Freitag, 21. November 2008
Brügge ist spitze! – Teil 2

Um Spitze der neuen Dimension dreht sich jetzt in Brügges Museen alles! „Kantlijnen” heißt die neue Ausstellung, die noch bis zum 1. März 2009 Brügge verzaubert. In fünf Museen und über die ganze Stadt verteilt kann Spitzen-Kunst erlebt und bestaunt werden – ob als Lichtobjekt aus reflektierenden Strahlen, als extravagante Gartenschaufel (Foto rechts; Cal Lane, 5 Shovels, 2007) oder als Leder-Outfit mit Laser-Cut kunstvoll verziert.
Zur Eröffnung der dreimonatigen Ausstellung präsentierten junge Designer und Künstler ihre hauchzarten, provokativen und ausgefallenen Kreationen (Foto rechts; Sylvie Zijlmans en Hewald Jongenelis, Untiteld, 2008) in einer Modenschau – und zeigten traditionelle Spitze – transparent und plastisch – ganz neu in Szene gesetzt.
Nicht nur in Brügge, sondern auch in der aktuellen Kollektion von Prada, sowie in vielen Prèt-à-Porter-Schauen für Frühjahr/Sommer 2009 bezauberen die kunstvollen Details. Spitze ist und bleibt Spitzenreiter!
Mehr Infos zum Programm unter www.kantlijnen.be
Mehr Events in Brügge? Unter www.brugge.be/winter finden Sie alle Infos
Anreise: z. B. mit dem Thalys ab Köln schon ab 34 Euro. Mehr Infos unter www.thalys.com
Wer sich etwas ganz besonders gönnen möchte, sollte unbedingt eine Nacht im frisch renovierten Kempinski Hotel Dukes’ Palace Bruges gönnen: www.kempinski-bruges.com
Alle Infos zu den teilnehmenden Museen unter www.brugge.be/musea
Spitzengeschäfte:
Irma, Oude Burg 4, Brügge, www.irma.be (Spezialist für traditionelle, hochwertige Spitze/Spitzenvorführungen)
`t Apostelientje, Balstraat 11, Brügge, Tel.: +32 50/ 33 78 60
Lace Paradis, Wijngaardstraat 18, Brügge, Tel.: +32 50/34 14 33
Flanders Lace, Wollestraat 18, Brügge, Tel.: +32 50/34 71 91
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Vom 22. November 2008 bis zum 17. Januar 2009 gibt es in der Berliner Fotogalerie Camera Work eine Ausstellung des renommierten Fotografen Albert
Watson zu sehen. Der Schotte zählt zu den bekanntesten Mode- und Werbefotografen der Welt. Seine Bilder zierten schon über 250 Titelseiten diverser Hochglanzmagazine, darunter Blätter wie Vogue, Rolling Stone, Time und Vibe. Seine Arbeiten streifen die unterschiedlichsten Genres, wie zum Beispiel Stilleben, Portraits oder Mode- und Landschaftsaufnahmen - das macht Albert Watson so vielseitig "einsetzbar". Bevor er sich als Fotograf einen Namen machte, studierte Watson Graphikdesign in Dundee, sowie Film- und Fernsehen am "Royal College of Art" in London. Momentan lebt und arbeitet er in New York. Die Ausstellung in der Galerie Camera Work zeigt Watsons Klassiker, wie zum Beispiel "Waris" (Foto) oder "Golden Boy" (Foto) und natürlich gibt es auch Werke aus jüngerer Zeit zu bewundern. Die Serien "Hat blocks" und "Jellyfish Tank" stechen dabei besonders hervor. Ausdrucksvolle Portrait-Aufnahmen Prominenter, zum Beispiel von Alfred Hitchcock (Foto), runden die Vernisage ab und hinterlassen beim Besucher garantiert bleibende Eindrücke!
Weibliche Rundungen verpackt er gern in traumhaft schönen Abend-Roben, neuerdings "kleidet" Star-Designer Roberto Cavalli auch
Flaschen ein. Coca Cola Light Flaschen, um genau zu sein. Und deren Markenzeichen ist ja bekanntlich die sanft geschwungene Silhouette, die mit etwas Fantasie durchaus an einen wohlgeformten Frauenkörper erinnert … Mit seiner "gläsernen Kollektion" beweist Roberto Cavalli durchaus Humor und natürlich griff er bei den Entwürfen wieder zu seinen bewährten Animal-Prints. Was für die einen purer Kitsch ist, ist für die anderen Kult. Daher werden die Light-Fläschchen mittlerweile schon zu Höchstpreisen im Internet versteigert – an modebewusste Sammler auf der ganzen Welt. Denn leider gibt's die auf lediglich 300 000 Stück limitierte Edition nur in Italien zu kaufen und nur noch bis Ende Dezember. Das macht die Flaschen gleich noch ein bisschen begehrenswerter! Sollten Sie also demnächst in Italien sein, lohnt sich ein genauer Blick ins Supermarkt-Regal – für welche Flasche Sie sich dann entscheiden, ist natürlich reine Geschmackssache, prost!
