleinen Kniff.

Aber was soll ich sagen: Ich hab ja auch was gelernt. Dass vor Donna Karan in den 90ern anscheinend kein Modedesigner auf die Idee gekommen ist, den Frauen schlichte und gut kombinierbare Kleidungsstücke in den Schrank zu legen. Die Frage nach der "capsule wardrobe" hat mich heute, nach der Auflösung, nochmal ins Schwitzen gebracht, denn ich wollte euch das Ganze schön auf deutsch erklären und finde beim besten Willen keine deutsche Übersetzung für diesen Begriff. (Ich wette Nowak weiß ihn).

"Capsule" kann man am besten mit "Kapsel" übersetzen, das ist ja kein Kunststück. Und sucht man nach dem kompletten englischen Begriff, bekommt man sich wiederholende Vorschläge in Blogs und Websites, wie man sich eine solche "Capsule wardrobe" zusammenstellt. Ich würde diese Idee mit "Basics" beschreiben, schon wieder ein englisches Wort. Man nehme eine Hose, eine Shorts, ein neutrales elegantes Kleid, 2 Paar Schuhe die zu allem passen und so weiter und so fort.... so genau mag ich das gar nicht auseinander nehmen, denn ich "basiere" sowieso nie. 

Auf jeden Fall hat Donna diesem Kochzezept der Mode als erste einen Namen gegeben. Seht ihr, das wissen wir jetzt. Und weil man, wenn man etwas im burdastyle Adventskalender gewonnen hat, nicht mehr mitmachen darf, um anderen auch eine Chance zu geben, rate ich euch allen, dort doch mal vorbeizuschauen. Weil ich nicht mehr mitmache, ist eine Konkurrenz weniger. So gegen 9 Uhr morgens, also zur besten Kaffeepausenzeit. Und wenn man nichts gewinnt, hat man immer noch was gelernt.

Bussi-Bär(bel) 

 

PS: Boah, ich freu mir einen Knubbel an den Bauch! Ich hab was gewonnen!

PPS: Im Adventstürchen bei BuMo ist heute endlich auch was Brauchbares für Schneider. Zweimal Glück hatte ich noch nie, aber mitmachen kostet ja nix. Also ran ans Türchen Nummer 14! 14? Ist in 10 Tagen Weihnachten????????????? 

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Geschrieben von snowwhite um 10:18 Uhr in Burda

Freitag, 7. Dezember 2007

Wer näht für mich?

Ich bin ein Träumerle. Ich träum von den schönsten Klamotten, aber zum Nähen bin ich de facto zu faul. Dann träum ich gleich weiter, und vor meinem geistigen Auge tauchen ganze Heerscharen reizender Helferlein auf, die bienenfleissig meine spinnerten Ideen umsetzen. Träumen ist ja erlaubt ;-)

Zurück in der Realität muss ich wohl oder übel an die Nähmaschine. Die wieder unter einem Berg Klamotten, Kisten und Krempel vergraben ist. Das hat Ähnlichkeit mit einer Sisiyphos-Arbeit, die immer und immer wieder neu getan werden muss. Seitdem träume ich von einem eigenen Atelier, in dem keine Stempelkisten, Bügelwäsche, Flickarbeiten oder Kinderklamotten rumliegen, und in dem man eine angefangene Arbeit auch mal liegen lassen kann. Mensch, ich träum schon wieder! Ich muss mich mal selber kneifen.

Drum mache ich hier seit ein paar Tagen eine To-Do-Liste. Kneifen reicht nämlich nicht mehr, es muss schon ein handfester Tritt in den Podex sein, damit ich mal was anfange. Unter diesen Umständen zumindest. Seit heute morgen schaufel ich- mal wieder- die Nähecke frei. Meine Tochter hat den Schnitt für ihr Top endlich ausgedruckt. Sie hat sich von der Burdastyle-Seite diesen Schnitt ausgesucht: Klick.

Sieht fesch aus. Oder so. Auf jeden Fall hat der Schnitt... Trommelwirbel..... Nahtzugaben. Seit ich in den 90ern mit amerikanischen Schnitten genäht habe, finde ich Schnitte ohne NZ (Nahtzugabe) unerträglich. Jeden Schnitt ohne eine solche, den ich nun kopiere, ergänze ich schon VOR dem Zuschnitt mit den gewünschten 1,5 Zentimetern. Voller Tatendrang fragte ich dann heute meine Tochter, ob wir nicht ein kleines Video über das Nähen mit NZ machen sollen. Sie rollte mit den Augen und entschwand schleunigst.

Aber das ist auch nicht weiter schwer. Auf den Stoff stecken, ausschneiden an der Papierkante, Nadeln quer rein, an der Nähmaschine eine Markierung (bei mir Tesafilm) anbringen, wo der 1,5 Zentimeter-Abstand zur Nadel gut zu sehen ist, Stoff dort anlegen und losnähen. That´s it. Kein umständliches Übertragen der Nahtlinien mehr mit Kreidepapier, denn so habe ich es damals gelernt. Und kein umständliches Stecken mehr mit ständiger Kontrolle, ob die Nahtlinien sich auf beiden Seiten treffen. Wie konnte ich nur jemals sowas machen?

Seit ich mit NZ nähe, nähe ich doppelt so schnell. Immerhin. Natürlich gibt es auch bei diesen Schnitten Markierungen, die man übertragen muss. Aber das ist schnell gemacht. Wo Markierungen an einer Naht aufeinandertreffen sollen, schneide ich ein kleines Dreieck an der Schnittkante aus, das kann man wunderbar aufeinanderlegen. Nur Obacht, dass man nicht zu weit einschneidet, gell?

Wo ich hier so sitze und tippe... müsste ich eigentlich an der Nähmaschine sein. Und vorher den Schnitt ausschneiden und zusammenkleben. Schade, dass ich mich dabei nicht selbst fotografieren kann, gibt es halt keine Fotos von dem Entstehungsprozess des "Idit"-Oberteils. Es sei denn, jemand näht für mich und ich bediene die Kamera! Das wär wie im Traum.

Bussi-Bär(bel) 

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Geschrieben von snowwhite um 20:03 Uhr in Burda
   

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