Elegant sein will ich, und das bis in die Fingerspitzen: So lautet jedenfalls die Devise in diesem Winter, der ja den Handschuh zum Pflichtobjekt erhebt. Das französische Traditionslabel Causse hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und lanciert unter dem Namen „
Causse Atelier” eine Reihe von Kollaborationen mit namhaften Künstlern. Nach Delfina Deletrez Fendi appelliert Causse nun an die Künste von Lésage, der für das Haus eine kunstvoll bestickte Minihandschuhkollektion entwirft. In schwarz (links) oder weiss (rechts), nach dem Motto Engel oder doch lieber Dämon.
Die Blätter fallen und wer jetzt für die ersten kühlen Tage gut gerüstet sein will, hat sich rechtzeitig an die Nähmaschine gesetzt, um ein wärmendes, modisches Outfit zu fertigen. So z.B. Dr. Katrin Pfingsten (vielen Hobbyschneiderinnen bekannt als 
Den Florena Award – 3.000 Euro Preisgeld, Praktikumsplatz bei LAC ET MEL – vergab die Jury, in der unter anderem Alexandra von Schledorn, stellvertretende Chefredakteurin des burda Modemagazin, Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer Deutsches Mode-Institut sowie die Designer Tom Rebl und Gregor Clemens (LAC ET MEL) saßen, an 



Mag ja sein, dass er die Welt schon unzählige Male gerettet hat und die Frauen nur anzublinzeln braucht, damit sie wie Eis in der Sonne dahin schmelzen … Aber
sind wir doch mal ehrlich: Was wäre Mister 007 ohne seine größenwahnsinnigen Gegenspieler? Ein arbeitsloser Charmeur im Maßanzug mit aufgeblasenem Ego! Es sind die Bösewichte, die James Bond erst zum Helden werden lassen. Das haben sich auch die Uhren-Designer beim schweizer Label Swatch gedacht und pünktlich zum Deutschland-Filmstart des neuesten Bond-Streifens, „Ein Quantum Trost“, die außergewöhnliche Uhren-Linie „Swatch 007 Villain-Kollektion“ lanciert. Als Inspirationsquelle für die einzelnen Modelle dienten, wie der englische Name Villain (=Bösewicht) schon sagt, die wahren Helden der Bond-Movies. Aus 22 Filmen wurden 22 Bond-Gegenspieler
ausgewählt. Das Ergebnis sind 22 witzige Uhrenmodelle die nichts für schwache Nerven sind! Denn vom legendären Dr. No, dem fanatischen Wissenschaftler, über Scaramanga, einem skrupellosen Killer dessen Markenzeichen goldene Pistolenkugeln sind (Foto ganz rechts), bis hin zum legendären Jaws, der Bond mit seinem unverwüstlichen Stahlgebiss das Fürchten lehrt (Foto Mitte), sind alle Fieslinge mit an Bord. Sogar der schneeweißen Perserkatze von Ernst Stavro Blofeld wurde eine eigene Uhr gewidmet (Foto links). Das Beste: Ob aus Edelstahl oder Kunststoff gefertigt, als ultraflache Skin oder markanter Chronograph – an die Villain-Kollektion kommen Sie auch ganz ohne die Lizenz zum Töten. Ein Besuch im nächsten Swatch-Store genügt und schon können Sie sich Ihr persönliches Lieblingsmodell in Ruhe auswählen!
Modell „Blofelds Katze – You only live twice“ ( 1966 ), GE218 ( Bild ganz links )
An die Skizzenblöcke, fertig, los! Modedesign-Studenten haben noch bis zum 12. Dezember (verlängerter Anmeldetermin!) die Gelegenheit, sich für den Tradewinds Style Award 2009 zu bewerben. Das Thema lautet dieses Mal „Glamour is Green“. Insgesamt stehen drei Kategorien zur Auswahl, für die Entwürfe eingereicht werden können: „Cocktail“, „Classic Cool“ und „Funky Freestyle“. Eine Fach-Jury wird über die Gewinner beraten und entscheiden und diese im Juli 2009 bei einer großen Preisverleihung bekannt geben – die Sieger können sich dann über Preisgelder im Gesamtwert von 5000 Euro freuen! 
In der Olgastr. 80 in Stuttgart gibt's seit Ende Oktober einen neuen Geheimtipp für alle Hobbyschneiderinnen: das Stoffgeschäft „Stoff-Ideen”. Von Kurzwaren über Patchwork- und Möbelbezugsstoffe bis hin zu hochwertigen Designerqualitäten finden Sie hier alles was das Hobbyschneiderinnen-Herz höher schlagen lässt.
Musthave für Karotte & Co. ist eindeutig der neue Einkaufs-Caddy von Andrée Putman. Als Gegenmittel „zu diesen uns überflutenden hässlichen Plastiktüten” entwirft die Pariser Designerpäpstin nun einen sehr stylischen Einkaufs-Caddy für den Besuch auf dem Wochenmarkt. Das luxuriöse Gefährt, das in Zusammenarbeit zwischen Fréderic Perigot und Andrée Putman, zwei erklärten Ästheten exklusiv für „Perigot” konzipiert wurde, präsentiert sich elegant in anthrazitgrau oder schwarz und kostet 70 Euro.
Zum 40 jährigen Bestehen wird die alte Dame noch einmal so richtig dreist. Ihre neue Sonnenbrillenkollektion (links) für den Sommer 2009 entpuppt sich z. B. als echter Hingucker: die neuen Brillenkreationen könnte man durchaus auch als theatralisch bezeichnen.
Sie präsentieren sich gross, rund und schwarz, zum Teil Perlen – bzw. Spitzen besetzt.
Alle 18 Monate findet der El Botón-Mango Fashion Award statt. Den Gewinnern, ausgewählt unter insgesamt zehn hochtalentierten Finalisten, winkt nicht nur ein
Preisgeld von satten 300 000 Euro, sondern auch die einmalige Möglichkeit, eine komplette Kollektion unter professionellen Produktions-Bedingungen zu realisieren. Für junge Mode-Macher ist das natürlich ein absoluter Traum und der erste Schritt in Richtung Top-Karriere. Außerdem ist den Siegern die Aufmerksamkeit der Medien garantiert, da sich auf der festlichen Preisverleihung gern auch Showbiz-Größen wie Penelope Cruz samt Schwester Monica, Super-Model Inéz Sastre oder Mode-Zar Valentino tummeln. Valentino überreichte letztes Jahr als Vorsitzender der Jury den ersten Preis an das junge Design-Duo Sandrina Fasoli und Michaël Marson aus Belgien (Foto). Die beiden Modemacher
konnten die Fachjury mit ihren betont femininen Entwürfen überzeugen und sich einmal so richtig im Blitzlichtgewitter sonnen. Nach monatelanger und mühevoller Arbeit an ihrer Gewinner-Kollektion für Mango heißt es für Sandrina und Michaël jetzt erneut Daumen drücken, denn in wenigen Wochen, ab Januar 2009, steht ihre Linie "Sandrina Fasoli for MNG" im typisch femininen Look in ausgewählten Shops zum Kauf bereit. Dann zeigt sich, ob die beiden Nachwuchs-Designer auch bei den Fashion-Fans aus den Metropolen den Durchbruch schaffen … 
Der Pariser Gourmettempel „Grande Epicerie” am linken Seine-Ufer ist immer eine Reise wert, denn hier wird sogar der Kauf von ganz normalen Müllsäcken (ja die gibt's dort auch) zum szenischen Event. Zur Zeit jedenfalls ist der Tempel der „Gourmandise” Anlaufstelle für alle Trendsetter: zum absoluten Renner der Saison entpuppen sich die Schoko-Bären inklusive Metalldose von Strick-Ikone Sonia Rykiel (ein Kollektion in limitierter Auflage, 450 g zu 28,50 Euro) sowie der Panettone in der geflochtenen Ledertasche aus Gold (45 Euro für 750g)!
Ich habe mich verliebt! In eine Decke oder ist es doch ein Poncho? Egal. Erklären bzw. analysieren will ich’s trotzdem. Also: Das intelligenteste Kleidungstück der Saison stammt von Globetrotter Serge Bensimon (der es ja wissen muss). Irgendwo zwischen Poncho, Kleid und Kuschel-Decke angesiedelt ist diese schlaue, weiche, wärmende, bodenlange Hülle das ideale Kleidungsstück für Lesestunden am Kamin, überall einsetzbar zwischen Ibiza, Paris, Köln und Megeve.